AOK-Landespokal
Samstag, 12.11.2016, 13:00 Uhr
Werner-Seelenbinder-Sportplatz
Brandenburger SC Süd
0:3
Energie Cottbus
Schiedsrichter
Andy Stolz (Pritzwalk)
Assistenten
Christopher Musik
Frank Heinze
Zuschauer
1.441

Hattrick bringt Halbfinale

Der FC Energie war von Beginn an hellwach und klar spielbestimmend, dennoch gab es in den ersten Minuten noch keine wirklichen Torabschlüsse. Den ersten Abschlussversuch hatte Daniel Svab nach neun Minuten, dessen Schuss allerdings vom Keeper pariert wurde. Keine zwei Minuten später war der FCE das erste Mal energisch auf dem Weg Richtung Tor. Nach einer schönen Kombination zwischen Kevin Weidlich und Björn Ziegenbein wurde jener Weidlich im 16er klar zu Fall gebracht, das hätte ein Strafstoß sein müssen. Der Pfiff von Schiedsrichter Stolz blieb aus. Danach wurden die Gastgeber vom Brandenburger SC Süd selbstbewusster und kamen zu zwei Standardsituationen in deren Folge eine „verunglückte“ Abwehraktion von Kapitän Marc Stein den Brandenburgern eine gute Schussmöglichkeit brachte. Marc Stein klärte den satten Schuss zur Ecke. Vom zwar spielbestimmenden FC Energie kam in vorderster Front in dieser Phase zu wenig, so dass bis auf einen Kopfball von Marcel Baude bis zur Halbzeit nichts weiter passierte.

Aus der Kabine kam der FCE dann spürbar aktiver und ging folgerichtig und verdient in der 53. Spielminute in Führung. Es ging endlich mal schnell über den rechten Flügel. Die ebenso scharfe wie präzise Flanke verwertete Benjamin Förster am langen Pfosten lauernd zur 1:0 Führung. Die Gastgeber agierten nun mit Wut im Bauch und konnten ihrerseits einen Pfostentreffer verbuchen. Nach einem Missverständnis in der Cottbuser Hintermannschaft traf der Brandenburger Angreifer den Ball nicht richtig, im Nachfassen war Avdo Spahic zur Stelle. In der Folgezeit war es vor allem Björn Ziegenbein, der mit zwei Fernschüssen innerhalb von zwei Minuten sowohl die Latte als auch den Pfosten traf. Da war Pech dabei. Marcel Baude hingegen nahm ein Gastgeschenk, nach einer verunglückten Rückgabe, völlig freistehend nicht an. So machte es Benjamin Förster kurz darauf deutlich besser, als er in der 64. Spielminute die Hereingabe von Daniel Svab zum 2:0 souverän verwertete. Zwanzig Minuten vor dem Ende war es dann erneut Benjamin Förster, der nach einem schönen Zuspiel von Fabio Viteritti in den Lauf Torhüter Roggentin überlupfte und mit einem lupenreinen Hattrick das 3:0 markierte. Der Dreifachtorschütze wurde anschließend ausgewechselt und durch Streli Mamba ersetzt. So blieb es bis zum Ende, ein gegen aufopferungsvoll kämpfende Brandenburger gerechtes Ergebnis.

Der FC Energie zieht damit ungefährdet ins Halbfinale des AOK-Landespokals Brandenburg ein und könnte dort auf den FSV Optik Rathenow, den FC Strausberg oder den FSV 63 Luckenwalde treffen. Diese Mannschaften setzten sich zeitgleich ebenfalls durch.

Fotos @Lichtpunkt Fotografie

Startaufstellung
Brandenburger SC Süd
TW 1 Roggentin
AW 20 El-Ali
AW 21 Thokomeni-Siewe
AW 3 M. Görisch
AW 19 Gerlach
MI 6 Klaka
MI 4 Weir
MI 8 Soga
MI 13 Kohlmann
MI 9 E. Görisch
ST 7 Eirich
FC Energie Cottbus
TW 1 Avdo Spahic
AW 25 Marcel Baude
AW 21 Marc Stein
AW 5 José-Junior Matuwila
MI 7 Kevin Weidlich
MI 20 Tim Kruse
MI 10 Fabio Viteritti
MI 27 Björn Ziegenbein
ST 23 Benjamin Förster
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Auswechselbank
Brandenburger SC Süd
TW 22 C. Wieland
AW 14 L. Wieland
AW 5 Ebert
MI 18 Nowadnick
MI 17 Blankenburg
MI 11 Große
MI 10 Ladewig
FC Energie Cottbus
TW 41 Kamenz
AW 2 Czyborra
AW 3 Jeschke
MI 13 Gehrmann
MI 17 Müller
ST 8 Nattermann
ST 11 Mamba
. Kohlmann
13
34
Gelbe Karte Weidlich
. Klaka
48
53
Förster (Linksschuss, Ziegenbein)
60
Gelbe Karte Kruse
64
Förster (Linksschuss, Svab)
64
Förster (Rechtsschuss, Viteritti)
Ladewig
R. Görisch
67
68
Gehrmann
Weidlich
70
Förster (Rechtsschuss, Viteritti))
73
Mamba
Förster
83
Jeschke
Kruse
Blankenberg
Thokomeni-Siewe
88
Ebert
Eirich
88