27.10.2017 10:08 | Spitzenreiter gegen Schlusslicht

FSV Luckenwalde zu Gast

Der FC Energie empfängt zum siebenten Heimspiel der laufenden Regionalligasaison mit dem FSV 63 Luckenwalde den Gegner aus dem zurückliegenden Finalspiel des AOK-Landespokal Brandenburgs. Der FC Energie holte bekanntlich im Mai diesen Jahres den Titel, qualifizierte sich somit für den DFB-Pokal, brachte im Zuge dessen den Bundesligisten VfB-Stuttgart an den Rand einer Niederlage und ist in der Liga weiterhin ungeschlagen. Die Vorzeichen könnten eigentlich deutlicher nicht sein - es heißt Spitzenreiter gegen Tabellenschlusslicht. Doch genau diese Konstellation birgt auch Gefahren. Die Mannschaft zeigt sich weiterhin unaufgeregt und überzeugt auf ganzer Linie. Sie drehte zuletzt nach einer weniger guten ersten Halbzeit einhergehend mit dem ersten Rückstand in dieser Saison das Spiel in Fürstenwalde. Beim Tabellendritten sprang durch ein „Standardprogramm“ letztlich ein verdienter 3:1-Sieg heraus.

Die Mannschaft aus Luckenwalde hat mit einer Ausbeute von lediglich fünf Punkten die „Rote Laterne“ inne und unterlag zuletzt zu Hause sogar deutlich mit 1:4 gegen das bis dato Schlusslicht aus Neustrelitz. Zudem verloren die Luckenwalder ihren Trainer Ingo Nachtigall, der vor wenigen Tagen um seine Freigabe bat und nun nicht mehr an der Linie steht. Gerald Ritter übernahm die Aufgabe als Interimscoach. Für den FC Energie heißt es also hochkonzentriert, mit Selbstvertrauen aber ohne Selbstüberschätzung das Spiel zu absolvieren, um im siebenten Spiel vor heimischer Kulisse erneut als Sieger vom Platz zu gehen.

Personell muss der FC Energie weiterhin auf Streli Mamba, Felix Geisler sowie die Langzeitverletzten Benjamin Förster und Philipp Knechtel verzichten. Zudem meldete sich Björn Ziegenbein unter der Woche mit Knieproblemen ab.