Aus dem Breisgau in die Lausitz
Der FC Energie Cottbus hat in Vorbereitung der anstehenden Saison 2023/2024 seinen sechsten Neuzugang unter Vertrag genommen. Alexander Prokopenko wechselt von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg in die Lausitz. Der 21-jährige Deutsch-Ukrainer kehrt somit nach einem Jahr in Liga 3 zurück in die Regionalliga Nordost.
„Es ist kein Geheimnis, dass wir um unseren Kader ausgewogen aufzustellen auf der Suche nach Spielern sind, von denen wir überzeugt sind, dass sie unsere Mannschaft weiterbringen und zugleich die Anforderungen der U-Spieler-Regelung erfüllen. Mit Alexander haben wir einen solchen Spieler unter Vertrag nehmen können, dessen Qualitäten uns bereits aus der Zeit beim FC Carl Zeiss Jena nicht verborgen geblieben sind. Alex bringt enormes Tempo mit, ist technisch versiert und beidfüßig. Das macht unser Offensivspiel variabler und gibt uns mehr Möglichkeiten. Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat“, sagte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz.
Alexander Prokopenko ist im hessischen Bad Hersfeld aufgewachsen und spielte im Nachwuchs von Eintracht Frankfurt, JFV Viktoria Fulda und dem FC Carl Zeiss Jena. An den Kernbergen schaffte er als 18-jähriger den Sprung in die erste Mannschaft und konnte unter anderem im August 2020 das Thüringische Landespokalfinale gewinnen. Binnen zweier Spielzeiten absolvierte Alexander Prokopenko insgesamt 41 Pflichtspiele für die Zeiss-Elf und erzielte dabei sechs Tore und legte ebenso sechs Treffer auf.
Im Sommer 2022 wagte er den Sprung in die 3. Liga zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg. Leider fiel der beidfüßige Offensivspieler mit zwei Verletzungen lange Zeit aus und kam auch aufgrund der sehr erfolgreichen Saison der jungen Breisgauer Mannschaft letztlich nur sporadisch zum Einsatz.
„Das vergangene Jahr war für mich sehr ereignisreich und ich nehme viele Erfahrungen aus Freiburg mit. Es ist nun aber an der Zeit, dass ich wieder positive Energie auf dem Platz zeige und mit meinem neuen Team eine gute Saison absolviere. Ich kann es kaum erwarten im Stadion der Freundschaft aufzulaufen und vor der Nordwand zu spielen“, sagte Alexander Prokopenko im Zuge der Vertragsunterschrift am Freitagnachmittag.

