Das Miteinander zählt im Stadion
Nicht zuletzt ist während des DFB-Pokalspiels gegen RB Leipzig am Dienstag, 28. Oktober wieder einmal deutlich sichtbar geworden, dass es insbesondere auf unserer stimmungsvollen Nordwand bei gut besuchten Heimspielen zu Problemen kommt. Der Anschein wird erweckt, dass nicht ausreichend Platz wäre. Doch das ist faktisch nicht so, vielmehr geht es auch um Rücksicht sowie ein gepflegtes Miteinander.
Wie zuletzt bereits mehrfach erfolgreich praktiziert, erhalten Besucher des Block H auf der Nordwand, die zudem ausschließlich den Einlass über den Seiteneingang am Block F2 nutzen, zur normalen Eintrittskarte ein entsprechendes Bändchen. Dieses Bändchen ist zusammen mit der Eintrittskarte beim Betreten des Blockes vorzuzeigen, da es in der Vergangenheit leider mehrfach dazu kam, dass sich Personen mit Eintrittskarten für andere Blöcke Zutritt zum Block H verschafften.
Eine Maßnahme im Sinne der Sicherheit aller Besucher, die allem voran zu den Heimspielen im DFB-Pokal sehr gut funktionierte. Nun konnten wir feststellen, dass sich dieses Problem offensichtlich damit auf den Block I, und damit genau in jenen Bereich in der dem es mehrfach Sanitätereinsätze gegen Leipzig gab, verlagert hatte. Das ist nicht gut und die Lösung kann allein schon aus organisatorischen und logistischen Gründen nicht sein, nun für jeden Block ein Bändchen-System einzuführen.
Was uns durch zahlreiche Erlebnisberichte gespiegelt wurde, war jedoch vor allem auch das Miteinander im Block. Fans, die in unmittelbarer Nähe der Zugänge ihre möglicherweise angestammten Plätze zwingend halten, andere nicht durchlassen und sich kein Stück bewegen wollen, obwohl ganz offensichtlich im oberen, unteren und seitlichen Teil der Blöcke noch Platz ist. Das ist nicht gut! Ein „Ich stehe immer hier“, „Du kommst doch sonst nicht“ und „Guter Fan, schlechter Fan“ das hilft niemandem weiter! Ein besonderer Kernpunkt, der auch im Rahmen der Auswertung besprochen wurde.
Ebenso ist selbstverständlich auch der FC Energie als Veranstalter mit seinen an der Organisation beteiligten Netzwerkpartnern in der Pflicht, die Fluchtwege freizuhalten und Sicherheit zu garantieren. Es geht nämlich nur miteinander, wenn wirklich alle mit ein wenig Bedacht ihren Teil zum sicheren Stadionerlebnis beitragen.
