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25.05.09
Die Frage des Tages
... an Timo Rost, Kapitän des FC Energie Cottbus

Timo Rost, die Relegationsspiele finden gegen den 1. FC Nürnberg statt, Deinen Ex- und Heimatverein. Sind das emotional besondere Spiele für Dich?

Timo Rost: Natürlich sind das besondere Spiele. Aber nicht weil es gegen Nürnberg geht, sondern um unsere Existenz in der Bundesliga. Solch ein Duell mit K.o.-Charakter erlebt man hier nicht alle Tage. Ich erwarte sowohl am Donnerstag als auch am Sonntag volle Stadien und einen Kampf auf Biegen und Brechen. Ich bin Kapitän von Energie Cottbus und will unser Saisonziel mit aller Macht erreichen. Für Sentimentalitäten ist da kein Platz.
25.05.09
Ivica Iliev zurück!
Energie-Dribbler nimmt Vorbereitung auf Relegation auf - Trio pausiert

Ivica Iliev hat am Montag das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Damit besteht nunmehr eine reelle Chance auf einen Einsatz in den zwei Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg. Zuletzt hatte der 29-Jährige wegen Adduktoren-Beschwerden gefehlt und seit dem 31. Spieltag keine Bundesligapartie mehr absolvieren können.

Nicht mit der Mannschaft trainieren konnten Stanislav Angelov (Adduktoren-Probleme), Daniel Ziebig (Sprunggelenk) und Mariusz Kukielka (Waden-Probleme). Das Trio soll das Training jedoch am Dienstag wieder aufnehmen können.

Zurück in der Vorbereitung auf die Relegationsspiele ist auch Dennis Sörensen. Der Däne hatte zuletzt wegen Oberschenkel-Problemen gefehlt, konnte am Montag aber wieder mit dem Team trainieren.
25.05.09
Matthias Platzeck gratuliert
Ministerpräsident glaubt an den FC Energie Cottbus

Matthias Platzeck
Nach dem Erreichen der Relegation hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck dem FC Energie viel Erfolg für die Spiele gegen den 1. FC Nürnberg gewünscht. Aus Potsdam ließ er übermitteln:„Jetzt macht es Cottbus noch mal richtig spannend. Ich bin mir sicher, dass die Cottbuser Elf in der Relegation noch einmal alles geben und dabei von ihren vielen Fans in der Lausitz, in ganz Brandenburg und Ostdeutschland kräftig angefeuert werden wird. Die Mannschaft braucht erneut im Stadion jede Unterstützung. Der Osten Deutschlands muss mit Energie Cottbus erstklassig vertreten bleiben."

Matthias Platzeck hob zudem die enorme Bedeutung des Klassenerhaltes für die Region heraus: "Erstliga-Fußball in Cottbus wäre für mich auch aus einem anderen Grund wichtig. Ich denke dabei an die ostdeutsche Fußballjugend. Denn die jungen Kicker brauchen die Identifikation mit einer Mannschaft aus der Region als Ansporn und Bestätigung, dass hier hervorragende Vereinsarbeit geleistet wird. Außerdem sehen wir Jahr für Jahr in der Cottbuser Mannschaft ein gutes sportliches Beispiel dafür, dass man auch mit begrenzten finanziellen Mitteln mithalten kann, wenn die Tugenden stimmen.“
25.05.09
Drei von Elf
Gleich drei FCE-Akteure in der kicker-Elf des Tages

Durch das 3:0 über Leverkusen konnte der FC Energie nicht nur auf den Relegationsplatz klettern. Der Erfolg brachte für einige Rot-Weiße auch eine besondere Auszeichnung.

So ist der siegreiche FCE gleicht mit drei Spielern in der kicker-Elf des Tages vertreten. Gerhard Tremmel, Ervin Skela und Emil Jula finden sich in der Top-Elf des 34. Spieltages wieder.

Gerry Tremmel verdiente sich seine zweite Saison-Nominierung durch eine ganze Reihe von großartigen Reaktionen gegen den Werksklub. Mit seinen Paraden trieb der Torhüter die Bayer-Offensive zur Verzweiflung und schuf damit überhaupt erst die Voraussetzungen für den so wichtigen Sieg.

Auch Ervin Skela steht nach dem Erfolg gegen Wolfsburg nun zum zweiten Mal in der kicker-Elf des Tages. Er bewarb sich für diese Berufung mit den Assists zu allen drei Energie-Treffern. Erst schickte er Emil Jula auf die Reise in Richtung Führungstor, dann legte er klug auf Stiven Rivic auf um kurz darauf die halbe Leverkusener Abwehr zu beschäftigen und Emil Jula auch das dritte Tor in großartiger Art und Weise zu servieren.

Seine Premiere in der Auswahl der Besten feierte dagegen Stürmer Emil Jula. Der Rumäne entledigte sich mit dem erlösenden Führungstor aller aufgestauten Sorgen und Nöte. Denn anschließend vollstreckte er in Torjägermanier eiskalt zum 3:0.

