03.08.10
Tipps vom FLB-Präsidenten
Siegfried Kirschen erklärte den Energie-Profis Regeländerungen des Schiedsrichterwesens
Er war einer der besten Schiedsrichter und hat als heutiger Präsident des Fußball-Landesverbandes Brandenburg das ureigenste Interesse, den FC Energie Cottbus als Aushängeschild des FLB bestmöglich auf die Saison 2010/2011 vorzubereiten.
Folglich ließ es sich Siegfried Kirschen nicht nehmen, die jährliche Schiedsrichter-Schulung vor der Profi-Mannschaft des FCE am Dienstag höchstpersönlich vorzunehmen. Dabei es Regeländerungen und -auslegungen, Fallbeispiele und Tipps für den Umgang mit den Referees. So wusste der WM-Endrunden-Schiedsrichter von 1986 und 1990 zu berichten, dass beim Ausführen eines Elfmeters künftig jede Finte und jedes Innehalten erlaubt ist, lediglich ein Abstoppen unmittelbar vor dem Schuss sei weiterhin nicht zulässig. Neu wird in der 2. Bundesliga auch sein, dass der vierte Offizielle aktiv ins Geschehen eingreifen darf, per Headset mit dem Unparteiischen verbunden ist und Fehlverhalten ahnden kann. Dies war bisher in dieser Form nicht der Fall.
Aufmerksam lauschten die FCE-Profis den Ausführungen von Siegfried Kirschen, die er mit Hilfe eines Beamers anhand von Szenen der Weltmeisterschaft 2010 visualisierte. Im Anschluss unterschrieben alle Kicker des FC Energie, dass sie belehrt worden sind. Auch das gehört zur Vorbereitung auf die Saison 2010/2011.

03.08.10
FC Energie Cottbus verpflichtet Daniel Adlung
22-jähriger Mittelfeldspieler unterschreibt für drei Jahre
Der FC Energie Cottbus hat Daniel Adlung verpflichtet. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom VfL Wolfsburg nach Cottbus und unterschrieb am Dienstag einen Dreijahres-Vertrag bis Juni 2013. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Daniel Adlung trägt künftig die Rückennummer 10.
„Unsere Geduld und unsere Bemühungen sind belohnt worden“, äußert Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz zu dem Transfer. Daniel Adlung gilt als offensivstark, hat bereits 99 Spiele in der 2. Bundesliga bestritten und ist im Mittelfeld auf beiden Flügeln variabel einsetzbar.
Der gebürtige Hiltpoltsteiner spielte im Nachwuchsbereich beim 1. FC Nürnberg und gab sein Profidebüt als 18-Jähriger bei der SpVgg Greuther Fürth. Nach drei Jahren in Fürth wechselte Daniel Adlung zum VfL Wolfsburg und gehörte 2009 ohne Bundesliga-Einsatz zum Kader der Meistermannschaft. In der zurückliegenden Saison 2009/2010 war der ehemalige U 21-Nationalspieler Deutschlands an Alemannia Aachen ausgeliehen und steuerte in 25 Zweitliga-Spielen am Tivoli zwei Tore und fünf Vorlagen bei.
Steckbrief Daniel Adlung:
Geburtsdatum: 01. Oktober 1987
Größe: 1,75 m
Nationalität: Deutschland
Position: Mittelfeld
Einsätze 2. Bundesliga: 99
bisherige Vereine: SC Hiltpoltstein (1994 - 1996)
1. FC Nürnberg (1996 - 1998, 2000 - 2001)
SpVgg Greuther Fürth (1998 - 2000, 2001 - 2008)
VfL Wolfsburg (2008 - 2009)
03.08.10
Ticket-Countdown läuft
Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele der Saison 2010/2011 hat begonnen
Die Wartezeit hat ein Ende. Die ersten Pflichtspiele der Saison 2010/2011 stehen für den FC Energie Cottbus unmittelbar bevor. Der Ticket-Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele begann am 9. August.
Für die Partien des FCE in der 2. Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf (22. August) und gegen den Karlsruher SC (13. September) im Stadion der Freundschaft startet am Montag, 9. August, der Vorverkauf der Tageseintrittskarten. Tickets sind dann an den gewohnten Vorverkaufsstellen, im Fanshop, per Online-Ticket und via Hotline erhältlich.
Bevor es für das Team von Trainer Pele Wollitz erstmals im Stadion der Freundschaft um Punkte geht, kämpft der FC Energie am 15. August in Heeslingen bereits um den Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde. Karten für die Begegnung kosten für Vollzahler im Vorverkauf 13 Euro (Tageskasse 15 Euro) und für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren 7 Euro (Tageskasse 8 Euro), sie sind ab sofort bis zum 6. August telefonisch über die Hotline und bis 12. August im Fanshop erhältlich.
