Wieder "Rasen" unter den Füßen
Nach Monaten der Qualen konnte Innenverteidiger Philipp Knechtel am Dienstag erstmals wieder raus auf den Rasen. Auch wenn es "nur" der Kunstrasen war ist dies ein weiterer Schritt vorwärts für den Youngster. Es war zu Saisonbeginn eine echte "Hiobsbotschaft" als die schwere Verletzung von Philipp Knechtel verkündet werden musste, umso erfreulicher ist der Heilungsverlauf der Rückennummer 4 im Team des FC Energie.
Bei einem Zweikampf kurz vor Ende der Erstrundenpartie im AOK-Landespokal Brandenburg beim SV Grün-Weiß Lübben riss sich Verteidiger Philipp Knechtel sowohl das Kreuzband als auch das Innenband im Knie. "Wir haben soeben das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung erfahren und sind natürlich geschockt. Mit diesem Ergebnis hatten wir nicht gerechnet und müssen uns nun Gedanken machen", äußerte sich Cheftrainer Pele Wollitz zum damaligen Zeitpunkt. Es kam bekanntlich anders, denn José-Junior Matuwila wuchs über sich hinaus und bildete fortan zusammen mit Kapitän Marc Stein ein bärenstarkes Innenverteidiger-Duo.
Nach unzähligen Rehabilitationsmaßnahmen, Kraft- und Laufeinheiten durfte Philipp Knechtel unter Anleitung von Athletktrainer Christopher Busse am Dienstag erstmals wieder mit auf den Platz. Philipp Knechtel wird dennoch weiterhin viel Zeit benötigen, um genauso stark oder womöglich stärker als je zuvor zurückzukommen. Auch Fabio Viteritti absolvierte mit eigens angepasster Schiene das Einzelprogramm an der Außenlinie des Trainingsgeländes am Priograben.

