04.09.2020 14:25 | Vor dem Heimspiel gegen den VfB Germania Halberstadt

Mit Intensität und Geduld spielen

Die gute Laune beim FC Energie ist nach dem 5:2-Sieg in Auerbach zurückgekehrt und so soll im Heimspiel gegen den VfB Germania Halberstadt erneut gepunktet werde. Personell sieht es so aus, dass sich außer dem langzeitverletzten Iven Löffler alle Spieler im Mannschaftstraining befinden.

„Zum Spiel gegen Halberstadt hat sich die Verletztenliste verkleinert, so dass Tobias Eisenhuth, wenn alles so weiter läuft, eventuell schon ein Kandidat wäre, um in den Kader zu rutschen. Bei Tobias Hasse ist es so, dass er „peu à peu“ immer wieder ins Training eingebunden wurde. Es bleibt nur noch Iven Löffler als Langzeitverletzter, so dass das alles wieder etwas positiver aussieht“ begann Interimstrainer Tim Kruse und blickte direkt auf den kommenden Gegner: „Zum Spiel gegen Halberstadt. Das wird wahrscheinlich ein bisschen schwieriger als gegen Auerbach, weil die Erwartungshaltung wieder etwas gestiegen ist. Halberstadt wird es uns nicht leicht machen, sie werden voraussichtlich die Räume vor dem Kasten sehr eng machen. Von daher heißt es mit der gleichen Intensität wie in Auerbach da reinzugehen, aber eben auch mit genügend Geduld zu spielen.“

„Naja in Auerbach stand man mit dem Rücken zur Wand. Da ging es irgendwie ja auch nicht noch weiter zurück. Jetzt spielen wir gegen einen Gegner, der noch gar nicht gepunktet hat. Wir haben zwar auch nur drei, aber wir sind jetzt zumindest etwas euphorischer. Und natürlich erwartet hier zu Hause gegen Halberstadt jeder von uns einen Sieg. Das ist dann vielleicht auch wieder ein Spiel, wo wir etwas mehr zu verlieren haben“, ergänzte Tim Kruse auf Nachfrage.

Große Veränderungen seien laut dem Interimstrainer bisher nicht erfolgt: „Durch die „Englische Woche“ hat sich gar nicht so viel verändert. Ob ich jetzt in erster oder zweiter Linie stehe, muss ich mich sowieso mit dem Gegner befassen. Im Kopf haben, wie der Gegner es machen könnte. Viel Trainingsarbeit auf dem Platz hatten wir jetzt auch nicht, vielleicht wird das nächste Woche anders. Von daher hat sich bisher nicht wirklich viel verändert. Außer, dass ich vielleicht etwas weniger schlafe, vor Aufregung. Aber ansonsten ist alles gut. Mit anderen Dingen befasse ich mich gar nicht. Ich versuche nur die jeweiligen Spiele bzw. das jetzt anstehende Spiel vorzubereiten oder zu moderieren. Den Rest habe ich eh nicht in der Hand und der interessiert mich jetzt auch nicht.“

Ob Florian Brügmann nach seinem tollen Treffer jetzt eine Art Geheimwaffe sei, wurde als Frage in den Raum gestellt und auch die aktuelle Situation war Thema: „Geheimwaffe, haha. Also in dieser Art habe ich noch nie ein Tor geschossen, aber ich kann sagen, dass ich bei Energie meine Torgefährlichkeit wiederentdeckt habe. Zwei Tore in sieben Spielen, das habe ich bisher noch nirgendwo geschafft. Das klingt vielversprechend. Der Gegner wird tief stehen, auch wenn das relativ unabhängig vom Gegner ist. Wir spielen zu Hause und müssen drei Punkte holen. Das mussten wir gegen Lichtenberg, das mussten wir auch gegen Viktoria. Sicherlich hat Viktoria, ohne Halberstadt zu nahe treten zu wollen, einen Tick mehr Qualität. Am Ende geht es darum, dass wir eine gute Absicherung haben und Chancen bekommen, die wir dann auch nutzen. Nach den ersten drei Niederlagen war definitiv kein Spaß da, da prasselte eine Menge auf uns ein. Wir waren jetzt nach dem Spiel vom Mittwoch natürlich erleichtert und gelöst, aber so zwei Tage nach dem Spiel ist das eigentlich schon wieder eine Geschichte von gestern. Wir wissen, dass wir am Sonntag nachlegen müssen. Alles andere ist zweitrangig.“