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19.03.10
Die Frage des Tages
... an Marco Kurth, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus

Marco Kurth, die Mannschaft hat stark gespielt, leidenschaftlich agiert, Chancen erarbeitet. Warum reichte es trotzdem nicht zu mindestens einem Punktgewinn?

Marco Kurth: Wir haben hinten einmal nicht aufgepasst, auch wenn der Gegentreffer wohl eher ein Zufallsprodukt war. In der ersten Halbzeit hatte St. Pauli bereits zwei gute Möglichkeiten. Aber gegen ein Team aus der Spitzengruppe ist es fast unmöglich, keine Chance zuzulassen. Viel ärgerlicher ist, dass wir unsere eigenen Möglichkeiten nicht genutzt und uns damit belohnt haben. Es ist unfassbar, dass kein einziger Ball im Netz landete. Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren und müssen konzentriert weiter machen.
19.03.10
Geschäftsführer legt Amt nieder
Der FC Energie Cottbus bedankt sich bei Frank Duschka

Der FC Energie Cottbus ordnet im Hinblick auf die Saison 2010/2011 die Verantwortlichkeiten im operativen Bereich neu. Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Frank Duschka legt sein Amt nach fast zweijähriger Tätigkeit zum 1. April 2010 nieder und widmet sich einer neuen beruflichen Herausforderung.

In den vergangenen Jahren war Frank Duschka zunächst als Mitglied des Präsidiums und danach als Geschäftsführer Entscheidungsträger beim FC Energie Cottbus. Die wirtschaftliche Neuausrichtung des Vereins sowie wesentliche Verbesserungen der Infrastruktur im Stadion der Freundschaft wie der Bau der Südtribüne sind mit seinem Namen verknüpft.

Die geplanten Veränderungen innerhalb der Verwaltung gehen damit einher, dass der bisherige administrative Leiter Normen Kothe künftig die Geschicke der Geschäftsstelle leitet. Der FC Energie Cottbus bedankt sich bei Frank Duschka für dessen Engagement und Loyalität gegenüber „seinem“ Verein, dem er auch nach seinem Ausscheiden aus der Verantwortung die Treue hält.
19.03.10
Heimrecht veredeln
U 19 und U 17 des FC Energie spielen um Bundesliga-Punkte

Es geht um Bundesliga-Punkte. Sowohl die U 19 als auch die U 17 des FC Energie Cottbus haben am Wochenende Heimrecht und wollen die Punkte in Cottbus behalten.

Die A-Junioren empfangen am Sonntag um 12 Uhr im Südstadion den Halleschen FC und befinden sich in der Favoritenrolle. Die "breite Brust" der Rot-Weißen resultiert nicht nur aus Tabellenplatz vier, sondern auch aus dem Halbfinaleinzug im DFB-Vereinspokal mit dem 3:2-Sieg beim 1. FC Köln vor Wochenfrist. "Wir wollen unsere Heimserie behalten und ausbauen", kündigt Energie-Trainer Detlef Schößler an, der sich auf ein Wiedersehen freut. Denn einst arbeitete der Coach in Halle, kennt sein Trainer-Pendant Hagen Schmidt aus enger Zusammenarbeit. Lehren gezogen hat die U 19 aus der jüngsten Niederlage beim HSV, wo der FCE die Anfangsphase "verschlief" und den frühen Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Fehlen werden dem FC Energie mit Bubalovic (5. Gelbe Karte) und Reuer (Mittelfuß) zwei wichtige Akteure. Doch das ist kein Grund, die Ambitionen herunter zu schrauben.

