(Fast) wie in alten Zeiten
Eine Woche vor dem Start der Regionalliga Nordost gegen den SV Lichtenberg 47 empfängt der FC Energie den Bundesligisten 1. FC Union Berlin im Stadion der Freundschaft. Ein echter „Härtetest“ für die Mannschaft von Sebastian Abt, der „Bundesliga-Flair“ wie in alten Zeiten verspricht und dies aufgrund der aktuellen Umstände dennoch nicht halten wird.
Vor gut sieben Jahren traf der FC Energie das letzte mal im heimischen „Wohnzimmer“ auf die „Eisernen“ und das natürlich vor Zuschauern. So wird das zwar erstmals seit dem 29. Februar im Stadion der Freundschaft wieder der Fall sein, an Zeiten wie damals ist dennoch kaum zu denken. Immerhin waren damals exakt 16.194 Zuschauer vor Ort und durften letztlich ein eher müdes 0:0 bestaunen. Aber sie durften wenigstens! Heute sprechen wir von lediglich 1.000 Personen inklusive Mannschaften, Betreuern, Funktionsteams, Dienstleister, Ordnungsdienst und Medienvertreter, so dass die Zuschauerzahl um Einiges geringer ist.
Die „Generalprobe“ ist zudem nicht nur für die FCE-Kicker ein echter „Härtetest“, sondern auch für das Hygienekonzept des Vereins, dessen positives Gelingen essenziell für den derartig durchzuführenden Spielbetrieb ist und möglicherweise die Basis für Veränderungen der zugelassenen Zuschauerzahlen bieten kann. Immer unter Beachtung der maßgebenden Verordnungen des Landes Brandenburg. Aber eben auch sportlich gilt es heute für die Mannschaft von Trainer Sebastian Abt den letzten Feinschliff zu bekommen, um für den Ligastart gerüstet zu sein. Für den 1. FC Union Berlin auf der anderen Seite ist es die erste Begegnung der gerade erst begonnenen Vorbereitung. Da die Bundesliga erst Mitte September starten wird, ist da noch viel Zeit zum Ausprobieren. Ob Unions namhafter Neuzugang Max Kruse schon dabei sein wird, steht indes nicht fest - die Möglichkeit, dass Berkan Taz nochmal in Cottbus aufdribbelt besteht zumindest.
Trotz aller widrigen Umstände freuen #WIR uns dennoch auf die Rückkehr ins Stadion der Freundschaft, um zumindest ein wenig wie in alten Zeiten dieses „Bundesliga Flair“ erleben zu dürfen. Immerhin ist die Liveübertragung im RBB-Fernsehen, im Gegensatz zum Normalbetrieb, für dieses Flair nicht mal abträglich, sondern eine tolle Sache des Senders. Auch „FCEnergie TV“ wird mit Kommentar von „EnergieFM“ das Spiel für Euch im Stream übertragen.
Bitte beachtet am Spieltag die Hinweise zum Verhalten beim Stadionbesuch.

