21.02.2020 08:20 | FC Energie tritt beim VfB Auerbach an

Auswärts komplett anders

Wenn der FC Energie auf den VfB Auerbach trifft, dann zeichnet sich vor allem eines ab - eine schier unglaubliche Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen. Während der FC Energie in bisher drei Heimspielen gegen die Vogtländer kein einziges davon gewinnen konnte, läuft es auswärts deutlich besser. Im eigenen Wohnzimmer verlor der FC Energie insgesamt zwei Mal, in der laufenden Regionalligasaison 2019/2020 sogar deutlich mit 1:4. Einmal rettete der FCE ein 1:1 über die Ziellinie.

Auswärts stellt sich die Situation für unsere rot-weißen Kicker gänzlich anders dar. Zwei Reisen ins Vogtland brachten bisher zwei klare 4:0-Auswärtssiege mit sich. Wenn in der Spielzeit 2016/2017 das Ergebnis für den Verlauf der Partie dann doch ein wenig zu hoch war, so dominierte das 2018er-Aufstiegsteam den VfB Auerbach im Jahr darauf komplett. Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Doch das zählt alles nicht! Entscheidend ist ausschließlich das "Hier und jetzt", am Samstag um 16:00 Uhr in der vor wenigen Tagen erst umgetauften "Arena zur Vogtlandweide".

Mit dem 2:2 gegen die defensiv starke Viktoria, gelang es dem Team von Trainer Sebastian Abt wieder einmal das Spiel in der Schlussphase zu drehen. Nun soll nach zwei Heimremis der erste Sieg unter dem neuen Trainer errungen werden. Dabei kann die Mannschaft wieder auf die "Dienste" von Niclas Erlbeck zurückgreifen, der nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder spielberechtigt ist. Fraglich bleibt indes noch die Verfügbarkeit von Abwehrchef Robert Müller, dessen Einsatz sich wohl erst kurzfristig am Samstagmorgen entscheiden wird. Das Trainerteam geht momentan davon aus, dass er mitfahren kann.

Zwar rangiert der FC Energie auf dem 3. Platz der Auswärtstabelle, doch haben die Gastgeber mit Marc-Philipp Zimmermann den Top-Torjäger (15 Tore) der Liga in ihren Reihen. Dieser traf bei der 1:4-Hinspielniederlage im Stadion der Freundschaft übrigens doppelt. Aber auch der FC Energie kann mit den 13 Treffern von Felix Brügmann sowie jeweils zehn von Dimitar Rangelov und Berkan Taz auf seine starke Offensive setzen. Es wird also spannend und möglichst erneut "komplett anders" als zu Hause! Das Spiel wird ab 16:00 Uhr live im MDR-Fernsehen übertragen.