Die U 17 versucht bereits am Sonnabend um 11 Uhr auf dem Sportplatz am Priorgraben den VfL Osnabrück. Tabellensechster gegen den Zehnten lautet hier die Konstellation, wobei sich die Rot-Weißen noch schmerzlich an die 0:1-Niederlage in Osnabrück im Dezember erinnern. Es gilt, an die starke Leistung des Sieges beim Hamburger SV anzuknüpfen. "Dort haben die Jungs gesehen, was möglich ist", so Trainer Michael Braun, der die Kompaktheit und läuferischen Qualitäten seines Teams in diesem Spiel hervorhob. Gepaart mit spielerischen Komponenten soll nun ein Heimsieg gegen Osnabrück herausspringen. Nicht mit dabei ist Maximilian Karl wegen einer Sperre, so dass Nico Varrellmann das Tor hüten wird. "Er hat seine Sache beim NOFV-Länderpokalturnier in Lindow am vergangenen Wochenende hervorragend gemacht", stärkt Michael Braun seinem Keeper den Rücken. In Lindow war der FCE-Trainer für die U 16-Auswahl des Landes Brandenburg verantwortlich und kehrte mit dem Turniersieg nach Hause zurück.
18.03.10
"Ganz schwere Aufgabe"
Die U 23 des FC Energie gastiert beim Ludwigsfelder FC

Jetzt bloß nicht nachlassen. Eine Woche nach dem starken 2:0 im Spitzenspiel der NOFV-Oberliga Nord gegen den BFC Dynamo will die U 23 des FC Energie beim Gastspiel in Ludwigsfelde ähnlich konzentriert auftreten.

Das ist auch notwendig, denn die rot-weißen Youngster haben laut Trainer Detlef Ullrich eine "ganz schwere Aufgabe" vor sich. Der Ludwigsfelder FC ist sehr gut besetzt, spielte bis zur 1:5-Niederlage im Hinspiel gegen Energie in der Spitzengruppe der Liga mit und rangiert derzeit auf Platz acht. Allein drei ehemalige Talente des FC Energie kämpfen nun im Ludwigsfelder Trikot um Punkte und sind technisch-taktisch gut ausgebildet.

Bei der U 23 fehlen diesmal Chris Wright und Ronny Thielemann. Der Routinier und Kapitän hat nach seinem Muskelfaserriss noch Nacholbedarf, Chris Wright kassierte in der Vorwoche wegen seines Jubel beim Treffer zum 2:0-Endstand die Gelb-Rote Karte. Dennoch sollte die FCE-Elf mit breiter Brust und gefestigt nach Ludwigsfelde ins Waldstadion reisen können, um als Tabellenführer die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ein Selbstläufer wird diese schwierige Auswärtspartie gegen einen heimstarken Kontrahenten aber keineswegs.
18.03.10
Alexander Bittroff fehlt
Youngster wird wegen erneuter Knieprobleme am Freitag nicht zum Kader gehören

Hohes Tempo, Spielfreude, schöne Tore. Das Mannschaftstraining am Donnerstag machte Lust auf mehr. Nicht mit dabei: Alexander Bittroff, der erneut kürzer treten muss.

Tags zuvor hatte der Youngster nach einem Zweikampf über Schmerzen im Knie geklagt. Exakt an der Stelle des Innenbandes, die ihn wochenlang zur Pause zwang. Vorsichtshalber absolvierte Alexander Bittroff somit nur individuelles Training und wird auch am Freitag gegen den FC St. Pauli nicht wie geplant zum Kader gehören. Emil Jula hätte wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Kaiserslautern zwar ohnehin nicht mitwirken können, plagt sich aber zudem mit einem grippalen Infekt und fehlte deshalb ebenso im Mannschaftstraining wie Sascha Dum mit nicht verheilter Wunde am Scheinbein.

In den 18-köpfigen Kader rücken nunmehr zwei Jungprofis, die am vergangenen Wochenende Spielpraxis sammelten und zu den Leistungsträgern der U 23 und der U 19 zählten. Heiko Schwarz hatte beim 2:0 des FC Energie gegen den BFC beide Treffer vorbereitet, Clemens Fandrich traf beim 3:2-Sieg der U 19 gegen den 1. FC Köln zum wichtigen Ausgleich.
18.03.10
Christian Dingert pfeift
Schiedsrichter kommt aus Lebecksmühle

Christian Dingert
Mit der Erfahrung von 47 Zweitliga-Spielen reist Schiedsrichter Christian Dingert aus dem südwetsdeutschen Lebecksmühle am Freitag zur Partie FC Energie Cottbus gegen den FC St. Pauli an.

