
Mut nicht belohnt
Die erste Runde im diesjährigen DFB-Pokal führte den Bundesligisten FC Augsburg am Samstagmittag zu uns in die Lausitz. Vor knapp 15.000 Zuschauern im LEAG Energie Stadion überraschte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz mit seiner Aufstellung und ließ Tolcay Cigerci und auch Henry Rorig zunächst auf der Bank Platz nehmen. Leonardo Bittencourt war gesperrt. Kapitän Axel Borgmann war zurück in der Startelf, Fousseny Doumbia bildet mit King Manu die Innenverteidigung und Luca Erlein rückte auf die rechte Seite. Dominik Pelivan ersetzen Leo auf der Doppelsechs neben Lukas Michelbrink.
Dann ging es los und der Bundesligist zeigte durchaus, dass er mit ball besitz und Kontrolle diese Partie angehen wollte. Der FC Energie hielt dagegen. Nach einer schönen Kombination kam Moritz Hannemann zum Abschluss aus spitzem Winkel und der Ball landete knapp neben dem Pfosten am Außennetz (5.). Das sah ansprechend aus, was unsere Jungs da spielten und erneut Moritz Hannemann kam zum Abschluss, doch sein Versuch war am Ende nicht scharf genug (9.) und auch Axel Biorgmann zog aus 20 Metern ab. Vorbei (11.)
Dann eine kuriose Szene. Augsburg Keeper Dahmen köpfte außerhalb des Strafraums den Ball gegen Kinsombi weg und dann kam Lucas Copado an den Ball, der es direkt versuchte, doch abermals war Dahmen mit einer Grätsche zur Stelle und verhinderte das Tor für den FC Energie (13.) und der Kopfball von King Manu nach einer Ecke segelte nur eine Minute später am Tor vorbei. Der FC Energie war das bessere Team. Es dauerte 23 Minuten, bis der FCA nach einer Ecke erstmals gefährlich wurde. Wolf köpfte am kurzen Pfosten, doch der Ball segelte über das Tor.
Nachdem Augsburg noch einem im Strafraum unterwegs war, war es dann erneut der FC Energie in aussichtsreicher Position. Dominik Pelivan entschied sich für den Abschluss. Anspieloptionen wären da gewesen (31.) und aus dieser Situation konterten die Gäste und Marcel Lotka parierte gegen Wolf stark. Als Dominik Pelivan einen überraschenden Pass durch die Mitte in die Spitze spielten, waren Moritz Hannemann und Julian Guttau in einer „Zwei auf Eins“-Situation, doch Schlotterbeck kam noch etwas an den Ball und störte beim Abschluss (36.). Auch Lucas Copado hatte vor dem Pausenpfiff noch eine gute Szene, doch es blieb torlos nach den ersten 45 Minuten.
Keine personellen Veränderungen zum Seitenwechsel, doch die Gäste kamen druckvoller aus der Kabine. Mit der ersten Möglichkeit schloss Kade von der Strafraumgrenze ab und traf zum 0:1 (49.). Unsere Jungs steckten aber nicht auf und spielten weiter mutig nach vorn. Damen parierte gegen Christian Kinsombi (53.) und erneut Kinsombi verpasste das Ziel nur um Zentimeter (54.). Tolcay Cigerci, Henry Rorig und Justin Butler kamen ins Spiel, um das temporeiche und intensive Spiel nach vorne weiterzuführen. Im Nachgang eines Eckballs brachte Lukas Michelbrink den Ball nochmal vor den Kasten, wo Axel Borgmann um Haaresbreite verpasste, um auszugleichen (66.).
Dann hatte Rieder freie Schussbahn, doch der Schlenzer ging daneben und Marcel Lotka wäre auch zur Stelle gewesen. Im Gegenzug versuchte es Julian Guttau aus der Distanz: deutlich vorbei und bei Lucas Copados Knaller hatte Finn Damen große Probleme (70.). Das war richtig guter Fußball, auch als Julian Guttau einen flachen Querpass vom Kapitän direkt abnahm (74.). Der FC Energie warf alle nach vorne, was den Gästen natürlich Räume bot, die sie nicht nutzen konnten. Auch nicht als Marcel Lotka schon geschlagen war, landete der Ball an der Querlatte (82.). In der fünften Minute der Nachspielzeit konterten die Gäste noch einmal und der eingewechselte Jakic vollendete zum 0:2-Endstand.
Festzuhalten ist, dass der FC Energie in diesem Spiel alles hatte, was zuletzt nicht ganz so da war. Vor allem der unbändige Mut in Verbindung mit Einsatz und Spielfreude wurde leider nicht belohnt. Die vielen positiven Aspekte gilt es nun in das kommende Heimspiel am Samstag, 29. August um 13:00 Uhr gegen die SpVgg Greuther Fürth mitzunehmen. Tickets gibt es hier.
| TW | 1 | Marcel Lotka |
| AW | 21 | Luca Erlein |
| AW | 2 | King Manu |
| AW | 23 | Fousseny Doumbia |
| MI | 20 | Axel Borgmann |
| MI | 5 | Dominik Pelivan |
| MI | 8 | Lukas Michelbrink |
| MI | 17 | Julian Guttau |
| ST | 11 | Moritz Hannemann |
| ST | 7 | Christian Kinsombi |
| ST | 9 | Lucas Copado |
| TW | 1 | Finn Dahmen |
| AW | 5 | Christian Matsima |
| AW | 27 | Marius Wolf |
| AW | 31 | Keven Schlotterbeck |
| MI | 19 | Robin Fellhauer |
| MI | 4 | Han-Noah Massengo |
| MI | 32 | Fabian Rieder |
| MI | 16 | Hennes Behrens |
| ST | 30 | Anton Kade |
| ST | 40 | Noahkai Banks |
| ST | 11 | Michael Gregoritsch |
| TW | 29 | Kevin Kratzsch |
| AW | 3 | Henry Rorig |
| AW | 4 | Tim Campulka |
| AW | 16 | Ryan Malone |
| AW | 42 | Jannis Zaydan |
| MI | 10 | Tolcay Cigerci |
| MI | 19 | Jannis Boziaris |
| ST | 13 | Dmytro Bogdanov |
| ST | 31 | Justin Butler |
| TW | 22 | Nediljko Labrovic |
| AW | 2 | Calvin Brackelmann |
| MI | 10 | Mert Kömür |
| MI | 14 | Yannik Keitel |
| MI | 17 | Kristijan Jakic |
| MI | 37 | Tim Schnitzer |
| ST | 9 | Rodrigo Ribeiro |
| ST | 34 | Nathanael Mbuku |
| ST | 39 | Uchenna Ogundu |