In positive Energie umwandeln
Der FC Energie empfängt am Samstag um 14:00 Uhr den FC Carl Zeiss Jena im Stadion der Freundschaft. Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften im Kampf um Punkte für den Kalssenerhalt steht somit an.
"Machen wir es wie üblich und fangen mit den verletzten Spielern an. Jonas Zickert ist klar nach der Operation. Philipp Knechtel geht es besser, aber für Samstag wird es noch keine Option werden. Dann kommt eine Hiobsbotschaft dazu – Daniel Stanese hat einen Mittelfußbruch und wird lange ausfallen. Wie viele Wochen es dauern wird kann ich jetzt nicht sagen, aber da muss eine Platte eingesetzt werden. Schneider mussten wir gestern mit einer leichten Grippe rausnehmen und Maxi Zimmer geht’s besser. Schauen wir mal“, beginnt Claus-Dieter Wollitz
„Ich hoffe, dass das Spiel so verläuft wie vor anderthalb Jahren und vor über 13.000 Zuschauern. So ein rassiges Spiel, mit dem Rückstand und wie wir das Spiel gedreht haben. Mit dieser Gier und dieser Leidenschaft. Ich gehe davon aus, dass nun in der 3. Liga am Samstag noch mehr Zuschauer kommen werden. Da ist sicherlich etwas der Wunsch Vater des Gedanken, aber kommt alle ins Stadion und unterstützt uns am Samstag“, wünscht sich der Trainer.
Zu Thema personelle Veränderungen bezog Wollitz auf Nachfrage Position: „Ich habe das so gesagt mit den personellen Veränderung, auch weil die Schonzeit nach einem Drittel der Saison vorbei ist. Und wir machen uns Gedanken, was wir verändern können und wollen, aber immer mit dem Blick dafür, was das Beste für die Mannschaft ist. Das ist aber auch schon immer so. Das Ziel heißt Klassenerhalt und es sollte jetzt auch der letzte begriffen haben, dass es nur darum geht. Fakt ist, wir müssen Punkten. Da braucht man nicht drum herumreden. Wir haben Heimspiel und wir alles wissen, dass es um in der Liga zu bleiben vor allem um die Punkte in den Heimspielen geht.“
Personell war natürlich Dimitar Rangelov ein Thema: „Das allerwichtigste ist, dass die Spielgenehmigung seit heute vorliegt. Wir alle wissen, dass er definitiv ein Thema für den Kader sein wird. Ich will auch nicht die Erwartungen runterschrauben. Aber Fakt ist auch, dass Mitko das letzte Pflichtspiel im Mai gemacht hat. Wir wissen auch, dass er noch kein Spiel mit dieser Mannschaft bestritten und seit er hier ist im Training alles rausgehauen hat. Lassen sie uns die zwei Tage nochmal genau hinschauen und wir werden auch nochmal ein Gespräch führen. Wir können den Druck jetzt auch nicht alleine auf seine Schultern laden, denn ein Spieler allein wird es nicht schaffen.“
Weiterführend ergänzte er: „Es geht nicht um zufrieden oder nicht zufrieden mit einzelnen Spielern. Es geht darum in dieser Liga das zu bringen, was in dieser Liga gefordert ist. Einsatz, Leiden, Zweikämpfe mit einer positiven "Brutalität" zu führen und positive Aggression zu zeigen. Wir sehen es doch, wie andere gegen uns spielen. Dritte Liga ist schnörkellos, kein „Tika-Taka“ oder Spiele mit viel Ballbesitz und Geschiebe. Warum haben wir denn am Anfang die Spiele gewonnen? Weil wir schnörkellos gespielt haben. Spielerisch brauchen wir uns vor keinem verstecken, aber wir müssen die Zweikämpfe so organisiert annehmen. Das wird die Basis sein, um da unten rauszukommen.“
„Wir müssen vor dem Spiel die richtigen Entscheidungen treffen. Wir sind da in der Analyse aber auch sehr tief, um diese individuellen Fehler abzustellen. Das ist nicht so leicht und daran arbeiten wir. Wir brauchen eine unglaubliche Kompaktheit und Organisation und das richtige Zweikampfverhalten. Und da sage ich auch, dass es mir sehr wehtut, weil wir viel mehr können, als das, was wir gerade auf die Platte bekommen. Wir haben eine Top-Mentalität und bekommen sie aktuell nur nicht auf den grünen Rasen. Diesen Frust wollen wir jetzt in positive Energie umwandeln. Wenn wir die richtigen Signale senden, dann holen wir auch den 12. Mann auf unsere Seite“, sagte Claus-Dieter Wollitz abschließend.