Gerry Tremmel und Emil Jula finden sich auch in der Eurosport-Mannschaft des Spieltages wieder.
25.05.09
Auch Stehplatzkarten abzuholen
Großer Andrang an den Stadionkassen

Bereits weit vor Öffnung der Stadionkassen bildeten sich am Montag lange Schlangen. Eintrittskarten für die Relegationsspiele sind begehrt. Ab Dienstag gibt es auch Auswärtstickets.

Ein wichtiger Hinweis: Auch die Besitzer von Stehplatz-Dauerkarten müssen sich für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ihr kostenloses Ticket bis spätestens Dienstagabend abholen. Gegen Vorlage der Dauerkarte wird eine Freikarte für das Heimspiel ausgegeben. Gleiches gilt für die Sitzplatzdauerkarten, sie müssen dazu lediglich ihren Anspruch auf ihren angestammten Platz bis einschließlich 26. Mai geltend machen. Anschließend ist die Reservierung des Gratis-Tickets hinfällig.

Begonnen hat auch der Verkauf von Karten. Die Stadionkassen am Haupteingang sind demnach am 25. und 26. Mai von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die üblichen Preise der Kategorie A für Bundesliga-Heimspiele. Ebenfalls seit Montag gibt es Tickets für die Partie gegen den 1. FC Nürnberg in allen Energie-Vorverkaufsstellen sowie auf www.fcenergie.de und im Fanshop des FC Energie Cottbus in der Berliner Straße 3. Karten für Rollstuhlfahrer können ausschließlich über die Behindertenbetreuung bestellt werden. (Tel.: 03542 – 47 636 Montag bis Mittwoch 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr)

Auch über die Hotline 01805 – FCENERGIE können Dauerkartenbesitzer ebenfalls bis einschließlich 26. Mai ihr Ticket reservieren. Aus organisatorischen Gründen werden im Fanshop keine Tickets für Dauerkarteninhaber ausgegeben.

Sofern es noch Kapazitäten gibt, werden am Donnerstag auch an den Tageskassen noch Tickets für das Relegations-Hinspiel verkauft.

Karten für das Relegationsrückspiel am Sonntag, 31. Mai in Nürnberg gibt es ab 26. Mai um 10 Uhr im Fanshop des FC Energie Cottbus, an den Stadionkassen und am 28. Mai zwei Stunden vor und zwei Stunden nach dem Hinspiel an der Fanbude des Stadions.
24.05.09
Der Knoten ist geplatzt
Die Mannschaft des FC Energie schwang sich gegen Leverkusen zu einer Top-Leistung auf

Der kaum für mögliche gehaltene 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen hatte viele "Väter". Im Saisonfinale wuchsen gleich mehrere Spieler förmlich über sich hinaus und wahrten dem FCE somit die Chance auf den Klassenerhalt.

Das Lob kam aus berufenem Munde. "Wir hätten auch in Führung gehen und dann auch noch einmal ausgleichen können, hatten gute Chancen. Doch Gerhard Tremmel hat fantastisch gehalten", bezog Leverkusens Trainer Bruno Labbadia einen Spieler des FC Energie namentlich in sein Spielfazit ein. Und tatsächlich hielt die Nummer 1 des FCE gegen Bayer nicht nur sprichwörtlich alles, was auf seinen Kasten kam. "Teilweise haben wir hinten Harakiri gespielt", warnte ein nass geschwitzter Gerhard Tremmel seine Mannschaft unmittelbar nach dem Spiel schon im Hinblick auf die Relegationsspiele gegen den 1. FC Nürnberg. Ein Gerhard Tremmel in Galaform will dem Team am Donnerstag und am Sonntag wieder den nötigen Rückhalt geben.

Pünktlich zum Saisonfinale schwang sich auch Ervin Skela zu einer formidablen Leistung auf. Der Spielmacher des FC Energie war viel unterwegs, sorgte bereits vor der Pause auf beiden Flügeln für Bewegung und gefährliche Flanken. Was der albanische Nationalspieler als Vorbereiter aber in der zweiten Halbzeit ablieferte, war sensationell. Alle drei Treffer des FCE bereitete er mit klugen Pässen vor. Vor allem das 3:0 ließ den Kenner der Szene mit der Zunge schnalzen, als Ervin Skela gleich drei Leverkusener inklusive Nationaltorwart Rene Adler "zucken" ließ und dann auch noch den Blick für den besser postierten Emil Jula hatte.

Der zweifache Torschütze schoss und schrieb sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele. Oft hatte der lange Rumäne mit sich selbst gehadert, am Sonnabend jedoch platzte der Knoten. Das enorm wichtige 1:0 erzielte er willensstark im Fallen, das 3:0 setzte er konsequent in die Maschen. Pünktlich zu den Relegationsspielen gegen Nürnberg hoffen Fans und Mitspieler nun, dass Emil Jula die Sicherheit und das Selbstvertrauen getankt hat, die ein Stürmer vor dem gegnerischen Tor braucht.

