09.05.2019 14:53 | Vor dem letzten Heimspiel gegen den VfR Aalen

Wichtig wird sein, nachladen zu können

„Jonas Zickert ist wieder im Mannschaftstraining, Knechtel in der Reha und bei Scheidhauer gibt es keine Besserung. Felix Geisler hat im Training einen Pferdekuss abbekommen und konnte nicht trainieren. Fabio Viteritti trainiert wieder und Streli Mamba hat seine 10. Gelbe Karte abgesessen“, so die kurze und bündige Personalsituation und dann fuhr Claus-Dieter Wollitz fort: „Wir brauchen am Samstag nicht nur die Unterstützung, sondern auch die vollste Konzentration. Was sehr beeindruckend war, wie wir die letzten 15 Minuten in Duisburg gegen den KFC uns in jeden Ball geworfen haben, um die Punkte zu verteidigen. Auch auf das wird es am Samstag ankommen.“

Angesprochen um die Bekanntgabe der Zwischenstände im Stadion entgegnete Wollitz: „Wir haben das die gesamte Saison nicht gemacht, immer erst nach dem Spiel. Oder ich habe das nur nicht mitbekommen. Ich werde mich während des Spiels auch nicht informieren. Der Fokus liegt bei uns auf dem Platz – auf unserem Spiel. Damit haben wir genug zu tun. Und wenn ich ab und an lese - die oder die wollen nicht! Es gibt hier keinen Spieler, der diese Geschichte nicht positiv beenden müsste. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!“

„Ich glaube, dass der Fußball heute nur mit Mentalität funktioniert. Natürlich brauchst du Taktik, natürlich brauchst du Organisation und Qualität. Aber wer am Dienstag und Mittwoch Fußball geschaut hat, der hat gesehen, was mit Mentalität erreicht werden kann.Das hat gezeigt, warum der Fußball so außergewöhnlich und fantastisch ist. Wir müssen immer online sein, wach sein und dürfen niemals abschalten. Das nehmen wir auch mit. Nicht alles ist planbar, muss es auch nicht. Aber wer daran glaubt sein Ziel erreichen zu können und dafür alles reinwirft, der wird belohnt“, schwärmt Wollitz.

„Dass sie bereits abgestiegen sind, ist für uns kein Thema. Aalen hat jeden Spieltag immer den nächsten Gegner von uns gehabt. Wir haben sie also über 30 Mal beobachtet. Normalerweise darf eine Mannschaft mit dieser Qualität nicht absteigen, das sagen sie auch selbst. Aber es zeigt eben auch wieder, was in dieser Liga wichtig ist. Es ist neben der Qualität ganz viel Physis. Da gilt es eine gute Mischung zu finden. Ich glaube, dass es auch am Samstag wichtig sein wird, dass wir nachladen können. In Duisburg gegen Uerdingen sind Luke und Bohli reingekommen und waren sofort da. Sie hatten Präsenz und so etwas werden wir auch gegen Aalen brauchen. Natürlich brauchst du aber auch das Matchglück, so wie wir es in Duisburg auch hatte. Wenn wir nicht direkt den Ausgleich machen, wissen wir nicht, wo das Spiel hingegangen wäre. So reflektiert muss man auch sein“, schließt der Trainer ab.