03.08.10
Ein Neuer mittendrin
Daniel Adlung absolvierte erstes Mannschaftstraining beim FC Energie Cottbus
Noch vor der Vertragsunterzeichnung hatte Daniel Adlung wichtigeres zu tun. Der 22-jährige Mittelfeldspieler nahm am Dienstagvormittag erstmals am Mannschaftstraining des FC Energie Cottbus teil.

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13 Feldspieler absolvierten das straffe Programm in strömendem Regen mit einer Mischung aus Stabilisierungsübungen, Sprüngen, Antritten und Ballarbeit. Das abschließende "Kreis-Spiel" hatte es dann in sich. Daniel Adlung konnte sich dabei vom fußballerischen Niveau seiner neuen Mitspieler und sogar der Trainer überzeugen. Mitunter sogar aus der Perspektive der Mitte. Claus-Dieter Wollitz und Assistent Vasile Miriuta demonstrierten auf triefend nassem Geläuf eindrucksvoll, dass sie einst richtig gute Kicker waren und am Ball kaum etwas verlernt haben. Aber auch Daniel Adlung unterstrich bei dieser technisch anspruchsvollen Einheit, dass er sehr gut mit dem Ball umgehen kann. Passspiel und Übersicht überzeugten die Mitspieler auf Anhieb.
Abseits der einsatzfähigen Akteure für den abendlichen Test in Laubsdorf, bei dem Daniel Adlung erstmals das Energie-Trikot tragen soll, arbeiteten Jiayi Shao und Roger individuell mit dem Ball. Marc Andre Kruska fehlte wie schon am Tag zuvor wegen seiner Wadenprobleme, Daniel Ziebig steigt am Mittwoch ins Mannschaftstraining ein und Marco Kurth musste wegen der tags zuvor erlittenen Oberschenkelprellung passen.
Kaum vom Training in der Parzellenstraße zurückgekehrt wartete auf Trainer Pele Wollitz bereits das nächste wichtige Gespräch. Mit Rok Kronaveter stellte sich ein weiterer potentieller Neuzugang persönlich vor.
02.08.10
Die Frage des Tages
... an Marc Andre Kruska, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus
Marc, Du konntest am Montag wegen einer Verletzung der Wadenmuskulatur nicht trainieren, nachdem Du bisher keine Einheit der Vorbereitung verpasst hast. Wann kann Dich das Team zurück erwarten?
Marc Andre Kruska: In ein paar Tagen, hoffe ich. Beim Testspiel gegen den Hamburger SV am Sonntag in Flensburg will ich unbedingt dabei sein. Bei allem Ehrgeiz dürfen wir in dieser heiklen Phase der Saisonvorbereitung allerdings kein unkalkulierbares Risiko eingehen. Deshalb schauen wir von Tag zu Tag. Am Montag bin ich gelaufen, das ging besser als gedacht.
02.08.10
Nur zwölf Feldspieler
Der Kader einsatzfähiger Spieler ist beim FC Energie derzeit sehr überschaubar
Die Liste der fehlenden Spieler beim Mannschaftstraining am Montagnachmittag war fast so lang wie die der anwesenden Kicker. Zwei Behandlungspausen verursachten bei Trainern und Aktiven dann nur noch Kopfschütteln.
Zwölf Feldspieler und drei Torhüter begrüßte Energie-Trainer Pele Wollitz am Montag an der Parzellenstraße. Eine überschaubare Trainingsgruppe. "Jetzt werden wir wohl in Watte gepackt", scherzte Routinier Marco Kurth angesichts des ausgedünnten Profi-Kaders. Ausgerechnet er war es dann allerdings, der sich im Zweikampf mit Uwe Hünemeier eine schmerzhafte Prellung des Oberschenkels zuzog, behandelt werden musste und das Training dick bandagiert fortsetzte. Wenig später blutete das Knie von Markus Brzenska. Die Spieler des FCE schonten sich im Training also keineswegs, hoch war die Intensität nach dem freien Sonntag.

Weitere Verletzte würden den Energie-Trainer derzeit aber wohl an den Rand der Verzweiflung treiben. Mit Dennis Sörensen und Julian Börner fehlen zwei Spieler noch lange nach durchgeführten Operationen, das Aufbautraining von Jiayi Shao und Roger dauert an, Emil Jula trainiert weiterhin individuell und auch Marc Andre Kruska verpasst erstmals in der laufenden Vorbereitung wegen einer hartnäckigen
Wadenverhärtung das Mannschaftstraining. Zudem waren Markus Obernosterer und Velimir Jovanovic zur Klärung persönlicher Angelegenheiten am Montag freigestellt, Daniel Ziebig legte die Wehr-Laufrunde in Rekordzeit zurück und will am Mittwoch nach auskurierter Prellung wieder ins Training mit dem Team einsteigen. Einzige erfreuliche Botschaft war am Montag das Comeback von Takahito Soma, der acht Tage nach seiner Gehirnerschütterung das komplette Programm absolvierte und gleich voll bei der Sache war.
Am Dienstag steht nach dem Vormittagstraining das abendliche Testspiel bei Blau-Gelb Laubsdorf (18.30 Uhr) auf dem Programm. Geschont werden kann unter den gegebenen Voraussetzungen wohl kaum jemand.
