Zwischen wollen und dürfen
Die gesamte Situation rund um die „Covid19-Pandemie“ auf unseren FC Energie bezogen, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine enorme Herausforderung für Euch, für uns, für alle. Doch dieser Herausforderung müssen #WIR uns gemeinsam stellen.
Eines möchten wir voranstellen, die Verantwortlichen des FC Energie Cottbus haben in den zurückliegenden Wochen alles getan, um unseren Club auf die nun beginnenden Regionalligasaison 2020/2021 vorzubereiten. Und das vom sportlichen Bereich angefangen bis hin zum für die organisatorische Durchführung notwendig gewordenen und mittlerweile auf knapp 50 Seiten angewachsenen Hygienekonzept.
Es ist beeindruckend wie groß die Akzeptanz und Unterstützung der Energiefans für ihren Club ist und das zeigt wiederholt der beeindruckende Dauerkartenverkauf deutlich. Etwa 1.600 Dauerkarten wurden trotz der absoluten Ungewissheit an die Energiefans gebracht! Das führt natürlich zu Fragen, Diskussionen und auch zu einem der Gesamtsituation geschuldeten Unmut. Doch auch wir haben uns diese Situation nicht ausgesucht, können Euch aber versichern, dass wir vollumfänglich dafür „kämpfen“, so viele Zuschauer wie möglich ins Stadion der Freundschaft lassen zu dürfen.
Im Status Quo sind das jetzt 1.000 Personen, von denen schon mal mehr als ein Fünftel für die Organisation und Spielbetrieb abzuziehen sind, auch die treuen Sponsoren haben ihre vertraglich vereinbarten Ticket-Kontingente und Dauerkarteninhaber*innen werden nach einem sogenannten „rollenden System“ nacheinander fortlaufend die Heimspiele besuchen dürfen. Nicht schön, aber anders nicht zu machen – zumal dieser Dauerkartenverkauf dem Verein eine planbare finanzielle Sicherheit gegeben hat. Einen riesengroßen Dank dafür!
Wir sind davon überzeugt, dass wir die Vorrausetzungen haben, um nach geltenden Hygiene- und Abstandregelungen etwas mehr als 2.000 Energiefans im Stadion unterbringen zu können – doch die Verordnungslage des Landes Brandenburg lässt dies als gesetzesähnliche Festlegung derzeit nicht zu. Wir stehen mit der Landesregierung im Kontakt, arbeiten eng mit der Stadt Cottbus zusammen, um nichts unversucht zu lassen. Das versicherte Präsident Matthias Auth zuletzt auch auf dem Mitglieder-Stammtisch am 5. August: „Es ist unsere Pflicht und auch Verantwortung gegenüber unseren Vereinsmitgliedern und in diesem Fall insbesondere den treuen Dauerkartenkäufer*innen gegenüber. Das Ziel kann und muss es sein, dass wir in eine Lage versetzt werden, in der wir allen Dauerkarteninhaber*innen garantieren können, unsere Spiele live im Stadion zu sehen. Daran arbeiten wir. Versprechen können wir nichts, weil die Entscheidungen andere treffen müssen.“
Weiterhin haben wir, auch wenn das etwas sonderbar klingt und es dennoch der Realität entspricht, auf jede nicht notwendige Person verzichtet. Auch das fiel nicht leicht. So wird es bis auf weiteres weder Fahnenschwenker noch Lauzi geben, EnergieFM moderiert einzeln und auch das Kontingent unserer Lokaljournalisten und Fotografengilde wurde auf das Mindestmaß gekürzt. Auch andere Bereiche sind betroffen, doch in dem Vakuum zwischen „wollen und dürfen“ ist das der einzige Weg. Jede – und das klingt fast noch merkwürdiger – „eingesparte Person“, bedeutet am Ende eine/n Dauerkarteninhaber*in mehr im Stadion.
Die Verkündung, der zum Heimspiel gegen den SV Lichtenberg 47 zugangsberechtigkten Dauerkarteninhaber*innen folgt in Kürze.