Christian Dingert ist 29 Jahre alt, Diplom-Verwaltungswirt und begeisterter Schwimmer. Der 1,85 Meter große Referee gehört seit 2002 zur Gilde der DFB-Schiedsrichter. Zuletzt leitete er die Partie zwischen Fürth und Cottbus am dritten Spieltag des Jahres 2010. Im Stadion der Freundschaft assistieren Josef Maier und Alexander Schlutius an den Linien, Markus Pflaum ist vierter Offizieller.
18.03.10
Mutig nach vorn
Die aktuelle Ausgabe des Energie Echo ist da

Mutig nach vorn. So lautet die Titelzeile des aktuellen Energie Echo zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Die neueste Ausgabe des Stadionmagazins ist ab sofort für nur 1 Euro erhältlich.

Im aktuellen Echo mit 68 Seiten FCE in Wort und Bild stehen Trainer Pele Wollitz und sein Kollege Holger Stanislawski Rede und Antwort, wird Jiayi Shao ins Visier genommen, Marco Kurth verrät seine Beinschuss-Wünsche und es gibt Wissenswertes vom Bowling-Abend. Mit jeder Menge Statistik, Zahlen, Fieberkurven und bebilderten Rückblicken wird das Energie Echo Nummer 13 der Saison 2009/2010 komplettiert. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

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18.03.10
Die Frage des Tages
... an Ovidiu Burca, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus

Ovidiu Burca, am Dienstag bist Du 30 Jahre alt geworden. Hast Du diesen runden Geburtstag zünftig gefeiert?

Ovidiu Burca: Nein, zumindest nicht groß und ausgiebig. Mittags habe ich die Mannschaft zum Essen eingeladen und abends war ich mit meiner Frau gemütlich in Burg. Zu zweit. Mitten in der Woche, noch dazu drei Tage vor einem wichtigen Spiel, geht ohnehin nicht. Aber nach der Partie gegen St. Pauli, am Wochenende, werde ich mit Freunden sicher noch mal anstoßen. Dann hoffentlich nicht nur auf meinen Geburtstag.
18.03.10
Tandem-Tendenz
Der FC Energie sucht und findet funktionierende Duos

Automatismen spielen eine wichtige Rolle im Fußball. Manche sagen „blindes Verständnis“ dazu. Die Tendenz in einer funktionierenden Mannschaft geht deshalb zum harmonierenden Tandem.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz ist ohnehin stetig auf der Suche nach der richtigen Balance im Team. Nach ausgewogener Besetzung. Und nach passenden Pärchen. Die beiden Innenverteidiger müssen sich abstimmen. Die Stürmer ihre Laufwege kennen. Die Außenbahnspieler ergänzen. Deshalb freut es den FCE-Coach ganz besonders, wenn Tandems im Einklang „treten“. Zuletzt gesehen bei Stiven Rivic und Stanislav Angelov, dem Team im Team auf der linken Seite. Den bulgarischen Nationalspieler auf die linke Abwehrposition zu setzen, war zwar eher eine Notlösung mangels Alternativen. Was Stanislav Angelov dort jedoch ablieferte gegen Aachen und Kaiserslautern, war klasse. Mit seiner Ruhe, seiner Eleganz, Cleverness und taktischen Reife interpretierte er diese Rolle modern und offensiv. Es kommt selten vor, dass er den Ball aus der Gefahrenzone schlägt. Er will spielen. Immer. Kongenialer Partner dafür ist Stiven Rivic, der auf der linken Seite seine Wunschposition im Mittelfeld gefunden zu haben scheint. Er weiß wie sein „Hintermann“ Stanislav Angelov tickt und denkt. Nicht zufällig erzielte Stiven Rivic nach Pass seines Nebenmannes sein erstes Saisontor gegen Aachen. Fortsetzung erwünscht.