02.08.10
Rogers Neben-Rolle
Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus hilft vor allem Takahito Soma
In wenigen Tagen wird er 25 Jahre alt. Roger würde jedoch lieber Fußballspielen als feiern. Der im Aufbautraining befindliche Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus ist trotz Verletzung wichtig für die Mannschaft.
Denn Roger ist sehr integrativ, geht auf seine Mitspieler zu und bietet Hilfe an. Wo immer sie gebraucht wird. Vor allem Neuzugang Takahito Soma ist dankbar dafür, den brasilianischen Kicker in den FCE-Reihen zu wissen. Da "Taka" die deutsche Sprache erst erlernt und für ihn in Cottbus vieles neu ist, braucht er Hilfe bei der Eingewöhnung. Die bekommt er von Jiayi Shao, der sich in Cottbus bestens auskennt. Aber eben auch von Roger. Takahito Soma spricht seit seiner ersten Europa-Station portugiesisch, die Muttersprache von Roger also. Entsprechend froh war der japanische Linksverteidiger, dass Roger trotz Verletzung sowohl in Rotenburg als auch in Herzlake mit im Trainingslager und sein Zimmerkollege war.
Trotz der schier endlosen Leidenszeit und der nur mühsamen Fortschritte beim Herantasten an das Mannschaftstraining strahlt Roger Optimismus aus, hat stets ein Lächeln auf dem Gesicht und übt sich in Geduld. Im Team ist er vollauf anerkannt, auch wenn er seine fußballerischen Fähigkeiten zuletzt im Frühjahr vor seinem Mittelfußbruch zeigen konnte. Als Ansprechpartner war er zuletzt auch für die Probespieler Sandro José und Diego Leon da. Wenn er schon nicht auf dem Rasen helfen kann, dann bis zur Genesung zumindest am Spielfeldrand.
01.08.10
U 19 mit "Hattrick"
A-Junioren des FC Energie Cottbus gewinnen zum dritten Mal in Folge das hochkarätig besetzte Turnier in Drebach

Leonardo Bittencourt
Der Wanderpokal des traditionell sehr gut besetzten Turniers in Drebach dürfen sich die A-Junioren des FC Energie Cottbus nach dem dritten Sieg in Folge nun endgültig in die rot-weiße Vitrine stellen.
Bereits 2009 und 2008 hatte Trainer Detlef Schößler mit der U 19 des FCE dieses Kräftemessen des Nachwuchses im Erzgebirge gewonnen. Den Pokal im Gepäck gab sich das neu zusammengestellte Bundesliga-Team des FC Energie keine Blöße. Gegen Erzgebirge Aue und gegen den Chemnitzer FC siegte Energie am Sonnabend, am Sonntag belohnte dann U 17-Nationalspieler Leo Bittencourt seine Mannschaft gleich zweimal. Sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel besorgte der Techniker jeweils das 1:0 für Cottbus und damit den Endstand. Wie im Vorjahr war im Finale der 1. FC Union Berlin Kontrahent des FCE.
Mitten in der Saisonvorbereitung sind die Ergebnisse der Testspiele auch bei der U 19 zweitrangig. Trainer Detlef Schößer freut sich dennoch über Siege. Denn er versteht es als eine seiner Aufgaben, seinen Schützlingen das Gewinnen beizubringen. In Drebach hat das nun dreimal in Folge geklappt.
01.08.10
Noch viel Arbeit
Die U 23 verliert das Testspiel gegen Dynamo Dresden II mit 0:2
Wichtiger als die 0:2-Niederlage im Testspiel gegen Dynamo Dresden war für Trainer Detlef Ullrich die Erkenntnis, dass die U 23 des FC Energie Cottbus noch viel Arbeit vor sich hat.
Die extrem junge Mannschaft ließ eine Woche vor dem Start in die Regionalliga-Saison vor der Pause vor allem Cleverness vermissen. Die mit gestandenen Kickern wie Wagefeldt und Pfeffer gespickten Dynamos wirkten reifer und konsequenter beim Ausnutzen der eigenen Möglichkeiten. Beim FCE mangelte es mitunter an der Abstimmung, was gewiss nicht nur am Mitwirken zweier Probespieler lag.
Nach dem Wechsel und dem 0:2-Rückstand fand Energie besser in die Partie, die U 23 erspielte sich Torchancen. Marc Zimmermann köpfte aus sechs Metern an den Pfosten, Robert Rudnik scheiterte in aussichtsreicher Position. So blieb es beim verdienten Sieg des Kontrahenten.
Trainer Detlef Ullrich und sein Team werden bis zum Saisonstart am Sonntag, 8. August, um 14 Uhr im Stadion der Freundschaft gegen Meuselwitz nicht alle Feinheiten aufgearbeitet haben, wollen sich aber wie in den vergangenen Jahren stetig verbessern und weit entwickeln.
