"Kellerduell" gegen Carl Zeiss Jena
Der FC Energie ist nach den Niederlagen gegen Halle und Köln wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. In beiden Partien schenkte das Team die Spiele bereits in der Anfangsphase her, so dass die Kontrahenten quasi „Frühstart-Siege“ einfahren konnten. Das soll und muss sich ändern und alle werden vom Anpfiff an hellwach sein.
Personell werden Jonas Zickert und Daniel Stanese, bei dem nun ein Mittelfußbruch diagnostiziert wurde, längere Zeit fehlen. Philipp Knechtel und Lars Bender machen große Fortschritte und ob es bei Leon Schneider und Maximilian Zimmer für den Kader reichen wird, entscheidet sich kurzfristig. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz machte es ohnehin deutlich, dass es nicht auf den einzelnen Spieler ankommt, sondern auf eine geschlossene Teamleistung mit der speziellen Zweikampführung. Die Tugenden, die in dieser 3. Liga gefordert werden, müssen auf dem Rasen zu sehen sein. Auf jenen Rasen bringen kann Pele Wollitz indes nun auch Dimitar Rangelov, dessen Spielgenehmigung seit Donnerstag dem Verein vorliegt. Ob der Bulgare allerdings ein Kandidat für die Startelf sein kann ließ der Trainer ebenso offen wie die personelle Besetzung der Rechtsverteidigerposition. Andrej Startsev wurde durch das Sportgericht des Deutschen Fußballbundes für zwei Ligaspiele gesperrt.
Nun gilt es für die FCE-Kicker und die hoffentlich zahlreichen Fans im Stadion alles rauszuhauen, um sich im "Kellerduell" etwas Luft zu verschaffen und den vorletzten Tabellenplatz zu verlassen.
Hinweise für alle Energiefans: In der Zeit zwischen 12:00 und 17:30 Uhr wird der Stadtring komplett gesperrt. Die Zugänge zum Stadion der Freundschaft erfolgen über den Haupteingang, die Osttribüne und die Stromstraße. Der Eingang sowie die Kassen am Wernersteg bleiben geschlossen. Aufgrund des erhöhten Zuschaueraufkommens ist eine frühzeitige Anreise ratsam.