Weniger Anlauf benötigte Stiven Rivic. Wie schon im Vorjahr beim 2:0 gegen den Hamburger SV traf "Riva" im letzten Heimspiel der Saison. Gedankenschnell erkannte der Dribbler die Lücke und startete hinein, als Ervin Skela den Ball durchsteckte. Fulminant wuchtete Stiven Rivic den Ball hoch ins kurze Eck und bestätigte, dass in ihn große Hoffnung im Endspurt gesetzt wurde. Mit der Leistung gegen Leverkusen holte sich das gesamte Team des FC Energie genau jenen Schwung, den es für die beiden Ausscheidungsspiele benötigt.
23.05.09
Frage des Tages
... an Steffen Heidrich, Manager des FC Energie Cottbus

Steffen Heidrich, die Mannschaft hat ihre "Hausaufgaben" gemacht und gegen Leverkusen gewonnen. Was sagen Sie dazu, dass Hannover wichtige Schützenhilfe geleistet hat?

Steffen Heidrich: Die Leistung von Hannover ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Aus Cottbus geht ein großes Dankeschön nach Niedersachsen. Dass 96 nach dem frühen Rückstand am letzten Spieltag zurück kam und ein Remis in Bielefeld erkämpft hat, ist sehr ehrenhaft und gut für die Glaubwürdigkeit des Fußballs. Ich hoffe, dass die Rivalität zwischen des Fans des FC Energie und aus Hannover nun aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird. Danke Hannover!

23.05.09
Relegations-Karten ab Montag am Stadion
Heimspiel am Donnerstag ist für Dauerkarten-Inhaber gratis

Der FC Energie Cottbus verkauft ab Montag Eintrittskarten für das Hinspiel in der Relegation um den Klassenerhalt am Donnerstag, 28. Mai um 18 Uhr. Die Stadionkassen am Haupteingang sind demnach am 25. und 26. Mai von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die üblichen Preise der Kategorie A für Bundesliga-Heimspiele. Ebenfalls ab Montag gibt es Tickets für die Partie gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga in allen Energie-Vorverkaufsstellen sowie auf www.fcenergie.de und im Fanshop des FC Energie Cottbus in der Berliner Straße 3. Karten für Rollstuhlfahrer können ausschließlich über die Behindertenbetreuung bestellt werden. (Tel.: 03542 – 47 636 Montag bis Mittwoch 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr)

Dauerkarteninhaber können das erste Spiel um den Verbleib in der Bundesliga kostenlos genießen. Sie müssen dazu lediglich ihren Anspruch auf das Ticket für das Relegations-Hinspiel bis einschließlich 26. Mai geltend machen. Anschließend ist die Reservierung des angestammten Sitzplatzes sowie das Gratis-Ticket hinfällig. Gleiches gilt auch für Stehplatz-Dauerkarten.

Gegen Vorlage der Dauerkarte wird eine Eintrittskarte für das Heimspiel ausgegeben. Die Möglichkeit dazu besteht bereits im Anschluss an das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ab 17.30 Uhr sowie am Montag und Dienstag von 10 bis 18 Uhr an den Kassen des Stadion-Haupteingangs. Auch über die Hotline 01805 – FCENERGIE können Dauerkartenbesitzer ebenfalls bis einschließlich 26. Mai ihr Ticket reservieren. Aus organisatorischen Gründen werden im Fanshop keine Tickets für Dauerkarteninhaber ausgegeben.

Sofern es noch Kapazitäten gibt, werden am Donnerstag auch an den Tageskassen noch Tickets für das Relegations-Hinspiel verkauft.

Karten für das Relegationsrückspiel am Sonntag, 31. Mai in Nürnberg oder Mainz gibt es ab 26. Mai im Fanshop des FC Energie Cottbus und am 28. Mai zwei Stunden vor und zwei Stunden nach dem Hinspiel an der Fanbude des Stadions.
22.05.09
Die Frage des Tages
... an Matthias Grahé, Fitnesstrainer des FC Energie Cottbus

Matthias Grahé, als die Mannschaft zur Vorbereitung auf das letzte Saison-Heimspiel in Bad Saarow weilte, arbeiteten Sie individuell mit Dimitar Rangelov. Macht er Fortschritte?

Matthias Grahé: Fortschritte sind erkennbar, aber für ein Spiel reicht es einfach nicht. Mitko hat in den letzten Tagen seit seiner Verletzung wirklich alles versucht, war täglich mehr als vier Stunden in Behandlung und beim Training. Er hat sogar mehr gemacht als wir ihm empfohlen haben, um vielleicht doch noch spielen zu können. Seine Einstellung ist wirklich top.
22.05.09
Entscheidungs-Träger
Torhüter Gerhard Tremmel kennt den letzten Spieltag als "Showdown"

Gerhard Tremmel
Mit Entscheidungen am letzten Bundesliga-Spieltag kennt sich Gerhard Tremmel aus. Er weiß aus eigener Erfahrung wie man sich motiviert, wenn es für die eigene Mannschaft um nichts mehr geht, für den Kontrahenten dagegen um sehr viel. Zweimal trug der Torhüter des FC Energie Cottbus dabei schon zu Entscheidungen bei und sorgte für Tränen auf der Gegenseite .