31.07.10
Die Frage des Tages
... an Claus-Dieter Wollitz, Trainer des FC Energie Cottbus
Claus-Dieter Wollitz, Sie haben nach dem Vormittagstraining am Sonnabend mit den drei mitmachenden Probespielern gesprochen. Mit welchem Ergebnis?
Pele Wollitz: Mit unterschiedlichen Aussagen. Jules Reimerink hat auf Anhieb gezeigt, dass er uns helfen könnte. Er gab sich in der Gruppe sehr aufgeschlossen, würde als Typ passen und bringt vor allem fußballerische Qualität mit. Obwohl er am Tag zuvor noch bei Twente trainiert und die Anreise in den Beinen hatte, übte er in gutem Zusammenspiel mit Kolja Afriyie Druck auf der rechten Seite aus, spielte kluge Pässe und gefährliche Eingaben. Natürlich hat die Kraft noch nicht gereicht. Aber ich bin zuversichtlich, dass er unsere Vorstellungen erfüllt. Wir bemühen uns am Wochenende um eine Lösung, Jules Reimerink unter Vertrag nehmen zu können. Er will unbedingt zu uns, das ist eine wichtige Basis.
Etwa anders liegt der Fall bei Sandro José und Diego Leon. Sandro kann richtig gut Fußball spielen, ist aber nicht in der körperlichen Verfassung uns helfen zu können. Wir haben allerdings keine Zeit für längere Eingewöhnungsphasen oder Aufbautraining. Diego ist ein glänzender Kicker, braucht dazu aber das richtige System und die passenden Spieler um sich herum. Ich würde ihn als Rautenspieler bezeichnen. Diese Grundordnung ist allerdings nicht unsere. Da wir uns keine "Fehlschüsse" leisten können, musste ich den beiden leider absagen und hoffe sie finden einen guten Verein. Wir können jetzt nur noch Spieler verpflichten, die uns sofort helfen und von denen wir absolut überzeugt sind.
30.07.10
Muskulär gehandicapt
Marc Andre Kruska musste mit Schmerzen in der Wade raus
Bereits nach drei Minuten spürte Marc Andre Kruska beim Testspiel in Chemnitz ein Ziehen in der Wadenmuskulatur. Bis zur Pause hielt er durch. Nun hofft der Mittelfeld-Stratege, dass ihn die Verletzung nicht bremst.
Mit dick bandagierter Wade saß der "Sechser" des FC Energie Cottbus auf der Rückfahrt nach Cottbus im Mannschaftsbus, wird sich am Sonnabend untersuchen lassen. "Ich hoffe es ist keine Zerrung", sagte Marc Kruska, der ungeachtet der muskulären Probleme reihenweise sehenswerte Pässe spielte.
Am Sonnabendvormittag wird der FCE-Kicker mit der Nummer 18 im Training wohl kürzer treten müssen. Fehlen werden dann auch Emil Jula und Ziebig. Beide hoffen jedoch, in der kommenden Woche wieder einsteigen zu können. Auch Takahito Soma sollte am Montag seine Gehirnerschütterung auskuriert haben und wieder mit dem Team trainieren.
30.07.10
Kai Hempel Kapitän
U 23 absolvierte Trainingslager im heimischen Südstadion
Das Mannschaftsessen im "Roma" hatte sich die U 23 am Donnerstag redlich verdient. Denn die Vorbereitung unter trainingslagerähnlichen Bedingungen in dieser Woche war hart. Auch für den neuen Kapitän.
Der heißt Kai Hempel und vereinte die Mehrzahl an Stimmen auf sich. Als Stellvertreter fungiert Robert Rudnik, der ebenso wie David Krieger, Patrick Henkel und Robert Zickert dem Mannschaftsrat angehört. Nachdem mit Ronny Thielemann und Peter Hackenberg die beiden Spielführer der vergangenen Saison nicht mehr dabei sind, war Kai Hempel als Führungsspieler der logische Nachfolger.
Im Südstadion hat das Team des Trainer-Duos Detlef Ullrich und Tomislav Piplica in der zurückliegenden Woche hart gearbeitet, absolvierte zwei Einheiten am Tag und freut sich auf den Regionalliga-Saisonstart am 7. August gegen Meuselwitz. Im heimischen Stadion der Freundschaft muss sich die sehr junge Mannschaft dann schnell an die Gangart in der höheren Spielklasse gewöhnen. Ehrgeiz und Ambitionen sind ausreichend vorhanden. Im "Roma" zeigte die Mannschaft beim gemeinsamen Essen ihr Zusammengehörigkeitsgefühl. Kraft getankt haben die jungen Burschen täglich bereits beim Frühstück, denn wie gewohnt kümmerte sich Familie Schrödter im Südstadion rührend um die Regionalliga-Aufsteiger.
30.07.10
Jules Reimerink spielt vor
Drei Probespieler sollen im Test gegen Chemnitz eingesetzt werden
Das Training am Freitagvormittag war kurz und knackig. Schließlich sollen die Kicker des FC Energie Cottbus am Abend im Testspiel gegen den Chemnitzer FC frisch sein. Drei Probespieler treten die Fahrt mit an.