Auch das Angriffsduo passte in Kaiserslautern gut zusammen. Um den zentralen Angreifer herum bewegte sich der zweite Stürmer. Von den Laufwegen her richtig gut, wie Trainer Pele Wollitz feststellte. Dass der Torerfolg ausblieb, hatte andere Gründe. Das Tandem harmonierte jedenfalls, was auch auf das zentrale Mittelfeld mit den laufstarken Marc-André Kruska und Marco Kurth zutrifft. Das nächste Tandem. Von diesen Duos soll es so viele wie möglich geben.
18.03.10
Lizenzunterlagen vorzeitig eingereicht
Der FC Energie dankt den Sponsoren und Partnern für ihre zugesagte Unterstützung

Der FC Energie Cottbus hat die Lizenzunterlagen für die Saison 2010/2011 in der vergangenen Woche vorzeitig und vor dem eigentlichen Abgabetermin am 15. März 2010 bei der Deutschen Fußball-Liga eingereicht. Demnach plant der FC Energie für die 2. Bundesliga mit einem Gesamtetat von 12,0 Millionen Euro, wovon 7,0 Millionen Euro auf den Lizenzspielerbereich entfallen.

"Wir bereiten uns gewissenhaft auf die 2. Bundesliga vor, haben der DFL dank der sehr guten Arbeit unserer kaufmännischen Abteilung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anhand umfangreicher Unterlagen dargelegt und sehen der Prüfung optimistisch und unproblematisch entgegen. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit", zieht Energie-Präsident Ulrich Lepsch ein positives Fazit der mehrwöchigen Erstellung der Lizenzunterlagen, die als Grundlage für dauerhaften Profifußball in Cottbus dienen und die finanzielle Seriösität des Vereins dokumentieren. In den vergangenen drei Jahren hat der FC Energie die Lizenz jeweils ohne Auflagen und Bedingungen erhalten und geht davon aus, diese "Serie" fortzusetzen.

Der Dank des FC Energie Cottbus gilt den Partnern und Sponsoren des Vereins, die ihre Unterstützung in einem hohen Maße bereits jetzt auch für die kommende Spielzeit 2010/2011 zugesagt haben.
17.03.10
Vorverkauf nutzen!
Energie-Fans werden gebeten, den Haupteingang zu nutzen

Damit die Fans beider Vereine am kommenden Freitag, 19. März (Anstoß 18.00 Uhr) gemeinsam ein friedliches Fußballfest feiern können, gibt es umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Der FC Energie Cottbus hat für seine Fans folgende Hinweise für eine entspannte Anreise.

Energie-Fans wird der Vorverkauf zum Spiel dringend empfohlen. Da am Spieltag aufgrund der weiträumigen Trennung der Fanströme nicht alle Kassen am Stadion geöffnet werden können, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. So bleiben die Eingänge und Kassen am Wernersteg komplett geschlossen. Alternativ dafür sind an der Stromstraße Eingangsschleusen und Kassen eingerichtet. An den Kassen am Behelfseingang Stromstraße gibt es ausschließlich Tickets für die Südtribüne (Blöcke S2, P und Q). Sitzplatzkarten für die Westtribüne und Stehplatzkarten für die Nordwand sind nur an den Kassen am Haupteingang erhältlich. Inhaber von Eintrittskarten für die Osttribüne können den Behelfseingang Stromstraße nicht benutzen.

Eine Anreise für Gästefans ohne Eintrittskarte ist zwecklos. Am Spieltag werden keine Karten für Fans des FC St.Pauli erhältlich sein.

Energie-Fans nutzen bitte den Haupteingang, den Zugang zur West- und Südtribüne über die Stromstraße und die Eingänge in der Osttribüne. Gästefans gelangen ausschließlich über die Eingänge in der Südtribüne zu ihren Plätzen.