Am 20. Mai 2000 empfing sein damaliger Verein SpVgg Unterhaching den designierten Deutschen Meister aus Leverkusen. Der Tabellenführer wollte die Schale endgültig einfahren, für Haching ging es um nichts mehr. Doch der krasse Außenseiter wuchs über sich hinaus, verhalf dem Ortsnachbarn FC Bayern München mit dem 2:0 gegen Leverkusen zum Titel und erwarb durch den beherzten Einsatz bundesweiten Respekt. Gerhard Tremmel stand im Gehäuse des Underdogs und sah, wie Michael Ballack die Bayer-Niederlage mit einem Eigentor einleitete.

Knapp drei Jahre später, am 24. Mai 2003, gab es für „Gerry“ eine ähnliche Konstellation. Er stand im Tor von Hannover 96 und reiste am letzten Spieltag zu Arminia Bielefeld – die gleiche Konstellation gibt es heute auch. Bielefeld musste seinerzeit unbedingt gewinnen, Hannover stand jenseits von Gut und Böse. Gerhard Tremmel gewann auch diese Partie des letzten Bundesliga-Spieltages, 1:0 hieß es am Ende für 96. Auf diese Selbstverständlichkeit unter Profis, sich auch ohne tabellarische Schicksalskonstellation würdig zu verabschieden und nichts zu verschenken, baut Gerhard Tremmel auch am Sonnabend. Auf anspornende Anrufe in Hannover will die Nummer eins des FC Energie jedoch verzichten. „Einen Anruf in Hannover spare ich mir. Aus meiner 96-Zeit ist ja kaum noch einer dabei. Stajni und Vinicius werden vielleicht spielen, Lala und Cherundolo eher nicht. Aber die Jungs werden auch so Charakter zeigen und in Bielefeld etwas holen“, ist „Gerry“ optimistisch. Im RBB-Sportplatz verwies der Rückhalt des FCE darauf, dass Energie-Manager Steffen Heidrich möglicherweise mit Hannovers Trainer Dieter Hecking Kontakt aufnimmt. „Ich glaube die beiden haben mal zusammengespielt“, verweist er auf etwaige Sympathien.

Wichtig ist aber auch für Gerhard Tremmel in erster Linie, dass der FC Energie seine „Hausaufgaben“ macht. „Wir sollten den Leverkusenern, die ja samstags drauf im Pokalendspiel stehen, schon im Kabinengang klar machen, wer Herr im Haus ist. Auf dem Feld dann müssen wir vollen Einsatz bis zur Schmerzgrenze zeigen. Es geht um viel, ja fast um alles. Für uns, für den Verein, für die Fans, für die gesamte Region!“ verkündet der Keeper auf seiner Homepage. Eine größere Motivation kann es kaum geben.
22.05.09
So schafft es der FCE
Vier Varianten wie Energie Cottbus den Sprung auf den Relegationsplatz schaffen kann - und theoretisch ist selbst ein Nichtabstiegsplatz noch drin

Spätestens vor dem letzten Spieltag fängt das große Rechnen an. Es geht um Punkte, die Tordifferenz und sogar den direkten Vergleich. Was muss passieren, damit die Rot-Weißen doch noch den Klassenerhalt schaffen?

Der FC Energie steigt nicht ab, wenn...

... gegen Leverkusen ein Sieg gelingt und gleichzeitig Bielefeld nicht gewinnt. Energie würde auf den Relegationsplatz klettern.

... der FCE drei Tore höher gewinnt als Bielefeld. Beide Teams hätten dann die gleiche Tordifferenz, es würden die mehr erzielten Treffer zählen – Energie wäre im Vorteil und damit auf dem Relegationsplatz.

... Energie wie in den beiden vorangegangen Szenarien Bielefeld hinter sich lässt und gleichzeitig Gladbach verliert und dabei seinen Sieben-Tore-Vorsprung und die mehr erzielten Tore einbüßt. Dann würde der FC Energie sogar auf einen direkten Nichtabstiegsplatz klettern.

... der FCE unentschieden spielt und gleichzeitig Bielefeld verliert sowie Karlsruhe nicht gewinnt. Energie würde auf den Relegationsplatz klettern.

... der FCE verliert, eine Niederlage von Bielefeld aber noch um drei Tore höher ausfällt. Auch in diesem Fall würde es dann bei gleicher Tordifferenz auf die Anzahl der mehr erzielten Tore ankommen – hier wäre Energie wieder im Vorteil und damit auf dem Relegationsplatz.

Nur bei ungewöhnlich torreichen Partien könnte Energie trotz gleicher Tordifferenz noch an Bielefeld scheitern. Gewinnt Energie beispielsweise 4:0 und die Arminia 5:4 hätten beide Teams +26 Tore. Bielefeld hätte aber insgesamt mehr eigene Tore erzielt. Dies gilt auch für eine mögliche 0:1-Niederlage des FCE und eine 1:5-Niederlage der Bielefelder. Als Faustregel für diese unwahrscheinlichen Fälle gilt: Wer im letzten Spiel mehr eigene Tore erzielt, klettert auf den Relegationsplatz.