Jules Reimerink aus Holland will die Empfehlung bestätigen, ein großes Talent auf der Außenposition im Mittelfeld zu sein. Der 20-Jährige kommt vom niederländischen Meister Twente Enschede und erhält eine Gastspielgenehmigung für den Test des FCE. Auch Sandro José und Diego Leon sollen noch einmal unter Wettkampfbedingungen ihr Können zeigen, trainierten bereits zwei Tage im Trainingslager Herzlake zur Probe mit.
Ausfallen werden am Freitag definitiv Takahito Soma und Daniel Ziebig. Alexander Bittroff und Nils Petersen haben sich dagegen einsatzbereit gemeldet. Ein freudiges Wiedersehen gab es am Freitagvormittag mit Emil Jula. Der Stürmer freute sich sichtlich, nach einer Woche individuellen Trainings seine Mannschaftskameraden begrüßen zu können. In der bevorstehenden Woche will Emil Jula das Training wieder intensivieren und sich zum Teamtraining vorarbeiten.
30.07.10
Die Frage des Tages
... an Daniel Ziebig, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus
Daniel Ziebig, nach einem Zweikampf im Trainingslager ist Dein rechtes Knie dick angeschwollen und blutunterlaufen. Wie schwer ist die Verletzung?
Daniel Ziebig: Es sieht zum Glück schlimmer aus als es ist. Ich komme gerade vom Röntgen, es ist nichts kaputt. Nur eine Prellung mit einer Einblutung. Die gilt es jetzt raus zu bekommen. Mitte nächster Woche will ich wieder mit der Mannschaft trainieren, also alles okay. Den Test gegen Chemnitz muss ich allerdings abhaken.
29.07.10
Test mit Unbekannten
Der FC Energie Cottbus tritt am Freitag um 18.30 Uhr beim Chemnitzer FC an
Es wird erneut eine Generalprobe. Wieder für den Kontrahenten. Denn Testspielgegner Chemnitzer FC startet am ersten August-Wochenende ambitioniert in die Regionalliga, will am Freitag um 18.30 Uhr seine Form gegen den FC Energie Cottbus unter Beweis stellen.
Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager und dem freien Tag am Donnerstag gibt es im Kader des FCE vor dem Test in Chemnitz einige Fragezeichen. Haben Nils Petersen und Alexander Bittroff ihre muskulären Probleme auskuriert und können mitwirken? Lässt das nach einem Zweikampf geprellte Knie von Daniel Ziebig einen Einsatz zu? Wie präsentieren sich die Probespieler Sandro José und Diego Leon in diesem Vorbereitungsspiel? Lädt Energie-Trainer Pele Wollitz noch andere potentielle Neuzugänge zu diesem Spiel mit Wettkampfcharakter ein?
Fest steht, dass Takahito Soma wegen seiner Gehirnerschütterung noch nicht mitwirken kann, er steigt erst am Montag wieder ins Mannschaftstraining ein. Jiayi Shao und Roger haben noch nicht mit der Ballarbeit begonnen, auch Emil Jula darf trotz Besserung noch nicht spielen. Juilan Börner wird unterdessen am Freitag am Sprunggelenk operiert, anhaltende Beschwerden machen diesen Eingriff und die daraus resultierende Pause notwendig.
29.07.10
Herausragend
Nils Petersen und Emil Jula in der kicker-Rangliste vorne dabei
Mit einer herausragenden Rückrunde 2009/2010 hat sich Nils Petersen auch beim Fachmagazin kicker einen Namen gemacht. In der Rangliste der Zweitliga-Stürmer belegt er Rang vier und erhielt das Attribut "herausragend".
Vor dem 21-jährigen Angreifer des FCE landeten nach Meinung der kicker-Redakteure nur Erik Jendrisek (Kaiserslautern, jetzt Schalke 04), Michael Thurk (Augsburg) und Marius Ebbers (FC St. Pauli). Sturmpartner Emil Jula ist ebenfalls unter den besten zehn Spitzen der 2. Bundesliga vertreten, schaffte wie in der Hinrunde 2009/2010 den Sprung ins Blickfeld.
Für Emil Jula sollte diese Einordnung zusätzliche Motivation sein, seine derzeitige Verletzung schnell auszukurieren und mit Saisonbeginn an die Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen. Nils Petersen hat die Wertschätzung registriert und weiß: "Das gilt es zu bestätigen." Der FC Energie Cottbus und seine Fans hoffen darauf.
29.07.10
Bundesliga mit neuem Design
Auch das Logo wurde modernisiert
Knapp einen Monat vor Beginn der Saison 2010/2011 ist der neue Internetauftritt der Bundesliga www.bundesliga.de mit einer zeitgemäßeren Optik, zusätzlichen Inhalten und einer verbesserten Technik online.
