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16.07.07
Feinschliff bei 40 Grad
Trainingslager startet in Sommerfeld

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In brütender Hitze hat am Vormittag das zweite Trainingslager des FC Energie in Sommerfeld begonnen. Schon zum dritten Mal in Folge holt sich das Team vom Petrik Sander seinen spielerischen Feinschliff vor der Saison im Havelland.

Dabei gastiert der FC Energie wie schon in den Jahren zuvor im bestens für das Trainingslager ausgestatteten „Ringhotel am See“, einem malerisch gelegenen Wellness-Haus, das sich auch diesmal wieder voll auf die Bedürfnisse des 27 Spieler umfassenden Kaders eingestellt hat.

In zwei Trainingseinheiten pro Tag lässt Petrik Sander auf den benachbarten Rasenplätzen nun fast ausschließlich den Ball rollen. Die kräftezehrende Laufarbeit der letzten Wochen liegt hinter dem Team. Dafür ist der Konkurrenzkampf ausgerufen. Auf nahezu allen Positionen kämpfen die Energie-Profis nun um die Stammplätze. Jeder Eindruck in jeder Einheit zählt. Zusätzlich läuft das Team in den kommenden Tagen gleich dreimal auf. Während die Testspiele am Mittwoch in Zehdenick und am kommenden Montag in Dessau gegen Leeds United schon feststehen, will Manager Steffen Heidrich für den kommenden Samstag noch einen weiteren Test vereinbaren. Die Stammelf dürfte nach diesem Trainingslager stehen, welches der FC Energie um zwei Tage verkürzt hat. Schon nach dem Spiel in Dessau tritt die Mannschaft die direkte Heimreise an.

Bis dahin will Petrik Sander nicht nur seine Bundesligaformation gefunden haben. Wie in jedem Sommer kann jeder Spieler auch diesmal einen „Wunschzettel“ ausfüllen. Neben der „Wunschposition“ jedes einzelnen Profis will der Energie-Coach in der traditionellen Umfrage auch herausfinden, auf welche Startelf jeder Einzelne setzen würde, wer das Vertrauen des Team für den neu zu besetzenden Mannschaftsrat genießt und das Wichtigste: Wer soll neuer Kapitän werden? Die endgültige Entscheidung darüber trifft der Coach, will sich aber zuvor die Meinung des Teams einholen.

Das muss zum Wochenbeginn die sengende Hitze wegstecken. Nach kühlen Regentagen während des ersten Trainingslagers in Oberhof muss sich der rot-weiße Tross nun mit dem anderen Extrem plagen. Am Vormittag herrschten auf der schattenfreien Trainingsfläche über 40 Grad in brütender Sonne. Am Nachmittag dürfte es sogar noch etwas heißer sein. Abstriche oder gar „hitzfrei“ kann Petrik Sander allerdings nicht machen. Die Zeit bis zum Start ist ohnehin knapp. In drei Wochen liegt die erste DFB-Pokalrunde in Essen schon hinter der Mannschaft. Jeder Tag, jede Einheit bis dahin zählt.
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