

Ziemlich "verkopft"
Nachdem die Mannschaft mit einem Punkt aus Saarbrücken zurückgekehrt war stand am Samstagnachmittag vor 8.673 Zuschauern das erste Heimspiel des Jahres 2026 auf dem Plan. Zu Beginn der Jubiläumswoche mit zwei Partien in der Lausitz war der Tabellenletzte aus Schweinfurt angereist. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz veränderte nicht viel, lediglich Dominik Pelivan kehrte zurück in die Anfangsformation und Jannis Boziaris nahm auf der Bank Platz. Auf ging es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und wichtig ist es, in solchen Spielen einen kühlen und freien Kopf zu haben.
Die Gäste begannen gut und versteckten sich keinesfalls und hatten eine ersten Abschluss, der jedoch weit über das Tor flog (4.). Besser sah das dann schon bei Moritz Hannemann aus, doch der FCS-Keeper wehrte den flachen Schuss mit dem Fuß ab (8.). Als „Geburtstagskind“ Tolcay Cigerci den Ball aus der Luft mitnahm und in Richtung Tor marschierte, zog er von der Strafraumgrenze ab, jedoch direkt auf den Torhüter und so blieb diese an sich gute Möglichkeit dann doch relativ harmlos (12.). Der FC Energie übernahm nun das Zepter und wurde dominanter und in diese Phase hinein traf Schweinfurt durch Shuranov zur Führung (19.). Böhnlein erlief einen langen Ball und legte per Tunnel rüber auf den Torschützen, der nur noch einschieben musste.
Der FC Energie rappelte sich auf und zeigte sich unbeeindruckt. Im Strafraum steckte Tolcay Cigerci auf Erik Engelhardt durch, der den Ball sicherte und zu Moritz Hannemann spielte, der ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich einschob (23.). Nach einem Eckball segelte der Kopfball von Tim Campulka ganz knapp am Pfosten vorbei (26.). Schade. Ein Drehschuss von Erik Engelhardt ging knapp über das Tor (36.), doch seine Flanke einige Minuten später fand genau den Kopf von Kapitän Axel Borgmann, der per Kopf zum 2:1 in die Maschen traf (44.). Das Ding war gedreht und es hätte auch noch das 3:1 fallen können, als sich Erik Engelhardt und Henry Rorig selbst im Wege standen. Schluss war immer noch nicht und die Gäste konterten und hätten auch einen Elfmeter bekommen können, als Awortwie-Grant foulte, jedoch entschied Schiedsrichter Christian Ballweg auf Freistoß vor der Strafraumlinie. Pause.
Die Rot-Weißen schienen zu beginn der zweiten Hälfte soweit alles im Griff zu haben, doch dann war irgendwie zu wenig Aktivität im Spiel und Marius Funk musste bei einem Kopfball all sein Können aufbringen (54.). Und auf der anderen Seite rutschte Timmy Thiele Zentimeter an einer Engelhardt-Flanke vorbei (56.). Es bleib ein unruhiges Spiel, in dem der FC Energie den Schweinfurtern zu viel Platz ließ. Simon Straudi und Jannis Boziaris ersetzten Henry Rorig und Timmy Thiele für die letzten gut 25 Minuten. Geis versuchte es aus über 30 Metern und Marius Funk ging auf Nummer sicher und lenkte das Ding über den Querbalken (71.). Die Schlussphase begann und der FC Energie konterte über Lukas Michelbrink und Moritz Hannemann, der das 3:1 hätte erzielen können, doch wollte dieser querlegen auf den mitgelaufene Jannis Boziaris und so wurde es nichts (77.).
Justin Butler und Leon Guwara kamen ins Spiel, frischer Input war auch nötig. Die Stabilität nahm zu und Erik Engelhardt hatte noch einmal die Chance, um auf 3:1 zu stellen, doch auch das gelang nicht. Die „Schnüdel“ hingegen liefen munter an, setzten die Energie-Defensive um den souveränen Marius Funk immer wieder unter Druck. Die Gäste hatten noch sieben Minuten Nachspielzeit, um den Ausgleich zu erzielen. Es blieb aber beim durchaus glücklichen 2:1-Erfolg für unseren FC Energie und am Ende fragt keiner nach dem Wie. Die Mannschaft des FC Energie wirkte oftmals zu nachdenklich, zu "verkopft" und nicht frei. passenderweise fiel der Siegtreffer durch Axel Borgmann eben mit jenem Kopf.
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| TW | 33 | Marius Funk |
| AW | 3 | Henry Rorig |
| AW | 4 | Tim Campulka |
| AW | 23 | Nyamekye Awortwie-Grant |
| MI | 20 | Axel Borgmann |
| MI | 5 | Dominik Pelivan |
| ST | 11 | Moritz Hannemann |
| MI | 8 | Lukas Michelbrink |
| MI | 10 | Tolcay Cigerci |
| ST | 7 | Timmy Thiele |
| ST | 18 | Erik Engelhardt |
| TW | 40 | Maximilian Weisbäcker |
| AW | 7 | Leonard Langhans |
| AW | 18 | Luca Trslic |
| AW | 30 | Johannes Geis |
| AW | 23 | Pius Johannes Krätschmer |
| AW | 11 | Ekin Celebi |
| MI | 17 | Dustin Forkel |
| MI | 13 | Kristian Böhnlein |
| MI | 3 | Devin Angleberger |
| ST | 9 | Eric Shuranov |
| ST | 33 | Joshua Endres |
| TW | 1 | Alexander Sebald |
| AW | 4 | King Manu |
| AW | 21 | Leon Guwara |
| AW | 44 | Simon Straudi |
| MI | 17 | Can Moustfa |
| MI | 19 | Jannis Boziaris |
| ST | 31 | Justin Butler |
| ST | 25 | Ted Tattermusch |
| ST | 37 | Merveille Biankadi |
| TW | 1 | Toni Stahl |
| AW | 6 | Lucas Zeller |
| AW | 8 | Thomas Meißner |
| MI | 5 | Nico Grimbs |
| MI | 10 | Michael Dellinger |
| MI | 15 | Kevin Fery |
| MI | 16 | Winners Osawe |
| MI | 24 | Tim Latteier |
| ST | 25 | Manuel Wintzheimer |