Die überarbeitete Website ist Teil eines ganzheitlichen Relaunches der Marke Bundesliga, der sowohl eine Modernisierung des Markenlogos als auch ein neues Design für sämtliche medialen Bereiche und eigenen Plattformen beinhaltet.
28.07.10
Kollektive Abreise
Die Mannschaft des FC Energie Cottbus beendete das Trainingslager in Herzlake
Trist war das Wetter in Herzlake. Die Mannschaft des FC Energie Cottbus absolvierte die letzte Einheit des achttägigen Trainingslagers in strömendem Regen. Die Stimmung war vor der siebenstündigen Rückreise nicht wesentlich besser.
Denn die Sorgen des Teams und des Trainers werden nicht weniger. Nils Petersen trainiert weiterhin individuell, hofft bis zum Test gegen Chemnitz am Freitag die Muskelverhärtung auskuriert zu haben. Auch Alexander Bittroff hatte einen Ruhetag benötigt, um keine Verletzung zu riskieren. Und schließlich hat es nun auch Daniel Ziebig erwischt, der nach einem Zweikampf am Dienstagnachmittag über ein geschwollenes Knie klagt. Weiterhin ohne Ball trainierten Jiayi Shao und Roger, Neuzugang Takahito Soma war mit Gehirnerschütterung auch am letzten Tag nur inaktiver Beobachter.
Fast komplett trat die Energie-Delegation am Mittwochmittag die Rückreise an, lediglich Co-Trainer Markus Feldhoff und Markus Brzenska durften wegen des folgenden freien Tages von Herzlake aus zu ihren Familien fahren. Am Freitagvormittag trifft sich das Team dann wieder zum Training, um sich auf das abendliche Testspiel beim Regionalliga-Spitzenteam Chemnitzer FC vorzubereiten. Dort sollen mit Sandro José und Diego Leon die beiden aktuellen Probespieler möglichst zum Einsatz kommen.
27.07.10
Die Frage des Tages
... an Markus Brzenska, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus
Markus Brzenska, nach vielen vergeblichen Anläufen hat es am Sonntag im Testspiel endlich mit einem Kopfballtor geklappt. Ist jetzt der Knoten geplatzt?
Markus Brzenska: Das wäre zumindest nicht so schlecht. Es war ja schon fast zum Verzweifeln, bei jedem Standard mit nach vorn zu rennen ohne Erfolgserlebnis. Marc Kruska hat jetzt offenbar den Dreh raus, wie er den neuen Einheitsball in den Strafraum bringen muss. Der nächste Test steigt gegen Chemnitz. Gegen diese Mannschaft habe ich im vergangenen Jahr im Rahmen der Vorbereitung auch getroffen. Mal schauen, ob das ein gutes Omen ist.
27.07.10
Sportverrücktes Funktionsteam
Die Mannschaft um die Mannschaft bewältigt in Herzlake ein riesiges Pensum

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Die Mannschaft des FC Energie Cottbus hat nach der Rückkehr aus dem Trainingslager am Donnerstag trainingsfrei. Es ist der erste freie Tag nach zehn Tagen intensiver Arbeit. Sozusagen "auf Montage". Nur das Funktionsteam wird im Einsatz sein.
Denn die Mannschaft rund um die Mannschaft ist immer gefragt. In Herzlake absolvieren Physiotherapeuten, Mannschaftsleiter, Co- und Torwarttrainer extrem lange Tage. Während der Cheftrainer mit der Erarbeitung von Trainingsinhalten, der Suche nach Verstärkungen und als Ansprechpartner für die Medien voll ausgebucht ist, wird ihm der Rücken von seinen Assistenten frei gehalten.

Markus Feldhoff ist stets der erste auf dem Platz, weit bevor die Mannschaft zum püntklichen Anpfiff erscheint. Er bereitet die Einheiten vor, steckt Felder ab, stellt Fahnenstangen auf und Hütchen, legt Bälle zurecht und überprüft die Funktionalität der Herzfrequenzuhren. Diese Pulsuhren verwaltet der Co-Trainer, er führt Buch, beobachtet die Kurven nach jeder Trainingseinheit und zieht Rückschlüsse auf den körperlichen Zustand der Spieler. Entsprechend wird die Intensität dosiert. "Felle" erarbeitet nach Rücksprache mit Pele Wollitz auch den Tagesablauf, der täglich auf der Tafel im Essenstraum ablesbar ist. Müßig zu erwähnen, dass Markus Feldhoff auch in den Trainingsprozess eingebunden ist und die Erwärmung des Teams stets selbständig durchführt.
Unterstützt wird er von Vasile Miriuta, aber auch Mannschaftsleiter Andre Rohbock ist von morgens bis abends auf den Beinen. Er kümmert sich um die Wäsche, die Getränke, die Bälle, die Essensbestellungen, die Abfahrtszeiten und sonstige organisatorische Dinge. So richtig wirbelt er, wenn die Spieler zwischen den Einheiten die Beine hoch legen. Das ist seine Zeit. Torwarttrrainer Ronny Zeiß indes kümmert sich um sein Team im Team, die drei Torhüter des FCE. Vom spezifischen Training über Läufe bis zur Videoschulung hält er sie auf Trab.
