23.02.2017 13:58 | Ausblick vor dem Heimspiel gegen den BFC Dynamo

Sportliche Waffen "bekämpfen"

Vor dem Heimspiel gegen den BFC Dynamo hoffen Mannschaft und Trainerteam erneut auf die zahlreiche Unterstützung der Energiefans. Etwa 1.000 Berliner Fans werden erwartet, so dass die Begegnung sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen ein spannendes Duell verspricht.

Personell muss der FC Energie weiterhin auf Philipp Knechtel, Jonas Zickert und Alexander Meyer verzichten, dennoch sind große Forschritte erkennbar. "Es gibt positive Meldungen von Jonas und Philipp, denn beide haben in der vergangenen Woche ihre Leistungstests bestanden. Nun kann das Heranführen an das Mannschaftstraining eingeleitet werden. Auch bei Alexander Meyer geht es vorwärts", zeigt sich Claus-Dieter Wollitz erfreut.

Auf Nachfragen zu Benjamin Förster und Fabio Viteritti antwortete der Trainer ebenso positiv gelaunt: "Gegen Schönberg wäre es für Benni schlichtweg zu früh gewesen. Wir müssen jetzt entscheiden, ob wir ihn von Anfang spielen lassen. Wir haben ihn schon mal von der Bank gebracht, da konnte er der Mannschaft nicht so richtige Impulse geben. Fabio spielt nur noch mit einem Tape und braucht die Schiene nicht mehr, er ist dahingehend also völlig frei."

"Der BFC hat sportliche Waffen. Sportliche, das betone ich an dieser Stelle noch einmal, gerade was die Offensive betrifft. Da müssen wir alle Antennen ausfahren und eine bessere Leistung bringen als im letzten Spiel und diese Waffen "bekämpfen". Joshua Putze und Kevin Weidlich müssen wir sicherlich nicht gesondert motivieren, wir müssen als Mannschaft an die 100% kommen. Wie ich es bereits schon einmal gesagt habe, es darf am Ende des Tages kein Tropfen mehr im Tank sein.", blickt Wollitz voraus.

Die kürzlich durch Präsident Michael Wahlich offen kommunizierte finanzielle Situation des FC Energie war wie erwartet ebenfalls Thema, der am Donnerstagmittag anberaumten Pressekonferenz. "Wissen Sie, ich beobachte auch die Situation der Vereine in der 3. Liga, da gibt es fast überall Probleme. Daher war es nicht verwunderlich, dass es nach dem Abstieg in Liga 4 auch hier so ist. Das Ausmaß kannte ich im Sommer jedoch nicht und es ist natürlich ein Brett. Zudem sind wir in einer Liga, die richtige Brocken stellt. Diese sind nur sehr schwer wegzuräumen. Daher hoffen wir auch, dass die Erwartungshaltung in ein richtiges Maß gerückt wird", bezieht der Coach Position.