Wir können auch kicken
Vor dem Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde will der Cheftrainer keinesfalls vermessen sein, möchte jedoch nicht über Vorzeichen, Gefahren oder ähnliches diskutieren.
"Bei Förster ist der Gips ab, er hat jetzt die Reha aufgenommen. Geisler hat etwas mitgemacht, aber sofort wieder Reaktionen gezeigt. Bei Mamba kommen die Hüftprobleme von der Wirbelsäule, da wird es noch weitere Untersuchungen geben. Vielleicht auch eine Spritzenkur. Beim Muskel scheint es so, dass da etwas wieder aufgebrochen ist. Björn Ziegenbein hat seit gestern Probleme mit dem Knie, da erfolgt eine MRT-Untersuchung. Jonas Zickert hat mittrainiert und Philipp Knechtel wird nächste Woche zurück im vollen Mannschaftstraining erwartet", beginnt Pele Wollitz mit den Personalien.
Über die vermeintliche Ausgangslage mochte der Trainer nicht wirklich diskutieren: "Es wäre schon der erste Fehler zu sagen, dass es gegen den Letzten geht. Wir nehmen jeden Gegner ernst, wir beobachten auch jeden Landespokalgegner, erst recht einen Ligakonkurrenten. Im Spiel liegt es auch ein Stück weit an der Eigenverantwortung. Wir haben sechs Heimspiele gewonnen und haben vieles richtig gemacht. Wenn wir jetzt über solche Dinge diskutieren... Nein das mache ich nicht!" Und wurde anschließend auf mögliche Relegationsgegner und deren Beobachtung angesprochen und wies derartiges klar von sich: "Eine gute Frage. Aber das wäre der größte Fehler, den man machen kann. Natürlich ist es das große Ziel nach 34. Spieltagen, oder auch früher, dort zu stehen. Wir sehen es Woche für Woche, dass wir viel investieren müssen. Wir sind gut, wir können auch kicken. Aber wir sind erst am 12. Spieltag."
Bezüglich der Formation für das Spiel hielt sich Claus-Dieter Wollitz gewohnt bedeckt: "Wir haben letzte Woche in der Halbzeit umgestellt auf einen 2er-Sturm mit Kev und Gabby. Wir hatten sorfort mehr Druck und der erste Ball kam besser. Es ist möglich, dass wir wieder so agieren. Alles ist möglich. Ich bin aber auch ein Freund davon nachladen zu können. Spieler, die du aufstellst kannst du danach nur noch runternehmen. Wir sind nicht so vermessen, dass wir denken, dass läuft einfach so am Sonnabend. Das sage ich auch klipp und klar."
Angesprochen auf Maximilian Zimmer holte der Coach aus: "Alle Spieler sind bei uns unumstritten. Aber klar ist Maxi Zimmer ein sehr, sehr guter Spieler. Er ist immer anspielbar und übernimmt Verantwortung. Das hat dazu geführt, dass wir im Mittelfeld die Last auf mehrere Schultern verteilt haben. Das tut der Mannschaft gut, das tut Maxi gut. Er ist ein Spieler, der das verkörpert, was uns gefehlt hat."