Körperlich am meisten gefordert sind jedoch die drei mitgereisten Physiotherapeuten Philip Gerzymisch, Matthias Grahé und Oliver Krautz. Nicht selten drehen sie morgens im Wald eine Runde zum Wachwerden, denn später am Tag sind sie ausgebucht. Reha-Training mit den angeschlagenen Kickern, Dehnung, Behandlung, Aqua-Jogging, individuelles Training, Stabilisierung und Krafttraining - all das fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Oft müssen sie die Übungen vormachen und haben am Ende des Tages das gleiche Pensum in den Beinen wie ihre Schützlinge. Nur dass diese sich dann auf die Massagebänke legen und von eben jenen Physiotherapeuten behandelt werden. Oft noch nach dem Abendessen bis 23 Uhr. Nur wenn es ein freier Nachmittag wie am Montag zulässt, gönnen sich die Sportverrückten eine Runde Fußball-Tennis. Erholung ist nämlich nichts für die Fitnesscoaches. Vermutlich auch nicht am Donnerstag, wenn am freien Tag sicherlich der eine oder andere Spieler behandelt werden möchte.
27.07.10
Hohes Trainingstempo
Am Dienstagvormittag ging es auf verkürztem Feld mächtig zur Sache

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Dem trainingsfreien Nachmittag folgte am Dienstag eine erste Einheit, die es in sich hatte. Temporeich und intensiv gingen die FCE-Kicker zu Werke, präsentierten sich spiel- und einsatzfreudig.
Mittendrin: Die beiden am Vorabend gegen 23 Uhr angereisten Probespieler Sandro José und Diego Leon. Bereits beim Passspiel zum Warmmachen und im "Kreis" war unschwer zu erkennen, dass sie Fußball spielen können. Der zuletzt in Kärnten aktive Brasilianer Sandro José zeigte seine Qualität im Trainingsspiel auf verkürztem Großfeld dann auch bei einem sehenswerten Treffer.

Der Kader einsatzbereiter Energie-Spieler erweiterte sich wie geplant am Dienstag. Kolja Afriyie knüpfte nach kurzer Zwangspause an seine konstanten Leistungen an, Clemens Fandrich war die Innenbanddehnung im Knie nicht mehr anzumerken und auch Markus Obernosterer absolvierte das volle Programm. Dagegen musste Alexander Bittroff mit einer verhärteten Oberschenkelmuskulatur aussetzen, lief wie Zimmernachbar Nils Petersen nur lockere Runden. Roger und Jiayi Shao steigerten erneut ihr Pensum und wurden dabei von Takahito Soma beobachtet. Der Japaner weilt nach einer Nacht im Krankenhaus wieder beim Team. "Es geht mir wieder ganz gut", berichtete er, die Gehirnerschütterung lässt einen Einsatz in dieser Woche aber nicht mehr zu.
26.07.10
"Müdigkeit kein Argument"
Adam Straith sucht selbstbewusst seine Chance im Team des FC Energie Cottbus
Wenn von den jungen Spielern im Team des FC Energie Cottbus die Rede ist, fällt der Name Adam Straith nur selten. Dabei ist der kanadische Nationalspieler erst 19 Jahre alt. Aber er wirkt reif und souverän.
Adam, im Testspiel gegen Oldenburg hast auch Du gewackelt, bisher wirktest Du stets sehr souverän. Wart Ihr so müde?Die Müdigkeit darf kein Argument sein. Wir haben nicht die richtige Einstellung gefunden, waren nicht hungrig genug. Das war die schwächste Leistung, seit ich in dieser Mannschaft bin.
Trotzdem bist Du in der Vorbereitung auf einem guten Weg, die positiven Eindrücke der vergangenen Saison mit 23 Spielen in der 2. Bundesliga zu bestätigen. Woher kommt diese Reife?Ich habe viel von den erfahrenen Spielern in der Mannschaft gelernt, schaue mir so oft es geht etwas ab, will mich weiter entwickeln und bin noch längst nicht fertig. Mein Ziel ist es, ein Vorbild für die Cottbuser Nachwuchsspieler zu sein. Denn man kann es schaffen, wenn man hart arbeitet.
Derzeit sieht es danach aus, als würdest Du mit Uwe Hünemeier um einen Platz in der Startformation kämpfen.
Ja, Konkurrenzkampf gehört dazu und bringt uns als Mannschaft voran. Es ist wichtig, dass viele Positionen doppelt besetzt sind. Der Kampf um die Plätze geht aber fair und respektvoll vonstatten.
