Landespokal
Samstag, 22.03.2025, 14:00 Uhr
Sportanlage Heinrich-Zille-Straße Stahnsdorf
RSV Eintracht 1949
3:1
Energie Cottbus
Schiedsrichter
Andy Stolz
Assistenten
Fabio Stemmler
André Stolzenburg
Zuschauer
1.800

Aus dem Pokal ausgeschieden

Im Halbfinale des brandenburgischen Landespokals trat der FC Energie am Samstagnachmittag in Stahnsdorf an. Beim RSV Eintracht 1949, dem Tabellenführer der NOFV Oberliga Süd, war von vornherein klar, dass es eine schwere Aufgabe werden würde. Die Platzverhältnisse auf der Anlage in der Heinrich-Zille-Straße machten das Ganze nicht einfacher. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz verzichtete auf die in der Liga gesperrten Dominik Pelivan und Filip Kusic und auch Tolcay Cigerci sowie Erik Engelhardt waren nicht mitgefahren. In der Offensive begannen Timmy Thiele, Maximilian Pronichev, Maximilian Krauß und Phil Halbauer. Yannik Möker war nach längerer Zwangspause erstmals wieder dabei.

In den Anfangsminuten passierte zunächst noch recht wenig. Der FC Energie hatte oft den Ball und versuchte zu kombinieren, die Stahnsdorfer wollten mithilfe von langen Bällen Kontersituationen produzieren. Als Maximilian Krauß am gegnerischen Strafraum gestoppt wurde, kamen die Hausherren zu einem jener Konter. Der frühere Babelsberger Steinborn hatte sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt und lief auf Alexander Sebald zu, der den Schuss mit einer starken Parade abwehren konnte und somit den frühen Rückstand verhinderte (10.). Auf Seiten des FC Energie gab es in der ersten halben Stunde keinen Torschuss zu verzeichnen, allerdings bis auf Steinborns Möglichkeit auch vom RSV nicht mehr. Nach einem Eckball kam dann Timmy Thiele erstmals zum Abschluss, doch der Einschlag wurde durch Göth auf der Linie noch geklärt (30.).

Einen Freistoß von Henry Rorig faustete der RSV-Keeper sicher aus dem Sechszehner heraus (34.). Die Mannschaft war nun besser im Spiel, konnte nun etwas mehr Offensivdrang entwickeln, ohne jedoch Torgefahr zu erzeugen. Just in diese Phase hinein ließ der FC Energie einen weiteren Konter zu. Wieder war es Steinborn, der abschließen konnte und Alexander Sebald mit per Schlenzer zu einer Parade zwang, um den Ball über die Latte zu befördern (43.). Nach einer zweiminütigen Zugabe ging es torlos in die Halbzeitpause.

Der FC Energie wechselte zum Beginn des zweiten Durchgangs dreifach und brachte Axel Borgmann, Tobias Hasse und Lucas Copado für Maximilian Pronichev, Yannik Möker und Maximilian Krauß. Es blieb weiterhin ein zähes Unterfangen, weil die Gastgeber sich defensiv kompakt präsentierten. Axel Borgmann zog mal von der Strafraumgrenze ab, doch der Ball ging letztlich deutlich am Pfosten vorbei (57.). Nach einem langen Ball auf den eingewechselten Jupolli griff Dennis Slamar an dessen Schulter und es gab die rote Karte wegen Notbremse. Den anschließenden Freistoß setzte Steinborn über das Tor. Romarjo Hajrulla kam für die Schlussviertelstunde und ersetzte Phil Halbauer, um im Angriff dieses bislang sehr statischen Spiels, etwas zu verändern. Es gab trotz Unterzahl zwar noch ein, zwei aussichtsreiche Torannäherungen, doch entweder wurden diese Situationen bereinigt, abgepfiffen oder ein möglicher Strafstoß nach Foul an Hajrulla verwehrt. So ging es in die Verlängerung.

Zweimal fünfzehn Minuten lagen nun vor beiden Mannschaften und in der ersten Hälfte der Extraschicht passierte vor den beiden Toren so gut wie nichts. In der zweiten Hälfte war dann der Ball tatsächlich einmal im Tor des RSV, doch die Entscheidung lautete in einer unübersichtlichen Situation auf Abseits (110.). Kurz vor Ablauf der Verlängerung hatte Samson noch eine Doppelchance zum Tor für den RSV. Doch am Ende landete der Ball weit über dem Tor und so musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Niko Bretschneider traf, der RSV auch und dann verschossen sowohl Kapitän Axel Borgmann als auch Lucas Copado. Dann war Alexander Sebald zwar am Ball, doch dieser rutschte vom Pfosten doch noch ins Tor. Da auch Tim Campulka anschließend nicht traf war somit die Pokalsaison für den FC Energie in diesem Jahr beendet.

Startaufstellung
RSV Eintracht 1949
TW 1 Hemicker
AW 11 Dominik Kruska
AW 24 Saheed Mustapha
AW 5 Louis Samson
AW 3 Aleksandar Bilbija
MI 16 Ernes Matjaz
MI 25 Caio Manzo Nogueira
MI 6 Leon Hellwig
ST 7 Tim Göth
ST 22 Emre Aydin
ST 29 Matthias Steinborn
Trainer: Patrick Hinze
FC Energie Cottbus
TW 1 Alexander Sebald
AW 3 Henry Rorig
AW 27 Dennis Slamar
AW 4 Tim Campulka
AW 28 Niko Bretschneider
MI 8 Joshua Putze
MI 21 Yannik Möker
ST 42 Maximilian Pronichev
ST 23 Maximilian Krauß
ST 7 Timmy Thiele
MI 11 Phil Halbauer
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Auswechselbank
RSV Eintracht 1949
TW 12 Ben-Luca Brackmann
AW 19 Tom Fron
MI 28 Luca Krüsemann
MI 20 Felix Kausch
MI 31 Tetsuya Takahashi
ST 8 Kevan Kahoussi
ST 27 Endi Jupolli
FC Energie Cottbus
TW 12 Elias Bethke
AW 14 Tobias Hasse
AW 15 Edgar Kaizer
AW 20 Axel Borgmann
MI 6 Jonas Hofmann
ST 9 Romarjo Hajrulla
ST 22 Lucas Copado
16
Gelbe Karte Tim Campulka
38
Gelbe Karte Maximilian Krauß
46
Axel Borgmann
Yannik Möker
46
Lucas Copado
Maximilian Pronichev
46
Tobias Hasse
Maximilian Krauß
Endi Jupolli
Emre Aydin
55
. Louis Samson
58
63
Rote Karte Dennis Slamar
Luca Krüsemann
Endi Jupolli
64
76
Romarjo Hajrulla
Phil Halbauer
Tetsuya Takahashi
Caio Manzo Nogueira
82
Dominik Kruska
Tom Fron
82
84
Gelbe Karte Romarjo Hajrulla
104
Jonas Hofmann
Henry Rorig
. Tom Fron
112
Felix Kausch
Ernes Matjaz
114
120
Niko Bretschneider
Felix Kausch
120
Saheed Mustapha
120
Tetsuya Takahashi
120