Neue Ziele setzen
Nach dem Erreichen der Meisterschaft in der Regionalliga Nordost wartet mit dem FSV Wacker Nordhausen eine schwere Aufgabe auf die FCE-Kicker. Personell wird im Lausitzer Team wieder rotiert werden, um möglichst vielen Spielern Spielpraxis zu geben.
„Wir haben jetzt ein paar Stunden frei gehabt. Das habe ich auch unterstützt und so gemacht für unsere Spieler. Nach fantastischen 29 Spielen mit nur einer Niederlage hat sich die Mannschaft das auch verdient. Wir haben in 15 Heimspielen 43 Punkte geholt. Auch am Sonntag werden wir dann sehen, was für den Moment das Richtige ist. Jetzt geht es darum, sich neue Ziele zu setzen. Neue Ziele heißt jetzt nach diesem "Erfolg", am Sonntag so aufzutreten, um auch dieses Spiel zu gewinnen. Auch wenn der „Erfolg“ nur die goldene Ananas ist. Aber das haben ja schlaue Funktionäre so entschieden“, leitet Claus Dieter Wollitz ein wenig unüblich ein.
„Marcelo de Freitas geht es wieder besser. Das wird am Sonntag zwar noch nichts werden, aber wohl am Mittwoch bei BFC. Da könnte er wieder dabei sein und darüber sind wir sehr froh. Wir werden in diesen zwei Spielen jetzt weiter dafür sorgen unseren Spielern Spielpraxis zu geben, damit wir im Mai 18 oder 19 Spieler auf das Niveau bekommen. Ich möchte betonen, dass wir hier nichts abschenken werden. Aber in diesen zwei Spielen am Sonntag und am Mittwoch kann man in der Liga nichts kaputt machen. Wir spielen noch gegen Viktoria, Altglienicke und Neugersdorf. Besonders da haben wir als Meister auch eine Verantwortung der Liga gegenüber, denn im Moment steigen mindestens drei Mannschaften ab“, stellt Claus-Dieter Wollitz klar.
Auf die Frage, ob die kommenden zwei Spielen ein guter Maßstab für die Relegation sei ging der Trainer ein: “Ich gehe davon aus, dass Wacker im nächsten Jahr Erster werden möchte. So wie auch schon in den letzten drei, vier Jahren. Ich bin für meine Mannschaft und meine Spieler verantwortlich. Einen Teamgeist bekommt man nur, wenn man den Spielern auch die Möglichkeit bietet zu spielen. „Bulle“ so wie wir Max Grundmann nennen oder auch Karbstein. Geisler am Mittwoch über 90 Minuten. Wir werden das wieder ähnlich machen, so viel kann ich sagen. Sie werden spielen und es soll auch nicht der Eindruck entstehen, dass man denken: "Ja, ja für Luckenwalde waren sie gut. Nein. Was ist, wenn Stein und Matuwila einen Tag vor der Relegation Durchfall bekommen? Und dann hast Du Spieler, die haben ein Spiel gemacht oder so. Das geht nicht. Diese Partien werden dann auch ein Gradmesser und die Spieler können und sollen auf sich aufmerksam machen.“
Die Situation in der Regionalliga Nord war ebenso Thema und dazu stellt Pele Wollitz klar: „Wir planen und beobachten sogar viergleisig. Das war gestern natürlich günstig, dass Flensburg und Lübeck gegeneinander gespielt haben. Mit dem Ergebnis sind die Chancen des VfB gesunken. Wir haben Weiche vier Mal live gesehen, den HSV zwei Mal und Wolfsburg in der Hinrunde mehrfach. Wir haben alle Spiele von „Die Ligen“, denn die filmen alle Spiele im Norden mit, die kann man sich dann runterladen. Ich überlasse da nichts dem Zufall. Wenn man von seinen Spielern Professionalität verlangt und das dann selbst nicht macht. Das geht nicht. Wir werden gut vorbereitet sein, soviel ist sicher“.