Bloße Theorie ist wohl eine Entscheidung durch den direkten Vergleich zwischen dem FC Energie und Bielefeld. Sollte der FCE 4:0 und Bielefeld 4:3 gewinnen (bzw. 5:1 und 5:4 usw.) sind beide Teams exakt punkt- und torgleich. Dies gilt auch wenn der FCE 0:1 und Bielefeld 0:4 verliert (bzw. 1:2 und 1:5 usw.). In beiden Fällen kommt der direkte Vergleich zum Tragen – und der spricht mit 1:1 und 2:1 für den FC Energie.

22.05.09
Nicht Letzter werden
Die U 23 des FC Energie Cottbus will bei Altona 93 den zweiten Sieg in Folge einfahren

Eine "Kaffeefahrt" nach Hamburg wird die U 23 des FC Energie Cottbus am Sonnabend nicht bestreiten. Das Regionalliga-Team ist hoch motiviert, will bei Altona 93 an die Leistung des Rostock-Spiels anknüpfen.

Denn dass sich die junge Mannschaft trotz des feststehenden Abstiegs nicht hängen lässt, hat sie mit dem 2:0-Erfolg im Nachholspiel bei Hansa Rostock II am Dienstag eindrucksvoll bewiesen. "Wir haben das Ziel, nicht Letzter zu werden", formuliert U 23-Trainer Detlef Ullrich. Sachsen Leipzig ist mit zwei Punkten Vorsprung noch in Reichweite. Und selbst zum Gegner Altona 93 könnte der FCE mit einem Sieg bis auf vier Zähler aufschließen.

Dazu bedarf es einer konzentrierten Leistung aus einer sicheren Grundordnung heraus. Zwar hat Altona am Mittwoch mit 1:4 in Magdeburg verloren. Doch dort fehlten vier Stammspieler, die nun wieder ins Team zurück kehren. "Mit leeren Händen wollen wir nicht zurück kommen, spielen auf Sieg", kündigt Detlef Ullrich an. Verzichten muss er dabei auf Nils Petersen, der in der Rückrunde fünf Tore erzielte. Der Stürmer gehört zum Kader der Bundesliga-Mannschaft. Dennoch ist der FC Energie schlagkräftig genug, in Hamburg eine gute Leistung abzuliefern. Wie es geht, haben die Jungs in Rostock gezeigt.
22.05.09
Wolfgang Stark pfeift
Schiedsrichter aus Bayern pfeift in Cottbus sein 201. Bundesliga-Spiel

Wolfgang Stark
Wolfgang Stark aus Ergolding in Bayern pfeift das Bundesliga-Heimspiel des FC Energie Cottbus gegen Bayer Leverkusen. Der Referee feierte jüngst ein Jubiläum, hat bisher 200 Spiele im deutschen Oberhaus geleitet.

An den Linien assistieren Volker Wezel und Matthias Anklam, Felix Zwayer ist vierter Offizieller. Der 39-jährige Wolfgang Stark zählt zu den erfahrensten Unparteiischen in der Bundesliga. Der Bankkaufmann war bei 30 Champions League-Spielen, bei den Olympischen Spielen in Peking und bei WM-Qualifikationsspielen im Einsatz. Den FC Energie hatte er in der laufenden Saison erst einmal vor der Pfeife: beim 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC. Unter Wolfgang Stark hat der FCE noch nie ein Heimspiel verloren.
22.05.09
Energie Echo Nummer 17
84 Seiten Stadionmagazin für nur einen Euro

Das Energie Echo Nummer 17 ist das letzte der Bundesliga-Saison 2008/2009. Noch einmal gibt es 84 Seiten gebundene Energie für nur einen Euro mit jeder Menge Information rund um das finale Heimspiel.

Zu Wort kommen dabei nicht nur Trainer Bojan Prasnikar und Kapitän Timo Rost. Extra-Sorys sind auch Jiayi Shao und Gerhard Tremmel gewidmet. Das Echo schaut voraus auf den Kiebitztag am 30. Juni, skizziert den Sommerfahrplan des FC Energie und wirft einen Blick auf die Fan-Meisterschaft und den Lauzi-Cup 2009. Wie gewohnt gibt es darüber hinaus jede Menge Statistik, Fieberkurven, Bilder und Heiteres. Das Lesen lohnt sich. Also, ran ans Energie Echo Nummer 17!

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Schlagworte: Energie Echo Stadionmagazin Bojan Prasnikar Timo Rost Jiayi Shao Gerhard Tremmel Lauzi U 23
21.05.09
Aggressivität ist Trumpf
Auch ohne die besten Torschützen will Energie gegen Leverkusen gewinnen

Mit großem Willen, Geduld und stabilen Nerven strebt der FC Energie Cottbus im letzten Spiel der Bundesliga-Saison gegen Bayer Leverkusen einen Sieg an und will dabei aggressiv zu Werke gehen.

