"Wechselseitiges Geben und Nehmen"
Jürgen Gjasula ist in seiner Karriere schon viel rumgekommen, hat in beiden Bundesligen und im Ausland Erfahrungen gesammelt und möchte nun mit dem FC Energie den Klassenerhalt schaffen. Wir haben mit dem Neuzugang gesprochen.
Jürgen, Du hast am „Deadline-Day“ einen Vertrag beim FC Energie unterschrieben. Wie kam es zum Wechsel nach Cottbus?
Der Trainer hat mich angerufen. Ich bin dann am Anfang der Woche nach Cottbus gefahren und habe mir alles angeschaut und sehr gute Gespräche geführt. Mit dem FC Energie den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen ist eine reizvolle Aufgabe, für die ich mich sofort begeistern konnte. Die Formalitäten haben die Clubs und mein Berater miteinander geklärt, der Vertrag bei Viktoria Berlin wurde dann aufgelöst und am letzten Tag der Transferperiode habe ich unterschrieben und bereits am Nachmittag mit dem Team trainiert.
Du hast die Aufgabe bzw. das Ziel Klassenerhalt angesprochen. Wie stehen die Chancen dafür?
Dass es nicht leicht werden wird ist uns allen bewusst, aber es liegt doch am Ende an uns selbst. Daher werden wir hier nicht über Chancen debattieren, sondern in jedem Spiel hart arbeiten und alles geben. Wir schätzen das schon sehr realistisch ein, davon können sie ausgehen. Den ersten Schritt können wir gegen Würzburg machen.
Du hast im Laufe Deiner Fußballerkarriere viele Erfahrungen gesammelt und sollst laut Claus-Dieter Wollitz eine Führungsrolle im Team übernehmen. Wie gehst Du damit um?
Ich bin 33 Jahre alt und habe im Fußball schon sehr viel erlebt. Ich kenne das Geschäft, habe mit vielen verschiedenen Spielern zusammengespielt und übernehme sehr gerne Verantwortung. Wir haben eine interessante Mannschaft mit vielen jungen und talentierten Spielern, aber auch erfahrenen Profis wie Dimitar Rangelov oder Robert Müller. Natürlich haben wir älteren Spieler die Aufgabe unsere jüngeren Spieler zu führen - im Umkehrschluss aber auch von ihren Qualitäten zu profitieren. Das ist ein wechselseitiges Geben und Nehmen, bei dem der Erfolg der Mannschaft immer im Vordergrund steht.

