127 Grad Temperaturunterschied
Am Montagvormittag stand für die Spieler des FC Energie ein Regenerationsprogramm der besonderen Art auf dem Programm. Nach dem kräfteraubenden 2:1-Heimsieg gegen den Berliner AK wurden die Jungs von Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz bis auf -110 Grad „abgekühlt“. Nach den frühlingswarmen 17 Grad am Sonntagnachmittag im Stadion der Freundschaft war dies ein Temperaturunterschied von insgesamt 127 Grad.
Das gesamte Unterfangen wurde natürlich medizinisch dosiert und war somit kein „Schockfrosten“ für die FCE-Kicker. Drei Kammern mussten durchlaufen werden, um am Ende ganze drei Minuten bei -110 Grad Celsius zu verweilen und somit den Regenerationsprozess in Gang zu bringen. Zunächst wurde in Kammer 1 bei -10 Grad buchstäblich nur eine Runde gedreht und anschließend in Kammer 2 die Temperatur ins Negative bis -60 Grad „gesteigert“. Auch hier hielten sich die Jungs nur wenige Sekunden auf, um in Kammer 3 den finalen Prozess anzugehen. Drei Minuten bei -110 Grad!
Ziel ist es die Spieler schnellstmöglich nach dem Einsatz wieder in den optimalen Fitnesszustand zu bekommen – ein wichtiges Thema im Leistungssport. Der „icelab“-Einsatz schafft dabei die Voraussetzungen für intensivere Trainingseinheiten ohne schädliche Nebenwirkungen. So betont es Hersteller „Zimmer MedizinSysteme“, der die Anlage im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum installiert und in Betrieb genommen hat. Die namentlich Gleichheit zu „Maxi“ Zimmer ist hierbei rein zufällig und auch er war mit Handschuhen und Mundschutz bekleidet dabei. Keine Ausnahmen.