Die Mannschaft des FCE bereitet sich seit Donnerstag in Bad Saarow auf diesen letzten regulären Kraftakt der Saison 2008/2009 vor, will dort noch näher zusammen rücken und die Köpfe frei kriegen. Denn Kampf allein wird im Stadion der Freundschaft gegen Leverkusen nicht ausreichen. "Natürlich müssen wir von der ersten Minute an großen Willen zeigen. Aber auch spielerisch brauchen wir Mittel, um den Gegner zu beeindrucken und um zu punkten", schaut Trainer Bojan Prasnikar voraus.

Gegen Bayer muss das Team dabei auf die bisher besten Torschützen der Saison verzichten. Dimitar Rangelov hat alles versucht, aber es reicht nicht für das Heimspiel. "Er hat weiterhin Schwierigkeiten beim Gehen, geschweige denn beim Sprinten oder Schießen. Ein Einsatz kommt nicht in Frage, das Sprunggelenk ist noch nicht wieder hergestellt", beendet Bojan Prasnikar die letzten Hoffnungen auf eine Genesung des neunfachen Torschützen. Auch Ivica Iliev und Branko Jelic konnten nicht wieder am Mannschaftstraining teilnehmen und fallen gegen Leverkusen aus. Erfreulich ist dagegen, dass mit Dennis Sörensen, Cagdas Atan und Ovidiu Burca drei zuletzt angeschlagene Spieler auf die Zähne beißen werden und zum Kader gehören. Auch Nils Petersen wird als Alternative für den Angriff zum Team gehören.

Die Ausgangssituation ist klar. "Wir brauchen Punkte. Mit einer Niederlage haben wir keine Chance mehr auf den Klassenerhalt", sagt Trainer Bojan Prasnikar und macht seinen Schützlingen die Bedeutung dieser Partie klar. Aggressivität erwartet er dabei nicht nur von Kapitän Timo Rost, sondern von der gesamten Mannschaft. Mit Kompaktheit, Disziplin und Mut glaubt der FC Energie Cottbus an seine Chance auf den Klassenerhalt.

21.05.09
Frage des Tages
... an Steffen Heidrich, Manager des FC Energie Cottbus

Steffen Heidrich, wie optimistisch sind Sie, dass Hannover 96 am letzten Spieltag bei Konkurrent Arminia Bielefeld noch einmal richtig Gas gibt und dort möglichst punktet?

Steffen Heidrich: Ich gehe davon aus und hoffe, dass sich Hannover nicht hängen lässt. Dieter Hecking wird seine Jungs schon heiß machen. Es ist ein Nachbarschafts-Derby und mit dem Eindruck des 0:5 zu Hause gegen Wolfsburg will 96 bestimmt nicht in die Sommerpause gehen. Zudem geht es um Prämien für die Spieler. Aber wir sollten nicht zu sehr nach Bielefeld schauen. Zunächst müssen unsere Hausaufgaben machen und gegen Leverkusen punkten. Das ist eine der spielstärksten Mannschaften. Wir müssen ihnen die Freude am Fußball nehmen. Mich stimmt der Auftritt unserer Mannschaft in Stuttgart zuversichtlich, denn nach dem Gladbach-Spiel hatten viele solch eine kompakte Vorstellung nicht für möglich gehalten.
20.05.09
U 17 spielt um 11 Uhr
Am Himmelfahrtstag geht es um Bundesliga-Punkte

Wenn sich viele Jugendliche am Himmelfahrtstag aufs Fahrrad schwingen, schnüren die Kicker der U 17 die Fußball-Schuhe. Im Südstadion geht es für den FC Energie Cottbus gegen Osnabrück um Bundesliga-Punkte.

Um 11 Uhr ertönt der Anpfiff für diese Nachholpartie, in der der FCE dem Tabellennachbarn auf den "Pelz" rücken will. Denn die U 17 des VfL belegt derzeit Rang fünf vor dem FC Energie. Die Mannschaft von Trainer Michael Braun strebt einen Heimsieg an und würde somit bis auf einen Punkt an Osnabrück heran rücken. Bei anschließend noch drei ausstehenden Spielen wäre ein Platztausch in der Tabelle dann wieder denkbar.

Die U 17 hat sich vorgenommen, an die ordentliche Leistung aus dem Sonntagspiel gegen den FC St. Pauli anzuknüpfen und geduldig auf Chancen zu warten.
20.05.09
Lazarett lichtet sich
Viele Rückkehrer - aber Rangelov, Iliev und Jelic weiter nicht im Training

Rechtzeitig vor der Abreise ins Kurztrainingslager am Donnerstag haben sich die meisten zuletzt angeschlagenen Energie-Profis im Training zurückgemeldet. Am Nachmittag konnte Bojan Prasnikar mit dem Gros des Kaders trainieren.

Wieder dabei sind sowohl Cagdas Atan, der zuletzt in Stuttgart mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden musste als auch der ebenfalls ausgewechselte Stanislav Angelov nach überstandener Adduktorenreizung. In Stuttgart gänzlich fehlten Ovidiu Burca (Muskelverletzung) und Savo Pavicevic (Fußprellung). Beide haben das Mannschaftstraining jedoch wieder aufgenommen und stehen für das Spiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen ebenso zur Verfügung wie Dennis Sörensen, der zuletzt wegen Rückenbeschwerden nur eingeschränkt trainieren konnte.

