01.03.2019 20:00 | FC Energie reist zur SG Sonnenhof Großaspach

Dahin gehen, wo es weh tut

Der FC Energie ist mit vier Niederlagen in Folge denkbar schlecht in das Jahr 2019 gestartet. Keine Frage, dass sich Mannschaft, Trainerteam, Verantwortliche und Fans den Jahresbeginn gänzlich anders vorgestellt hatten. Die Situation ist dennoch nun so, wie sie ist.

Auch Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz sagte, dass es nichts zu beschönigen gibt und warnt dennoch zugleich vor einer Dramatisierung der Lage. Dies macht der Übungsleiter im Wissen, dass sich die Mannschaft nur mit Ruhe, Besonnenheit und Souveränität aus dem Tabellenkeller herauskämpfen kann. Im Wort Abstiegskampf sind eben jene kämpferischen Tugenden bereits wörtlich enthalten – nun ist die Mannschaft in der Pflicht diese auf den Platz zu bringen und in den spielentscheidenden Szenen auch mal dahin zugehen, wo es weh tut. Der Unterstützung der Energiefans können sich die rot-weißen Kicker jedenfalls gewiss sein, die Signale nach dem verlorenen Heimspiel gegen den TSV 1860 München waren dahingehend mehr als eindeutig. Die Lausitzer Anhängerschaft honorierte trotz aller nachvollziehbarer Enttäuschung den engagierten dun kämpferischen Auftritt des FC Energie. Nur leider brachte dies zum wiederholten Male nichts Zählbares mit sich. Das muss sich ändern.

Im direkten Duell geht es bei der SG Sonnenhof Großaspach um mehr als nur drei Punkte. Es geht darum den Anschluss an die Plätze über der letzten Endes entscheidenden Linie zu halten, den Kontrahenten möglichst wieder ganz tief mit in die „Verlosung“ hineinzuziehen und sich endlich einmal selbst zu belohnen. Denn eines ist auch klar: mit jedem Spieltag werden es weniger Möglichkeiten, um sich die nötigen Punkte für das gemeinsame Ziel zu sichern. Mit aller Macht zum Klassenerhalt kann und muss am Samstag um 14:00 Uhr in der mechatronik-Arena die einzige Devise sein. Auch wenn es mal weh tun könnte.