Du hast im Mai Dein Debüt in der Nationalmannschaft Kanadas gefeiert. In Argentinien vor fast 70.000 Zuschauern. Wie war das für Dich?Wahnsinn. Ein unglaubliches Erlebnis. Ich wurde in der 80. Minute eingewechselt, Argentinien hatte gerade einen Eckball und ich orientierte mich an meinem Gegenspieler. Es war Sergiu Aguero. Und ich dachte: Wow, diesen Star muss ich jetzt decken. Die Albiceleste hat uns übrigens eine Lektion Fußballschule erteilt.
Dein Zimmerpartner im Trainingslager ist Torhüter Julien Latendresse, Dein Landsmann. Er hinterlässt einen sehr guten Eindruck, kam aus der Cottbuser A-Jugend und scheint genauso fokussiert zu trainieren wie Du. Ist das Eure Mentalität? Wir jungen Spieler aus dem Ausland wissen: Es gibt keine Geschenke. Und Chancen, die wir bekommen, müssen und wollen wir unbedingt nutzen. Ich kenne Julien seit vier Jahren, wir haben gemeinsam in der kanadischen U 17 gespielt. Und ich bin sicher: Er hat eine große Zukunft vor sich.
26.07.10
Probespieler erwartet
Diego Leon und Sandro José wollen beim FC Energie vorspielen
Der FC Energie Cottbus erwartet am Montagabend im Trainingslager in Herzlake zwei Probespieler. Diego Leon und Sandro José wollen bereits am Dienstag ihr Können unter Beweis stellen.
Trainer Pele Wollitz will sich ein Bild machen von den beiden Offensivkräften, die ihm angeboten wurden. Sandro José ist 24-jähriger Brasilianer, spielte zuletzt beim FC Kärnten in Österreich und holte mit seinem Heimatland 2003 den Titel bei der U 17-Weltmeisterschaft. Diego Leon ist Spanier, 26 Jahre alt und sammelte bei seinem Engagement in Bielefeld bereits Erfahrung im deutschen Profifußball. Zuletzt war der Mittelfeldspieler bei UD Las Palmas unter Vertrag.
26.07.10
Lagenstaffel
Angeschlagene Spieler schwitzten im Schwimmbad
<12149 bild links>Frei ist relativ. Denn auf der "faulen Haut" lag am trainingsfreien Montagnachmittag kaum ein Spieler des Zweitliga-Kaders. Vor allem die Kicker mit Nachholbedarf schwitzten. Sogar im Wasser.
Was sich beim Begriff "Aqua-Jogging" nach gemütlichem Spaziergang in kühlem Nass anhört, ist nämlich harte Arbeit und für ungeübte Fußballer anstrengender als jeder Waldlauf. Physiotherapeut Oliver Krautz, der im Trainingslager Herzlake das Funktionsteam des FCE verstärkt, nahm vor allem die internationale Lagenstaffel hart ran. Roger aus Brasilien, Jiayi Shao aus China und Markus Obernosterer aus Österreich mussten sich im hoteleigenen Schwimmbad gleich in allen vier gängigen Stilen versuchen. Schmetterling, Brustschwimmen, Kraulen und Rückenschwimmen - die drei Fußballer stöhnten, kämpften und schwitzten sogar im Wasser.
Wie hart eine Einheit im Wasser sein kann, erfuhren anschließend auch Nils Petersen und Clemens Fandrich. Da die beiden Youngster wegen ihrer Blessuren auf dem Platz derzeit nicht trainieren dürfen, mussten sie ins muskel- und bänderschonende Wasser steigen, während ihre Mitspieler freiwillig in der Sauna schwitzten. So gesund wie solch ein Gang in den Raum mit 95 Grad Celsius auch ist - er zehrt an den Kräften. Davon wiederum brauchen die Energie-Kicker am Dienstag bei zwei angekündigt harten Einheiten jede Menge.
26.07.10
Tore heraus gespielt
Die U 23 des FC Energie Cottbus gewinnt Testspiel gegen den VfB Herzberg mit 5:0
Zweikampf- und Abwehrverhalten ließ Trainer Detlef Ullrich noch manches Mal die Stirn runzeln, das Spiel nach vorn sah aber schon sehr ordentlich aus. Die U 23 des FC Energie Cottbus gewann das Testspiel gegen Herzberg mit 5:0.
"Nach der Partie gegen Luckenwalde war es die bisher beste Test-Leistung der laufenden Vorbereitung", befand der Coach der U 23. Ihm hat vor allem gefallen, wie die Treffer des FCE heraus kombiniert wurden. Nicht selten gingen dem Torabschluss Doppelpässe voraus. Die Tore für die U 23 erzielten Florian Schmidt, David Krieger, Severin Mihm und Patrick Henkel gleich zweimal.
Die Leistung des Regionalliga-Aufsteigers gegen das Landesklassen-Team des VfB Herzberg ist umso erfreulicher, da die Personaldecke weiterhin dünn ist. Zwei Wochen vor dem Saisonstart gegen Meuselwitz fehlt Andy Hebler immer noch verletzt, Kai Hempel hat gerade erst wieder angefangen zu trainieren und die Jung-Profis befinden sich im Trainingslager mit der Zweitliga-Mannschaft.