
Verdienten Dreier "im Schacht" geholt
Am späten Sonntagnachmittag trat unser FC Energie „im Schacht“ beim FC Erzgebirge Aue an. Die abstiegsbedrohten Gastgeber mit neuem Trainer Christoph Dabrowski gingen vor über 11.000 Zuschauern aggressiv und kampfbetont in die Partie. Auf Seiten des FC Energie war der kränkelnde Cheftrainer dabei, Henry Rorig jedoch blieb krank zu Hause und für Leon Guwara reichte es nach seiner Oberschenkelverletzung nicht.
Es ging denkbar schlecht los, denn die forsch agierenden Auer drangen über Bär in den Strafraum ein, eine Finte und ein guter Abschluss. Das 1:0 (5.). Der FC Energie schüttelte sich und suchte dann den Weg nach vorn und hatte gute Aktionen. Als Lukas Michelbrink einen nach Standard komplett durchgesegelten Ball erneut in den Strafraum flankte, köpfte King Manu das Leder unhaltbar gegen die Laufrichtung von Männel ins Tor. Der Ausgleich als schnell Reaktion (12.). Als Simon Straudi Erik Engelhardt stark einsetzte, traf dieser den Ball freistehend nicht richtig und so wurde aus dieser tollen Möglichkeit ein Ball für das Toraus (21.).
Wenn die Rot-Weißen im Angriff waren, dann ging es zumeist sehr schnell. Als Andy Lucoqui von Erik Engelhardt bedient wurde, hatte er freie Schussbahn, doch der rutschte ihm etwas ab (25.). Schade. Die bessere Mannschaft kam aus der Lausitz, doch münzte es sich nicht in Zählbares um. Dann hatte Aue den ersten Eckball und es war brandgefährlich, doch gemeinschaftlich kläre der Cottbuser Abwehrverbund in höchster Not erneut zur Ecke (38.). Nur Augenblicke später ein „Bilderbuchkonter“ des FC Energie über Tolcay Cigerci und Lukas Michelbrink. Letzterer legte ganz überlegt auf den mitgelaufenen Axel Borgmann ab, der die Führung auf dem Schlappen hatte nur leider knapp 30cm zu hoch zielte (41.). Funk packte auch nochmal zu und dann war Pause im verregneten Erzgebirge.
Die zweite Halbzeit begann, doch nach kurzer Zeit war das Spiel lang Zeit unterbrochen, als Personen aus dem Auer-Block durch den Innenraum in Richtung des Gästesektors rannten. Das Spiel wurde fortgesetzt. Nach einer Stunde Spielzeit kamen Tolga Cigerci und Can Moustfa in die Partie und der FC Energie stellte um auf Doppel-Sechs. Nach einem Freistoß köpfte Axel Borgmann in Richtung Tor und der Ball wurde in die Arme von Männel abgefälscht (70.). Zuvor parierte Funk einen Schuss von Guttau. Justin Butler kam für die Schlussphase und Pelivan ging raus - damit war auch die Doppel-Sechs wieder Geschichte.
Justin Butler fügte sich direkt gut ein und schlenzte den Ball auf das lange Eck, wo Männel ihn wie ein Volleyballer rausbaggerte (82.). Der FC Energie rannte weiter an und als sich nach einem Freistoß, den Tolga Cigerci in die Mitte köpfte, im Getümmel die Lücke auftat, da war Axel Borgmann da, der das hochverdiente 1:2 markierte (87.). Die fünfminütige Nachspielzeit überstanden die Jungs schadlos und so holten wir uns die Tabellenführung wieder zurück.
| TW | 1 | Martin Männel |
| AW | 29 | Jamilu Collins |
| AW | 25 | Tristan Zobel |
| AW | 16 | Ryan Malone |
| AW | 17 | Pascal Fallmann |
| MI | 8 | Mika Clausen |
| MI | 20 | Jonah Fabisch |
| MI | 34 | Marvin Stefaniak |
| MI | 19 | Julian Guttau |
| ST | 15 | Marcel Bär |
| ST | 24 | Jannic Ehlers |
| TW | 33 | Marius Funk |
| AW | 44 | Simon Straudi |
| AW | 2 | King Manu |
| AW | 23 | Nyamekye Awortwie-Grant |
| AW | 24 | Anderson Lucoqui |
| MI | 5 | Dominik Pelivan |
| MI | 8 | Lukas Michelbrink |
| MI | 20 | Axel Borgmann |
| MI | 10 | Tolcay Cigerci |
| ST | 18 | Erik Engelhardt |
| ST | 11 | Moritz Hannemann |
| TW | 22 | Louis Lord |
| AW | 23 | Anthony Barylla |
| AW | 30 | Moritz Seiffert |
| MI | 5 | Luan Simnica |
| MI | 10 | Julian Günther-Schmidt |
| ST | 7 | Erik Weinhauer |
| ST | 9 | Ricky Borschein |
| ST | 39 | Maximilian Schmid |
| ST | 45 | Vincent Ocansey |
| TW | 1 | Alexandr Sebald |
| AW | 4 | Tim Campukka |
| AW | 22 | Mladen cvejtinovic |
| MI | 14 | Tolga Cigerci |
| MI | 17 | Can Moustfa |
| MI | 19 | Jannis Boziaris |
| MI | 37 | Merveille Biankadi |
| ST | 25 | Ted Tattermsuch |
| ST | 31 | Justin Butler |