Der Tabellendritte wartet
Der FC Energie gastiert am Sonntag beim FSV Union Fürstenwalde und hat beim Tabellndritten sowohl eine schwere Aufgabe vor sich als auch ein kleine "Rechnung" aus der vergangenen Saison offen.
Nach dem grandisosen Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena verspielten die Jungs von Pele Wollitz in der Spielzeit 2016/2017 trotz früher Führung und personeller Überzahl, die wohl letzten Hoffnungen auf den ersten Tabellenplatz eben bei jenen Unionern. Am Ende hieß es 1:1 Unentschieden. Doch beide Mannschaften zeigen in der laufen Saison ein anderes Gesicht. Der FC Energie ist reifer und "erwachsener" geworden, tritt bislang mit einer spielerischen Dominanz, hoher Disziplin und Souveränität auf, gegen die in elf Spielen bislang keine Mannschaft ankam.
Auch der FSV Union zeigt sich deutlich stärker als in der vorangegangenen Saison, als die Mannschaft von Trainer Matthias Maucksch am Ende den dreizehnten Tabellenplatz belegte. Aktuell präsentiert sich der FSV als eine Art Überraschungsteam und steht auf Platz drei in der Tabelle der Regionalliga Nordost. Doch ganz so überraschend ist das alles gar nicht. In Fürstenwalde wächst und ensteht eine richtig gute Mannschaft, die dem FCE am Sonntag alles abverlagen wird und die erste Niederlage beibringen möchte.
Ungeachtet davon möchte der FC Energie mit einer konzentrierten Leistung das eigene Spiel durchziehen und auch im zwölften "Aufgallopp" der Saison mit Punkten im Gepäck zurück in die Lausitz reisen. Nicht mit von der Partie wird Top-Stürmer Streli Mamba sein, der am vergangenen Wochenende gegen den SV Babelsberg 03 sein Comeback feiern durfte, prompt traf und nun mit Hüftproblemen ausfällt. Nun wartet also der Tabellendritte auf die FCE-Kicker.

