"80 Prozent werden nicht reichen"
Am Sonntag trifft der FC Energie auswärts auf den ZFC Meuselwitz, ist dabei zuversichtlich und gewarnt zugleich. "Wir haben die Meuselwitzer zwei Mal beobachtet. Sie haben sehr wenige Gegentore bekommen, ich glaube die viertwenigsten in der Liga - 18 an der Zahl. Sie haben eines der besten Umkehrspiele. Wir brauchen Ballbesitz ja, müssen jedoch stets gewappnet sein. Die beiden Mannschaften aus dem Hinspiel sind jetzt nicht mehr vergleichbar", blickt Pele Wollitz auf die schwere Aufgabe in Thüringen.
"Wir lassen grundsätzlich wenig zu. Meuselwitz hat sehr gute Standards, gute Kopfballspieler und einen Torhüter von überdurchschnittlichem Format. Sie haben einen Zusammenhalt im Team, da müssen wir am Sonntag wieder alles rausholen, was möglich ist. Nur dann haben wir auch die Berechtigung dort oben zu stehen. Dennoch wundert man sich manchmal schon, dass es nach einem Spiel gegen einen hochmotivierten Gegner wie letzte Woche gegen den BFC heißt: "Nur" 1:0. Ich bin froh, dass wir das Spiel mit 1:0 gewonnen haben", analysiert Claus-Dieter Wollitz.
Die Prämisse des Cheftrainers liegt auf der Hand: "Unsere Mannschaft ist fit, jetzt geht es darum von Spiel zu Spiel die Spannung oben zu halten und Detailarbeit zu leisten. Auch am Sonntag gilt: 80 Prozent werden nicht reichen. Und nur der Sonntag ist im Moment wichtig. Nicht der Montag, nicht der Dienstag und auch nicht der Mittwoch."
Auf Nachfragen zu Aufstellung und Personalien hatte Wollitz wie gewohnt ebenso eine klare Antwort parat: "Bis auf unsere drei bekannten Spieler sind alle im Training und können eingesetzt werden. Wir werden wie immer versuchen, die beste Aufstellung zu finden. Das mache ich nicht für mich, sondern für uns. Für den FC Energie. Auch ich sehe, dass beispielsweise Marcelo ein super Spieler ist. Er kann uns allerdings von der Bank aus viel mehr Impulse geben als vielleicht ein Tim Kruse. Dass wir alle Spieler "mitnehmen", wird in den kommenden Wochen noch sehr wichtig werden."
