11.10.2020 16:30 | Mathias Jäckel und Matthias Rudolf melden sich zu Wort

Gremienmitglieder stellen klar

Sehr geehrte Mitglieder, Sponsoren, Fans und andere Unterstützer des FC Energie,

uns - Matthias Rudolf und Mathias Jäckel, Mitglieder des Verwaltungsrates - ist es wichtig, dass einige durch unseren ehemaligen stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden André Roßeck im Rahmen des Rechenschaftsberichtes auf der Mitgliederversammlung getätigten Aussagen nicht unkommentiert im Raum stehen gelassen werden. Hierbei möchten wir Euch offen und ehrlich unsere Sichtweise darlegen und einige Dinge klarstellen.

Der Bericht von André Roßeck, welchen er stellvertretend für den Verwaltungsrat halten sollte, hat bei zahlreichen Mitgliedern fragende, zustimmende aber auch verstörte Gesichter hinterlassen. Insbesondere auch bei den bis dahin tätigen Mitgliedern des Verwaltungsrates und somit Gremienkollegen. André Roßeck hat als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender die Aufgabe übernommen, den Rechenschaftsbericht des Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2019 vorzutragen. Dafür haben wir ihm unser Vertrauen geschenkt.

Zu unserer Verwunderung spiegelte dieser, zumindest in einigen Sachverhalten und Aussagen, nicht die Sichtweise des Verwaltungsrates wider, sondern vielmehr die persönliche Meinung von André Roßeck. Als Gremienmitglied steht es ihm, wie auch jedem Vereinsmitglied, grundsätzlich frei, seine persönlichen Eindrücke und Wahrnehmungen der vergangenen Monate kundzutun. Dies sollte jedoch nicht im Namen des gesamten Verwaltungsrates geschehen. Hier hätte im Sinne all unserer Vereinsmitglieder und der Gremienkollegen eine klare und deutliche Differenzierung erfolgen müssen!

Es ist völlig normal, dass es innerhalb der Gremien auch unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt. Das ist auch gut so, denn nur eine kontroverse Auseinandersetzung mit diversen Themen bringt uns letztlich vorwärts. Die Vereinsgremien, ob Präsidium, Ehren- oder Verwaltungsrat sind demokratisch aufgestellt und entscheiden stets nach dem Mehrheitsprinzip. Wer das nicht akzeptiert und damit umgehen kann, der sollte keine ehrenamtliche Gremienarbeit leisten.

Es ist uns ein großes Bedürfnis den Mitgliedern, Sponsoren und Fans des FC Energie Cottbus mitzuteilen, dass die Kommunikation zwischen dem Präsidium und dem Verwaltungsrat absolut intakt ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Verwaltungsrat jegliches Handeln des Präsidiums kommentarlos akzeptiert, es an der einen oder anderen Stelle keinen möglichen Verbesserungsbedarf gibt sowie inhaltliche Diskussionen oder Veränderungswünsche durch uns nicht initialisiert wurden und werden. Kommunikation ist ein ständiger und immerwährender Prozess in jedem Verein, jeder Firma, ja auch in jeder Familie. Von einer „gestörten Kommunikation“ zwischen Präsidium und Verwaltungsrat kann demnach nicht im Ansatz die Rede sein, das möchten wir auch so verstanden wissen. Wäre es anders oder wie durch André Roßeck beschrieben, hätten wir schon vor der Mitgliederversammlung unsere persönlichen Konsequenzen gezogen oder wären als Verwaltungsrat diesbezüglich aktiv geworden und hätten reagiert.

Zwingend klarstellen müssen wir, um Missverständnisse zu vermeiden, dass es unter der Präsidentschaft von Matthias Auth keinerlei Rechtsgutachten seitens des Präsidiums in Hinsicht der Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat gab! Der beschriebene Vorgang fand im Geschäftsjahr 2019 statt. Das Präsidium hält sich klar an seine Rechte und Pflichten und akzeptiert jene des Verwaltungsrates.

Einen weiteren Punkt möchten wir im Namen des bis zum Freitag tätigen Verwaltungsrates ansprechen, der uns im Kontext des Rechenschaftsberichtes komplett gefehlt hat. Die „Corona-Pandemie“ hat auch unseren FC Energie stark getroffen, hat viel verändert und alle im Verein tätigen Personen vor große Aufgaben gestellt. Unter der Leitung unseres Präsidenten Matthias Auth haben das Präsidium, die Geschäftsführung sowie alle Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle, des Funktionsteams und auch unsere Kicker alles daran gesetzt, in dieser schwierigen und leider noch immer anhaltenden Pandemie-Zeit, unseren Verein am Laufen und am Leben zu halten. Dem gebührt unser Respekt und großer Dank – denn einfach war und ist das alles nicht.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Ralf Lempke, René Markgraf und Hagen Ridzkowski in unserem satzungskonform nun wieder mit fünf Personen besetztem Vereinsgremium. Mögen wir gemeinsam alle für eine positive Weiterentwicklung unseres Herzensvereins sowie die Stabilisierung des #WIR-Gefühls sorgen.

Mit sportlichen Grüßen

Mathias Jäckel und Matthias Rudolf