

Heimsieg zum Jubiläum
Es war nicht nur der 22. Spieltag der laufenden Saison, sondern es war der große 60. Vereinsgeburtstag von Energie Cottbus an diesem Nachmittag. In der Nacht feierten schon zahlreiche Fans in der Innenstadt in den Tag hinein und die Mannschaft, die in Sondertrikots auflief, wurde von einer atemberaubenden Choreografie sowie von 15.645 Energiefans empfangen.
Der Rahmen war gesteckt, doch es ging denkbar schlecht los, denn nach nur wenigen Augenblicken gingen die Gäste durch Zeitler in Führung. Der Hoffenheimer kam im Strafraum frei zum Abschluss dämpfte die Jubiläumsstimmung, was Erik Engelhardt direkt wieder hätte ändern können, doch er verfehlte das Tor ganz knapp (5.). Und dann die riesengroße Möglichkeit zum 1:1, doch Moritz Hannemanns Querpass brachte Tolcay Cigerci nicht im Tor unter, versuchte es im zweiten Versuch noch mit der Hacke und dann hieß es Abseits (11.). Der FC Energie machte Druck und einen Kopfball von Kling Manu lenkte der Keeper über die Querlatte. Doch es ging weiter und schließlich war es Moritz Hannemann, der nach Ablage vom Kapitän Axel Borgmann zum längst überfälligen Ausgleich traf (15.).
Die Rot-weißen waren gut drin, doch die technisch versierten Gäste waren stets gefährlich im Konterspiel. Ein Schuss von Strobl ging knapp über das Tor (23.) und ein Kopfball durch Lührs ging gut drei Meter neben das Gehäuse von Marius Funk (24.). Lukas Michelbrink zog mal ab von der Strafraumgrenze und der Hoffenheimer Llugiqi fälschte ab, so dass das Leder genau im Knick zwischen Latte und Pfosten landete und leider von dort aus heraussprang (33.). Es gab immer wieder gute Möglichkeit und die beste davon nutzte Erik Engelhardt nach toller Vorarbeit von Tolcay Cigerci per Kopf zur verdienten 2:1-Pausenführung (44.).
Aus der Pause kamen die Gäste besser und hatten vor allem durch Lässig eine gute Schussmöglichkeit, die Marius Funk zur Ecke abwehrte (50.). Nach einem Konter war en es dann sowohl Moritz Hannemann als auch Erik Engelhardt, die den Ball nicht versenkten (54.). Schade. Einen Freistoß von Henry Rorig kratzte der Torhüter aus dem Winkel (67.). Die Zeit verrann so allmählich, das Ding war keinesfalls durch, denn Erlen hatte für die TSG den Ausgleich auf dem Fuß. Doch wenig später flankte der eingewechselte Merveille Biankadi auf den zweiten Pfosten, wo Butlers Kopfball noch pariert wurde und dann war Erik Engelhardt erneut zur Stelle und köpfte das 3:1 (84.) zum endgültigen Sieg.
Henry Rorig traf noch den Pfosten (88.), eine Stunde lang Freibier wurde im Stadion verkündet und nach sieben Minuten Nachspielzeit war dann endlich Schluss. Dieser Erfolg war nicht nur ein besonderes Geburtstagsgeschenk der Mannschaft für den Club, sondern auch für ihren Trainer, der im 438. Pflichtspiel seinen 250. Sieg einfuhr. Wahnsinn!
| TW | 33 | Marius Funk |
| AW | 3 | Henry Rorig |
| AW | 2 | King Manu |
| AW | 23 | Nyamekye Awortwie-Grant |
| AW | 21 | Leon Guwara |
| MI | 5 | Dominik Pelivan |
| MI | 8 | Lukas Michelbrink |
| MI | 20 | Axel Borgmann |
| ST | 11 | Moritz Hannemann |
| ST | 18 | Erik Engelhardt |
| MI | 10 | Tolcay Cigerci |
| TW | 1 | Lúkas Peterson |
| AW | 24 | Luca Erlein |
| AW | 49 | Yannik Lührs |
| AW | 6 | Valentin Lässig |
| AW | 16 | Yannis Hör |
| AW | 4 | Lars Strobl |
| MI | 14 | Florian Micheler |
| MI | 40 | Denis Donkor |
| MI | 38 | Deniz Zeitler |
| MI | 22 | Arian Llugiqi |
| MI | 11 | Paul Hennrich |
| TW | 1 | Alexander Sebald |
| AW | 4 | Tim Campulka |
| AW | 44 | Simon Straudi |
| MI | 17 | Can Moustfa |
| MI | 19 | Jannis Boziaris |
| MI | 37 | Merveille Biankadi |
| ST | 7 | Timmy Thiele |
| ST | 31 | Justin Butler |
| ST | 25 | Ted Tattermusch |
| TW | 34 | Yannick Onohiol |
| AW | 39 | Florian Bähr |
| AW | 12 | Krystof Cizek |
| MI | 8 | Diren Dagdevin |
| MI | 18 | Melvin Onos |
| MI | 23 | Alex Honajzer |
| MI | 30 | Nader El-Jindaoui |
| ST | 40 | Denis Donkor |
| ST | 45 | Ben Opoku Labes |