Wegen der zu erwartenden Resonanz sind Parkmöglichkeiten im Stadionumfeld sehr begrenzt. Der FC Energie empfiehlt seinen Fans deshalb mit Bus und Bahn anzureisen.

Am Spieltag ist der Stadtring zwischen der Kreuzung Straße der Jugend und W.-Brandt-Straße ab 15 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Gleichfalls sind die Parzellenstraße, die Stromstraße und der Wernersteg gesperrt bzw. nur eingeschränkt nutzbar. Das gilt auch nach Spielende.

Es wird empfohlen für die Nord/Süd-Durchfahrung der Stadt ausschließlich die Thiemstraße / Bahnhofstraße zu nutzen. Ein Über- und Unterqueren des Stadtringes zwischen Straße der Jugend und W.-Brandt-Straße ist am Spieltag nicht möglich.

Das Stadion öffnet um 16.00 Uhr. Der FC Energie empfiehlt seinen Fans, rechtzeitig zu erscheinen, um einen entspannten Einlass zu gewährleisten.
17.03.10
Kweuke oder Radu
Die Mannschaft des FC Energie macht vor dem Heimspiel gegen St. Pauli einen gefestigten Eindruck

Viele Fragen personeller Art gibt es beim FC Energie Cottbus vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli nicht. Lediglich der Stürmer für die Position des gesperrten Emil Jula wird gesucht.

"Leo Kweuke oder Sergiu Radu", antwortete Energie-Trainer Pele Wollitz auf die Frage, wer denn Emil Jula am Freitag um 18 Uhr im Angriff des FCE ersetzen wird. Der bisher beste Saisontorschütze sah in Kaiserslautern die Gelb-Rote Karte und muss ein Spiel pausieren. Nicht zur Disposition steht sein Sturmpartner Nils Petersen, der auch gegen den Tabellendritten aus Hamburg wieder erste Wahl sein wird.

Die anderen Mannschaftsteile lässt der Trainer nach zuletzt recht stabilen Leistungen unverändert - sofern sich kein Kicker mehr verletzt. Fehlen wird weiterhin Sascha Dum, dessen Wunde am Schienbein nicht wie erhofft verheilt ist. Auch die Langzeitverletzten Daniel Ziebig, Dennis Sörensen, Roger und Valeriy Sokolenko sind nicht einsatzbereit. Kürzer treten muss erneut Alexander Bittroff, der erst am Montag ins Mannschaftstraining eingestiegen war.

Trainer Claus-Dieter Wollitz versucht in der laufenden Woche das Training trotz des veränderten Spieltermins so zu steuern, dass die Mannschaft spritzig ist. "Gegen Aachen und Kaiserslautern machte das Team einen frischen Eindruck. Und die Mannschaft wirkte gefestigt, diesen Trend wollen wir fortsetzen und die Fehler abstellen", schaut er voraus. Er weiß, dass der FC St. Pauli eine starke Runde spielt und nach Balleroberung schnell umschaltet. Bange machen gilt jedoch nicht. Denn mit der Leistung der vergangenen beiden Spiele traut sich der FC Energie durchaus zu, den Grundstein für den restlichen Saisonverlauf zu legen.
16.03.10
Die Frage des Tages
... an Daniel Ziebig, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus

Daniel Ziebig, Du hast Dich wegen einer erneuten Schwellung des operierten Knies nochmals in die Obhut des behandelnden Arztes in Donaustauf begeben. Wie ist der Befund?

Daniel Ziebig: Ich hatte erhöhte Entzündungswerte im Knie, deshalb schwoll es nach Belastungen immer wieder an. Es wurde eine Kniespülung vorgenommen, am Mittwoch folgt die zweite. Ich hoffe dass die Werte besser werden. Die Partie gegen den FC St. Pauli verpasse ich leider. Ich kann nur von hier aus die Daumen drücken.
15.03.10
Sieben auf einen Streich
Zahlreiche strittige Szenen mit Einfluss auf das Resultat

Strittige Szenen gab es reichlich während der Begegnung zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Energie Cottbus. Nichts ungewöhnliches. Dass beinahe ausnahmslos alle jedoch gegen den FCE entschieden worden sind, war weniger normal.

