In den Aufstiegskampf kann der FC Energie Cottbus in dieser Saison 2009/2010 nicht mehr eingreifen. Zumindest nicht mit eigenen Ambitionen, stattdessen als "Zünglein an der Waage". Mit den bevorstehenden Duellen gegen drei Top-Teams plant der FCE den "Angriff auf die Spitze".
Denn am Sonntag gastieren die Rot-Weißen beim Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern, ehe die Heimspiele gegen den aktuellen Dritten vom FC St. Pauli (19. März) und den derzeitigen Fünften Arminia Bielefeld (27. März) anstehen. Das alles innerhalb von zwei Wochen.
Zu verlieren hat die Mannschaft des FC Energie Cottbus gegen die besten Teams der laufenden Spielserie nichts. Oder wenig. Vielmehr ist es Motivation pur, das eigene Leistungsvermögen gegen starke Konkurrenz unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass der FCE gegen die aufstiegsambitionierten Teams mithalten oder gar gewinnen kann.
Trainer Pele Wollitz freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und weiß, dass seine Mannschaft in diesen Begegnungen trotz der bisher nicht zufriedenstellenden Saison einiges gut machen kann. Vor allem die Fans haben es verdient. Der Energie-Coach beobachtet natürlich, dass der FC St. Pauli und Arminia Bielefeld längst nicht mehr so souverän agieren wie noch in der Hinrunde. Pele Wollitz fühlt sich bestätigt: "Ich habe bereits in der Winterpause gesagt, dass die Teams auf den ersten Plätzen dieses Niveau nicht durchgehend halten können", so der Energie-Trainer über die jüngsten Entwicklungen, während der FCE gegen Aachen einen Schritt nach vorn gemacht hat. Diesen gilt es nun zu bestätigen und fortzuführen.
Deshalb interessiert jetzt einzig und allein die Begegnung in Kaiserslautern. "Vor allem will ich sehen, dass wie am Sonnabend gegen Aachen eine Mannschaft auf dem Platz steht, die sich hilft, geschlossen auftritt und mutig spielt. Diese Selbstverständlichkeit fehlte uns lange Zeit", verlangt Pele Wollitz nichts Außergewöhnliches. Mit dem Erfolg gegen die Alemannia im Rücken soll nun angegriffen werden. Nicht die Spitze. Aber die Teams vorne in der Tabelle.