Trotz der Rückkehr des Quintetts gibt es weiter große Sorgen um den Einsatz von Dimitar Rangelov, Ivica Iliev und Branko Jelic. Das Trio konnte auch am Mittwoch noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Ob sie die Reise ins Kurztrainingslager am Donnerstag mit antreten, ist noch offen.
20.05.09
Die Frage des Tages
... an Dennis Sörensen, Spieler des FC Energie Cottbus

Dennis Sörensen, Du hast am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainiert sondern inviduell mit anderen angeschlagenen Energie-Kickern. Schaffst Du es, bis Sonnabend fit zu werden?

Dennis Sörensen: Ja, Samstag will ich bereit sein. In solch einem Spiel ignoriert man die Schmerzen, da ist das Adrenalin stärker. Ich habe eine schmerzhafte Entzündung vom Rücken ausgehend in den Oberschenkel, das wird seit Wochen nicht wesentlich besser. Aber das ist kein Grund, im letzten Saisonspiel zu pausieren.
20.05.09
Pokalfinale nicht in Cottbus
Bewerbung des FC Energie um das DFB-Pokalendspiel der Frauen wurde abschlägig beschieden

Das DFB-Pokalfinale der Frauen findet ab 2010 nicht wie erhofft im Cottbuser Stadion der Freundschaft statt. Der FC Energie hatte sich um die dauerhafte Austragung dieser jährlichen Sportveranstaltung offiziell beworben.

Ab der nächsten Saison tragen die Frauen das Pokalfinale nicht mehr vor den Herren in Berlin aus. Der DFB sucht deshalb einen neuen Endspielort, 15 Städte oder Vereine hatten sich um die Austragung des Events beworben. Nun grenzte der Verband die Anzahl der Bewerber auf fünf ein: Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen und Wolfsburg sind noch im Rennen. "Die positive Resonanz auf unsere Ausschreibung hat es erforderlich gemacht, diesen Zwischenschritt einzulegen", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Ihm zufolge werde der DFB die Prüfung nun vertiefen. Dabei gehe es um verschiedene Kriterien wie etwa die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den vorgesehenen Charakter der Veranstaltung, sowie das Umfeld oder das Konzept zur Zuschauergewinnung.

Neben den fünf aktuellen Kandidaten hatten sich ursprünglich noch die Bundesligisten Arminia Bielefeld, VfL Bochum und Energie Cottbus beworben. Auch das Sportforum Leipzig, die Nürnberg Stadion-GmbH, der FSV Mainz 05, der 1. FC Kaiserslautern, der MSV Duisburg sowie die Städte Magdeburg und Dresden hatten auf den Zuschlag gehofft.

Der DFB will ein Jahr vor der Frauen-WM 2011 durch den Wechsel des Endspielortes den hohen Stellenwert des Pokalfinales der Frauen im deutschen Fußball betonen und eine zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Frauenfußball lenken.

Das seit 1985 in Berlin ausgetragene Pokalfinale der Frauen lockte meist nur eine geringe Zahl von Zuschauern an. Die endgültige Entscheidung über den Ausrichter 2010 fällt das DFB-Präsidium am 12. Juni.
19.05.09
Energie-Show: Timo Rost vor dem Finale
Kapitän im Studio von 94.5 Radio Cottbus

Timo Rost ist am Mittwoch ab 18 Uhr Studiogast der "Energie-Show". Auf 94.5 Radio Cottbus und im Internet spricht der Kapitän über das Endspiel gegen Bayer Leverkusen, die Energie-Saison und seine ungebrochene Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Neben dem Blick auf das Heimspiel gegen die Werkself gibt es auch wieder das große Gewinnspiel. Mit vier richtigen Antworten kann ein Energie-Fan vier Tickets für das Spiel am Samstag gewinnen. Ab sofort können sich Kandidaten dafür telefonisch unter 01805 - 945 945 bewerben.

Die „Energie-Show“ gibt es jeden Mittwoch von 18 - 20 Uhr live auf 94.5 Radio Cottbus und im Internet.
19.05.09
Mit nötiger Lockerheit
Angeschlagene Akteure des FC Energie Cottbus kehren ins Training zurück

Die Erwärmung im "Eck" dauerte 45 Minuten. Beim 4 gegen 2 holten sich die Kicker des FC Energie die nötige Lockerheit, nahmen die intensive Trainingsform ernst und hatten sichtlich Spaß dabei.