Am Sonntag im Fritz-Walter-Stadion zu Kaiserslautern musste man als Zuschauer nicht mal eine sonderlich rot-weiße Brille auf der Nase haben um zu erkennen, dass Schiedsrichter Robert Kempter nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Der 21-Jährige, der seine 14. Partie in der zweithöchsten Spielklasse leitete und demnach nicht zwingend zu den erfahrenen Referees gehören kann, zog sich in Serie den Unmut der Energie-Fans zu. Getreu dem Motto "Sieben auf einen Streich" traf Robert Kempter sieben diskussionswürdige Entscheidungen, die allesamt das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussten.

In der 17. Minute verhinderte Bilek auf der Torlinie mit der Hand den Ausgleich für den FC Energie durch Marc-André Kruska. Statt des fälligen Elfmeters und damit einhergehend der zwingenden roten Karte ließ Robert Kempter weiterspielen. Drei Minuten später sah Emil Jula Gelb, obwohl er weithin sichtbar dem Gegenspieler den Ball per Tackling wegspitzelte. Eine Verwarnung mit Folgen. Weitere zwei Minuten später zeigte der Schiedsrichter dann auf den Punkt - Elfmeter für Kaiserslautern. Adam Straith hatte den Gegner im eigenen Strafraum abgelaufen, Jendrissek kam zu Fall. Eine Fehlentscheidung, die dritte innerhalb von fünf Minuten. Es folgte ein klares Foul an Marco Kurth, der an der Strafraumgrenze umgerammt wird. Doch statt eines Freistoßes in aussichtsreicher Position entschied der 21-jährige auf Weiterspielen. Um dann wenig später einen sauberen Zweikampf von Marco Kurth als Foulspiel zu ahnden. Der schnell ausgeführte Freistoß der Hausherren führte zum 3:0. Fehlentscheidung Nummer fünf. Nach der Pause war die Partie längst entschieden, als Robert Kempter Markus Brzenska für einen Zweikampf inklusive Ballspielen die Gelbe Karte zeigte und dann Emil Jula für ein Foul des Feldes verwies. Hatte diesen beiden Entscheidungen keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis am Sonntag, so resultieren doch "Spätfolgen" daraus. Emil Jula ist im nächsten Spiel gesperrt, Markus Brzenska muss nach der drohenden zehnten Verwarnung aussetzen. Die siebte Fehlentscheidung trifft der Unparteiische dann auf der anderen Seite. Der Elfmeterpfiff für Energie nach Schubser gegen Jiayi Shao war nach Ansicht von FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz kein strafstoßwürdiges Foul.

Die "Sieben auf einen Streich" des Robert Kempter waren für den FC Energie leider kein Märchen mit Happy End.
15.03.10
Die Frage des Tages
... an Marco Kurth, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus

Marco Kurth, wie hat sich die Mannschaft am Sonntag in der Halbzeitpause gefühlt, als es 3:0 für den 1. FC Kaiserslautern stand?

Marco Kurth: Es war fast schon eine groteske Situation. Wir hatten die vielleicht beste Halbzeit seit langem gespielt und lagen 0:3 zurück. Aber es nützt nichts, für eine ordentliche Leistung gibt es eben noch keine Punkte. Und wir dürfen jetzt auch nicht so tun, als seien wir schuldlos an dieser Niederlage. Natürlich wird der Trainer mit uns einiges auszuwerten haben, was nicht stimmte und nicht passte. Nun aber alles in Frage zu stellen und in Selbstzweifel zu verfallen, wäre gänzlich falsch. Klar ist: ein Halbzeit-Gefühl wie am Sonntag brauchen wir kein zweites Mal.
14.03.10
Schulterklopfer
Positive Aspekte trotz der 1:4-Niederlage
Die Schulterklopfer standen Schlange. Mannschaft und Trainer des FC Energie Cottbus allerdings waren nur noch genervt, brauchten weder Trost noch Lob für eine couragierte Leistung beim Tabellenführer. Denn am Ende stand eine 1:4-Niederlage in den Ergebnislisten.

