Anderer Abschluss als letztes Jahr
Vor dem letzten Saisonspiel fanden sich wohl dem Brückentag geschuldet weniger Journalisten als üblich zur Pressekonferenz beim FC Energie ein. Somit war dies eine der kürzeren Versionen jener Veranstaltung. Zielstellung und Ausblick kurz und knapp.
„Benjamin Förster bekommt am Montag die Mandeln rausgenommen. Gerade auch mit der ganzen Vorgeschichte und den vielen gesundheitlichen Problemen ist das sehr, sehr schade für ihn und für uns. Andrej Startsev geht es viel besser. Dennoch gehen wir davon aus, dass er uns morgen nicht zur Verfügung steht. Auch bei Lasse Schlüter sieht es besser aus, da müssen wir sehen, ob er morgen spielt oder wir hinsichtlich der drei wichtigen Spiele nichts riskieren. Auch Fabian Graudenz trainiert voll mit“, beginnt der Trainer mit dem Personal.
„Nach einigen zwischenzeitlichen Problemen hat sich Oberlausitz Neugersdorf in den vergangenen Wochen stabilisiert. Sie sind sehr kompakt. Wir hingegen wollen einen anderen Abschluss als letzten Jahr, als wir dort verloren haben. Mit den beiden zurückliegenden Spielen bin ich sehr zufrieden. Auch mit dem Training bin ich sehr zufrieden. Es ist die Spritzigkeit da und nun gilt es die Saison mit 89 Punkten zu beenden“, blickt Pele Wollitz auf das Spiel.
Eines wollte der Trainer noch klarstellen: „Es ist jetzt keine Zeit für Experimente und dementsprechend wird auch die Aufstellung aussehen. Ich habe Flensburg, HSV und Wolfsburg jetzt alle selbst live beobachtet, zudem viele Videos studiert. Wer es dann auch wird. Dann wissen wir genau was wir brauchen, um erfolgreich zu sein. Wer allerdings sagt, dass wir der haushohe Favorit sind, der hat keinen Respekt vor dem Relegationsgegner. Die sind dann immerhin auch Erster geworden und diese Spiele sind 50:50-Spiele."
„Wir haben das mit dem Mannschaftsrat besprochen und abgestimmt und wollten wissen, ob sie mit unserem d' accord sind. Denn es bringt nichts den Plan des Trainers oder des Vereins für die Vorbereitung durchzudrücken und die Spieler nicht mitzunehmen. Das macht man nicht. Wir werden also, auch von der Trainingssteuerung her nichts großartig verändern. Und alles immer in Zusammenarbeit mit uns und dem Spielerrat“, verlautbart Wollitz Gedanken zur Vorbereitung auf die „große Woche“.