Daniel Ziebig schwor "bei seinen Kaninchen", den Ball nur einmal berührt zu haben. Ervin Skela brachte seine Nebenleute mit angeschnittenen Bällen in Bedrängnis. Und Jiayi Shao bekam seine vermeintlich falsche Zählweise "um die Ohren". Außer Puste und nassgeschwitzt, aber erfreut über die beliebte Spielform zum Auftakt des Dienstagstraining widmeten sich 16 Kicker des Bundesliga-Kaders dem Taktiktraining. Das "Lazarett" lichtet sich vor dem letzten Heimspiel der Saison zunehmend. Denn neben jenen Spielern, die das volle Programm absolvierten, wurden auch fünf angeschlagene Akteure mit individuellem Training auf dem Platz an die Mannschaft heran geführt. Cagdas Atan, Branko Jelic, Dennis Sörensen und Ovidiu Burca arbeiteten abseits mit dem Ball, während Ivica Iliev mit Fitnesstrainer Matthias Grahé seine Laufrunden drehte.


Mehrere Stunden verbrachte zuvor Dimitar Rangelov im Stadion, unterzog sich erneut mehreren Behandlungen, fuhr Fahrrad und probierte den ersten längeren Lauf nach seiner Bänderverletzung. Ob es für den besten Torschützen reicht, püntklich zur Partie gegen Leverkusen einsatzbereit zu werden, ist weiterhin fraglich. Doch der Energie-Torjäger tut alles für das Blitzcomeback, das angesichts seiner schweren Verletzung an ein medizinisches Wunder grenzen würde und nur mit gewaltiger Willenskraft zu schaffen ist, die Dimitar Rangelov aufbringt.

"Grünes Licht" gab dagegen schon heute Stanislav Angelov. Er fehlte zwar beim Mannschaftstraining, ließ seine muskulären Probleme mit Strom behandeln. Doch er hob den Daumen bei der Frage, ob er am Samstag mitwirken kann: "Ja, ich bin bereit."
19.05.09
Nils Petersen wieder dabei
U 23 des FC Energie Cottbus bestreitet heute das Nachholspiel in Rostock

Die U 23 des FC Energie Cottbus hat kaum Zeit zum Luftholen. Drei Tage nach dem 0:2 im Regionalliga-Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg gastiert das Team von Trainer Detlef Ullrich bei bei Hansa Rostock II.

Die Nachholpartie des 31. Spieltages wird um 17 Uhr angepfiffen. Und trotz des nunmehr feststehenden Abstiegs sind die Rot-Weißen hochmotiviert. Denn gegen den heutigen Kontrahenten aus Rostock kassierte die U 23 des FC Energie die höchste Saisonniederlage, musste sich im Hinspiel im eigenen Stadion mit 1:8 geschlagen geben.

Trainer Detlef Ullrich vertraut dabei weitgehend jener Formation, die sich am vergangenen Sonnabend gegen den Favoriten aus Magdeburg lange ordentlich aus der Affäre gezogen hat. Einzig Nils Petersen wird in den Angriff des FCE zurück kehren, er gehörte am Sonnabend zum Bundesliga-Kader in Stuttgart. Die U 23 wird folglich in Rostock wieder mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start, mit drei A-Junioren in der Anfangsformation. Ein 1:8 wie im Hinspiel ist dennoch undenkbar. "Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren", sagt der FCE-Coach vor dem Duell beim Tabellenzehnten.
18.05.09
Die Frage des Tages
... an Dimitar Rangelov, Stürmer des FC Energie Cottbus

Dimitar Rangelov, mit einer stabilisierenden Aircast-Schiene bist Du am Montag Fahrrad gefahren. Wie groß sind die Schmerzen im geschwollenen linken Sprunggelenk?

Dimitar Rangelov: Es schmerzt noch, doch der Bluterguss müsste jetzt weitgehend raus sein. Deshalb wird es immer besser. Gegen den Ball zu treten ist aber noch zu früh. Ich absolviere am Dienstag Einzeltraining mit dem Fitnesstrainer. Dann sehen wir weiter. Wenn das Risiko vertretbar ist und ich mir einen Einsatz zutraue, will ich der Mannschaft am Sonnabend gegen Leverkusen natürlich helfen.
17.05.09
Die Frage des Tages
... an Detlef Ullrich, Trainer der U 23 des FC Energie Cottbus

Detlef Ullrich, die U 23 des FC Energie Cottbus ist nach dem 0:2 gegen Magdeburg auch rechnerisch abgestiegen. Wofür nutzen Sie die letzten vier Begegnungen der Regionalliga-Saison 2008/2009?

Detlef Ullrich: Wir hatten nach dem erfolgreichen Rückrundenstart daran geglaubt, den Anschluss noch einmal zu schaffen. Doch der Rückstand war zu groß und zuletzt fehlte uns einfach die Qualität im Spiel nach vorn. Deshalb sind wir nicht überrascht oder gar resigniert. Gegen Magdeburg habe ich bei der jungen Mannschaft vermisst, dass sich Führungsspieler herauskristallisieren, die die Ärmel hoch krempeln, sich wehren und Verantwortung übernehmen. Das ist ein Hauptaugenmerk für die letzten Saisonspiele im Hinblick auf das nächste Spieljahr. Denn die individuelle Entwicklung der einzelnen Talente steht weiterhin im Vordergrund. Und dazu gehört nicht nur, den Ball sauber zum Nebenmann zu bringen.
[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 157 ]
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