Nach dem 3:1-Erfolg gegen Aachen trat der FCE auch beim souveränen Spitzenreiter in Kaiserslautern mutig auf und ließ sich auch nicht vom frühen Rückstand aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil. Fortan waren die diesmal ganz in Weiß gekleideten Energie-Kicker die bessere Mannschaft, bestach mit großer Spielfreude und gekonnter Ballzirkulation. Von Verunsicherung war nichts zu sehen, stattdessen sorgte sehenswertes Direktspiel für hochkarätige Chancen. Nils Petersen ließ seine Möglichkeit aber ebenso ungenutzt wie Jiayi Shao und Emil Jula. Drei sehr gute Möglichkeiten aus dem Spiel heraus innerhalb von 15 Minuten, zudem ein Lauterer Handspiel auf der Torlinie, das nicht wie erforderlich mit Rot und Elfmeter geahndet wurde. Stattdessen pfiff der Schiedsrichter auf der Gegenseite einen zweifelhaften Strafstoß gegen Energie. Und als der Gastgeber einen Freistoß nach fairem Zweikampf von Marco Kurth schnell ausführte, stand es 3:0 zur Pause. Ein Zwischenresultat, das dem Verlauf der Partie nicht mal annähernd entsprach.

Trotz des aussichtslosen Rückstands gab der FCE auch nach Pause nicht auf, vergab durch Stiven Rivic nach feiner Einzelleistung eine weitere Möglichkeit und verkürzte nach dem 0:4 zumindest noch per Strafstoß von Marc-André Kruska zum Endstand. Das Team gab nie auf, suchte selbst in Unterzahl nach Gelb-Rot gegen Emil Jula den Weg nach vorn und hatte durch den Freistoßknaller von Jiayi Shao sowie durch Stanislav Angelov Chancen zur weiteren Ergebniskosmetik.

Natürlich gab es ungeachtet der schwachen und vor allem einseitigen Schiedsrichterleistung mit viermal Gelb, einmal Gelb-Rot, einem gestohlenen, einem geschenkten Elfmeter für Kaiserslautern und Gastgebern, die gänzlich ohne Verwarnung blieben Kritikpunkte und Schwachstellen. Die Abwehr des FC Energie brachte sich einige Male selbst in Verlegenheit, weil die klare Zuteilung nicht eingehalten wurde. Und die klaren Chancen müssen selbstverständlich genutzt werden, um sich selbst zu belohnen. Aber so kurios wie ein positives Fazit nach einem 1:4 klingt: Der FCE bot in Kaiserslaurtern über weite Strecken eine richtig ordentliche Leistung. Spielerisch deutlich im Aufwind ließ das Team auch angesichts des klaren Rückstands begleitet von ärgerlichen Umständen zu keinem Zeitpunkt die Köpfe hängen. Die in Kaiserslautern gezeigte Leistung als Grundlage muss nun in Punkte umgemünzt werden. Dann sind auch Schulterklopfer erlaubt.
13.03.10
Späte Genugtuung
Robert Zickert ebnete den Weg zum verdienten Sieg der U 23 gegen den BFC

Robert Zickert
Geschichten, die der Fußball schreibt. Ausgerechnet Robert Zickert brachte die U 23 des FC Energie im Top-Spiel der NOFV-Oberliga Nord gegen den BFC Dynamo auf die Siegerstraße. Im Hinspiel war er noch der große Pechvogel.

