Überzeugender Heimerfolg
Das Eröffnungsspiel des 8. Spieltags hatte am Freitagabend unser FC Energie gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart zu absolvieren. Vor 10.125 Zuschauern veränderte Cheftrainer erneut seine Formation, denn Nyamekye Awortwie-Grant war wegen seiner gelb-roten Karte gesperrt und nach sowie vor einer „englischen Woche“, bot sich personell einiges an Spielraum an. Tim Campulka war wieder dabei, Timmy Thiele und Erik Engelhardt begannen gemeinsam, Simon Straudi und Merveille Biankadi standen erstmals im Kader.
Nur wenige Sekunden mach dem Anpfiff hatte VfB Keeper Drljaca im Herauslaufen eine Unsicherheit und Timmy Thiele versuchte es aus gut 40 Metern direkt, doch das Leder strich knapp am Pfosten vorbei. Eine gute Möglichkeit! Und dann hatte der FC Energie den ersten Eckball. Jannis Boziaris schlug diesen auf das kurze Eck, wo Erik Engelhardt am höchsten stieg und zur frühen Führung einköpfte (5.). Der FC Energie war extrem dominant und als Timmy Thiele auf Erik Engelhardt spielte, der den Ball nur kurz antippte und dann abzog, da wackelte das Netz. Der Ball war allerdings am Tor vorbeigeflogen und von hinten zurückgeprallt. Das sah für viele im Stadion anders aus, denn sie jubelten kurzzeitig (7.). Das war sehr ansehnlicher Fußball auf Seiten des FC Energie, vor allem als Tolcay Cigerci Jannis Boziaris wunderbar auf die Reise schickte, dieser noch ein Haken schlug und dann zu zentral abschloss. Drljaca im VfB-Tor blieb somit Sieger (19.).
Es gab auch einige gefährlich Standardsituationen - vorzugsweise Eckbälle, die oft für Gefahr in der Defensive des VfB sorgten. Im Nachgang eines Eckballs hatte King Manu die Möglichkeit per Kopf. Vorbei (28.). Als Axel Borgmann im Strafraum frei zum Schuss kam, hatte er das Leder leider nicht auf seinem starken linken, sondern auf dem rechten Fu0ß und verzog knapp (33.). Vom VfB war bis dato nichts zu sehen, doch dann standen wir einmal sehr hoch. Ein langer Ball, zwei Fehler und ein Wegrutschen später, war Sankoh auf dem Weg zum 1:1. King Manu störte den Schützen noch etwas, Marius Funk kam raus, blieb lange stehen und parierte bockstark (36.). Auch beim Distanzschuss von Sessa machte es der Energie-Keeper klasse und klärte zur Ecke (38.). Dann gab es Freistoß aus recht zentraler Position auf der anderen Seite. Henry Rorig trat an, der Ball wurde in der Mauer abgefälscht und landete im Tor. Diese „Zwei-Tore-Führung“ war auch verdient und es hätte sogar noch das 3:0 fallen können, wenn nicht gar müssen. Als Jannis Boziaris auf Erik Engelhardt quer legte, war der Pass nicht genau genug, so dass Drljaca noch den Ball berührte. Schade und Pause.
Kein Grund zum Wechseln auf Seiten des FC Energie und auch die erste Möglichkeit für Tolcay Cigerci nach Engelhardt-Flanke. Der war schwer und ging dann deutlich drüber (48.). Auf der anderen Seite waren aber auch die Stuttgarter dann gefährlich in Aktion und trafen den Pfosten. Und was war das für ein Fußball? Der FC Energie kombinierte sich durch die Hälfte des Gegners und Tolcay Cigerci zog ab! Gehalten. Nachschuss. Geklärt. Die Szene war noch nicht zu Ende und auf der Außenbahn legte Andy Lucoqui auf Jannis Boziaris, der flankte nicht, sondern sah Tolcay Cigerci. Und was machte der? Er sah den freistehenden Erik Engelhardt am zweiten Pfosten, der zum 3:0 nur noch den Fuß an den Ball halten musste (54.). Der Torhunger des FC Energie war noch nicht gestillt. Tolcay Cigerci schlug einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, Tim Campulka hielt die „Rübe“ hin und traf sehenswert zum 4:0 (67.). Das Ding war hier sowas von durch!
Die Schlussphase begann mit vielen Wechseln. Beim FC Energie durften beide Stürmer raus, Ted Tattermsuch und Justin Bulter versetzten sie. Die Stuttgarter hatten nochmal einen schönen Freistoß, den Sessa an den Pfosten zirkelte. Marius Funk wäre aber wohl auch zur Stelle gewesen (75.). Wer dachte, dass nun das Tempo aus dem Spiel genommen wird, der hatte nicht mit Can Moustfa gerechnet. Der war für Dominik Pelivan ins Spiel gekommen und belebte die Partie nochmal deutlich. Der quirliger Dribbler trug einen Angriff nach dem anderen nach vorne und so gab es noch einige Chancen, um auf 5:0 zu stellen. Es war natürlich Moustfa, der das letzte Tor des Tages einleitete. Tolcay Cigerci legte an diesem Abend seinen dritten Treffer auf und Moritz Hannemann sagte danke. Der Neuzugang aus Würzburg blieb ganz cool und sorgte für den 5:0-Endstand in der zweiten Minute der Nachspielzeit! Mit 14 Punkten steht unser Team zumindest vorübergehend auf Rang Drei der Tabelle. Am Dienstag steht dann das Duell beim F.C. Hansa Rostock im Ostseestadion an.
| TW | 33 | Marius Funk |
| AW | 3 | Henry Rorig |
| AW | 4 | Tim Campulka |
| AW | 2 | King Manu |
| AW | 24 | Anderson Lucoqui |
| MI | 5 | Dominik Pelivan |
| MI | 10 | Tolcay Cigerci |
| MI | 20 | Axel Borgmann |
| MI | 19 | Jannis Boziaris |
| ST | 7 | Timmy Thiele |
| ST | 18 | Erik Engelhardt |
| TW | 28 | Stefan Drljaca |
| AW | 16 | Leny Remo Meyer |
| AW | 29 | Dominik Nothnagel |
| AW | 24 | Christopher Oliver |
| AW | 13 | Tim Köhler |
| MI | 11 | Efe Korkut Martin |
| MI | 8 | Samuele Di Benedetto |
| MI | 10 | Nicolas Sessa |
| ST | 30 | Jordan Majchrzak |
| ST | 44 | Mohamed Sankoh |
| ST | 7 | Lauri Luka Penna |
| TW | 1 | Alexander Sebald |
| AW | 15 | Dennsi Duah |
| AW | 44 | Simon Straudi |
| MI | 17 | Can Moustfa |
| MI | 32 | Fin Heidrich |
| MI | 36 | Janis Juckel |
| ST | 11 | Moritz Hannemann |
| ST | 25 | Ted Tattermusch |
| ST | 31 | Justin Butler |
| ST | 37 | Merveille Biankadi |
| TW | 33 | Jerik von der Felsen |
| AW | 2 | Kaden Amaniapong |
| AW | 4 | Maximilian Herwerth |
| AW | 6 | Alexander Groiß |
| MI | 27 | Mansour Ouro-Tagha |
| MI | 20 | Deli Hajdini |
| MI | 23 | Yanik Noah Spalt |
| MI | 18 | Julian Lüers |
| ST | 39 | Nuha Jatta |