20.06.2018 13:22 | FC Energie ist mit Laktattest in die Saisonvorbereitung gestartet

Die Vorbereitung hat begonnen

Nach der kurzweiligen Begrüßung in der Kabine und einer kurzen Ansprache von Trainer Claus-Dieter Wollitz ging es für die Mannschaft des FC Energie um kurz nach halb 11 ins Cottbuser Sportzentrum. Die erste offizielle Einheit der Vorbereitung auf die kommende Drittligasaison 2018/2019 war ebenso anstrengend wie notwendig. Es geht wieder los.

Der obligatorische Laktattest in der Laufhalle am Olympiastützpunkt stand an und verlangte den FCE-Kickern, die in sechs Laufgruppen antraten, einiges an Durchhaltevermögen ab. Belastung bis zur Höchstgrenze, doch alle Spieler hielten wie erwartet durch. Die „Hausaufgaben“ von Fitnesscoach Christopher Busse wurden in der spielfreien Zeit augenscheinlich pflichtbewusst erfüllt. Gut so. Somit kann es nun an die Analyse der Laktatwerte gehen, denn diese bilden die Basis für die individuelle Trainingssteuerung in den kommenden Wochen. Durchgeführt wurde der Test vom Sportmedizinischen Institut der Universität Paderborn.

Mit dabei waren der vom SV Babelsberg 03 in die Lausitz gewechselte Abdulkadir Beyazit mit der Nummer 27 sowie der kanadische Mittelfeldspieler Daniel Stanese. Er kommt vom VfR Aalen und wird künftig die Rückennummer 18 tragen. Diese übernimmt er vom nach Köln wechselnden Gabriel Boakye. Ebenso wie „Gabby“ waren Matti Kamenz, Alexander Siebeck und Christos Papadimitriou nicht mehr dabei - das Quartett verlässt den FC Energie. Wohingegen sich Matti Kamenz dem Ligakonkurrenten FSV Zwickau anschließt sind die Letztgenannten noch auf der Suche nach einem neuen Club. Ebenfalls nicht dabei war Stürmer Benjamin Förster, der immer noch ein paar Probleme hat und demnach noch nicht in die Vorbereitung starten konnte.

Trainer Pele Wollitz baut grundsätzlich auf den gefestigten Aufstiegskader, hat dennoch stets die Augen offen: "Wir haben unsere Vorstellungen für unseren Kader. Dieses Team steht noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung, die wir so weiterbegleiten wollen. Wir haben keinen Druck und Schnellschüsse wird es wie immer nicht geben. Nach einem großen Turnier, wie aktuell die Weltmeisterschaft in Russland kommt das „Transfer-Karussell“ auch in der 3. Liga oftmals erst richtig in Bewegung“, schaut der FCE-Coach voraus.