07.02.2020 14:26 | Sebastian Abt und Sebastian König im Pressegespräch

"Den Menschen eine Freude bereiten"

Der FC Energie empfängt zum „Top-Spiel“ des 21. Spieltags der Regionalliga Nordost den 1. FC Lokomotive Leipzig. Das Duell „Zweiter gegen Dritter“ könnte richtungsweisend werden. Personell sieht es auf Seiten des FC Energie gut aus, alle Spieler sind soweit einsatzbereit und bis zu 10.000 Zuschauer werden erwartet.

„Dann von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen. Zur den Verletzten, da kann ich generell erstmal sagen, dass soweit alle einsatzbereit sind. Das ist das Schöne, dass wir es jetzt nach der Vorbereitung geschafft haben alle Spieler aufs Trapez zu bekommen. Natürlich die Langzeitverletzten ausgenommen. Jetzt freuen wir uns natürlich auf das Spiel. Darauf, dass es jetzt endlich losgeht. Wir fühlen uns auch sehr gut vorbereitet. Auch auf den Gegner und die Jungs sind heiß, haben das wirklich gut gemacht und sind eine tolle Einheit. Da hoffen wir, dass wir morgen ein gutes Spiel machen und eine ansehnliche Leistung bringen. Von uns aus kann es losgehen“, beginnt Cheftrainer Sebastian Abt die Pressekonferenz vor dem Spiel.

Sebastian Abt wurde zuerst auf die Neuzugänge angesprochen: „Wir haben immer gesagt, dass wir Spieler suchen, die von ihrer Mentalität und vom Charakter her zu unserer Mannschaft passen. Da muss ich ganz klar sagen, dass sich dieser Eindruck erstmal auch so bestätigt hat. Alle haben sich gut eingefügt und machen einen guten Eindruck im Training und werden sicherlich Verstärkungen für die Mannschaft sein.“

Seinem Debüt sieht der Trainer indes gelassen entgegen: „Letztendlich geht’s ja um Fußball. Ich habe gelesen: Wolfgang Wolf hat glaube ich 524 Pflichtspiele als Trainer absolviert. Damit kann ich natürlich jetzt nicht aufwarten. Aber trotzdem ist es letztendlich so, dass man die Mannschaft auf ein Spiel vorbereitet, den Gegner analysiert und dementsprechend auch trainiert. Von daher, habe ich ja schon gesagt, fühlen wir uns gut vorbereitet und hoffen, dass wir ein gutes Spiel machen. Ich glaube, dass das unsere Hauptaufgabe ist, den Menschen am Wochenende eine Freude zu bereiten. Auch in der Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Die Menschen müssen das Gefühl haben, dass wir auf dem Feld genauso hart arbeiten, wie sie unter der Woche. Da hoffen wir, dass wir das auch morgen sehen werden.“

„Ich freue mich über das Vertrauen und sehe es als eine große Chance den Verein weiterzuentwickeln und auch den Fans eine Perspektive zu bieten. Ihnen eine Vision zu geben, das ist glaube ich ganz wichtig. Was auch der Cheftrainer schon angesprochen hat. Also negative Gedanken, Ängste oder Sorgen bzw. irgendetwas von Notbesetzung, spielen bei uns beiden überhaupt keine Rolle. Es ist absolute Vorfreude da, denn morgen 16:00 Uhr geht’s endlich los“, reagiert der Sportliche Leiter Sebastian König auf Nachfrage.

Zum kommenden Gegner und den ehemaligen Cottbusern im Team hatte Sebastian Abt auch etwas zu sagen: „Klar wird sein, dass wir morgen gegen einen top motivierten Gegner antreten werden. Die Leipziger leben von ihrer Aggressivität, ihrer Robustheit, bringen Gefahr bei hohen oder zweiten Bällen mit. Da müssen wir sehr aufmerksam sein. Die Spieler, die auch mal bei uns waren, wie Urban oder Zickert, die passen auch zu dieser Art und Weise des Spiels. Ich freue mich auf das Wiedersehen. Ich habe das auch heute zur Mannschaft gesagt. Wir haben Heimspiel und wollen unser Spiel aufs Feld bringen. Ziel sollte es im Verlaufe des Spiels sein, dass sich der Gegner dann irgendwann nach uns richtet und wir unser Spiel durchsetzen. Wir wollen gute Angriffe spielen und damit auch zum Erfolg kommen. “

Nachgehakt bei den guten Angriffen, kam die Frage auf, wie die zweitbeste Abwehr der Liga geknackt werden soll. Der Trainer reagierte süffisant: „Ja, das wird man morgen sehen. Wir werden sicherlich etwas mehr den Ball haben, als der Gegner. Dann geht es darum, dass wir es auch strukturiert dann vortragen. Das ist der Plan und ich hoffe, dass sie das dann morgen sehen werden und sagen, dass das ein guter Plan war.“

Der Sportliche Leiter wurde zu Neuerungen, Prämienmodellen und anstehenden Gesprächen zu Vertragsverlängerungen befragt: „Neu ist vor allem, dass wir uns intern besprochen haben, dass wir uns generell zu Vertragslaufzeiten und – inhalten, zu Verhandlungen und laufenden Vorgängen nicht äußern werden. Die Frage zielt ja zu Vertragsinhalten ab und daher werden wir uns dazu nicht äußern, haben das mit der Mannschaft aber intern besprochen. Es ist auch für die Spieler wichtig. Um dem gerecht zu werden, soll das so schnell wie möglich passieren. Im Januar lag der Fokus auf der Transferperiode. Die Gespräche werden jetzt im Februar beginnen, um den Spielern auch eine Perspektive zu bieten. Dabei auch offen und ehrlich mit ihnen umzugehen, um auch über den Sommer hinaus planen zu können. Natürlich macht es das Thema Relegation nicht einfacher. Möglicherweise weiß man erst am 27. Mai, in welcher Liga man spielt.“