Im Kopf umschalten
Das grandiose Auftreten im DFB-Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart ist von Tag zu Tag immer weiter in den Hintergrund gerückt. Zu Recht. Denn vor dem Team des FC Energie liegt am vierten Spieltag der laufenden Regionalliga-Saison die nächste Aufgabe. Das Auswärtsspiel beim VfB Auerbach wird gewiss kein Selbstläufer und erfordert ein Umschalten. Im Kopf.
Die Mannschaft muss umschalten, zurück von der "bequemen" Underdogrolle in den Favoritenstatus, welchem sie bereits an den ersten drei Spieltagen mit souveränen Auftritten konsequent entsprach. Immerhin verbuchten die FCE-Kicker die Maximalausbeute von neun Punkten und erzielten dabei zwölf Treffer, bei lediglich einem einzigen Gegentor. Doch auch die Vogtländer, mit dem treffsicheren Stürmer Marc-Philipp Zimmermann in ihren Reihen, sind nach einem weniger erfolgreichen Saisonstart mit nur zwei Zählern besonders motiviert und haben gewiss nichts zu verschenken.
Personell muss der FCE in jedem Fall umbauen. Mit José-Junior Matuwila, der im Heimspiel gegen Budissa Bautzen die gelb-rote Karte sah, fehlt eine wichtige Stütze in der Innenverteidigung. Zudem wurde Benjamin Förster nach seiner roten Karte vom Sportgericht des NOFV zu zwei Meisterschaftsspielen Pause verurteilt. Er muss sowohl in Auerbach als auch beim kommenden Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz (27. August | 13:30 Uhr) zuschauen.
Die Mannschaft wird sich bereits am Sonnabendnachmittag auf den Weg in Richtung Vogtland begeben.