Denn am 12. September 2009 war die Partie zwischen dem DDR-Rekordmeister und den Cottbuser Talenten gerade erst 11 Minuten alt, als der 19-jährige Abwehrspieler mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Er soll eine Notbremse begangen haben, die mit Strafstoß für den BFC und dem Platzverweis für Robert Zickert geahndet worden war. Eine harte, zu harte Entscheidung. Sie läutete am fünften Spieltag der Saison die 0:3-Niederlage des FCE in Berlin ein.


Ein halbes Jahr später stand Robert Zickert gegen den BFC 90 Minuten plus Nachspielzeit auf dem Rasen. Und er hatte maßgeblichen Anteil am hochverdienten 2:0-Erfolg seines Teams. Hinten ließ der Innenverteidiger im Gespann mit Peter Hackenberg nichts anbrennen, hatte vor allem die uneingeschränkte Lufthoheit und sorgte so dafür, dass die vom BFC verzweifelt in die Gefahrenzone beförderten Bälle postwendend zurück kamen. Mit glänzender Zweikampf-Statistik war Robert Zickert ein "Fels in der Brandung". Doch er beschränkte sich keineswegs nur auf seine Hauptaufgabe, das Abwehren. Sondern er schaltete sich wie üblich bei eigenen Standardsituationen mit ein. Traf er zunächst am langen Pfosten den Ball mit dem linken Fuß noch nicht richtig, machte es der robuste Hüne in der 45. Minute viel besser. Im Luftkampf setzte er sich nach einer Ecke von Heiko Schwarz durch, traf den Ball perfekt mit der Stirn und beförderte ihn unhaltbar zum 1:0 ins entlegene Eck. Ein Treffer als späte Genugtuung.
13.03.10
Duell der Vorbereiter
Energie Cottbus hat noch nie auf dem "Betzenberg" gewonnen

Acht Spiele bestritten der 1. FC Kaiserslautern und der FC Energie Cottbus bislang gegeneinander, noch nie ging der FCE als Sieger vom Platz. Es kommt am Sonntag aber auch zum Duell der Vorbereiter.

Denn im Dress des FCK kickt mit Alexander Bugera der beste Vorlagengeber der Liga. Neunmal verwerteten die Mitspieler seine Zuspiele zu einem Treffer, hinzu kommen 78 Torschussvorlagen. Auch die Bilanz des FCE-Stürmers Emil Jula kann sich sehen lassen, er assistierte immerhin acht Mal und legte 44 Torschüsse auf, was ihm ligaweit Platz drei einbringt.

Die Bilanz von sieben Niederlagen und einem Remis gegen Kaiserslautern ist für den FC Energie zweifelsfrei verbesserunsgwürdig. Die jüngsten beiden Gastspiele in der Pfalz verlor der FCE jeweils mit 0:4, beide Male in der Bundesliga. Einen Rückstand wollen die Gäste wenn möglich vermeiden, denn Kaiserslautern führte in der laufenden Saison 17 Mal und gewann davon 16 Spiele. Zudem schoss der FCK die meisten zweitliga-Treffer nach ruhenden Bällen (18). Wie man gegen die "roten Teufel" gewinnt, weiß übrigens Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. 2007/2008 gewann er mit Osnabrück zu Hause gegen den FCK mit 2:0.
13.03.10
Robert Kempter pfeift
Schiedsrichter kommt am Sonntag aus Südbaden

Robert Kempter
Robert Kempter aus Sauldorf leitet die Zweitliga-Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Energie Cottbus am Sonntag um 13.30 Uhr. Florian Steinberg und Dominik Schaal assistieren an den Linien, Lothar Ostheimer ist vierter Offizieller.

Werkzeugmechaniker Robert Kempter ist 1,82 Meter groß, 21 Jahre alt seit 2007 DFB-Schiedsrichter und seit zwei Jahren in der 2. Bundesliga tätig. Bislang leitete der Referee aus Südbaden 13 Begegnungen der zweithöchsten Spielklasse.
12.03.10
Hop oder Top
U 19 des FC Energie Cottbus bestreitet Viertelfinalspiel des DFB-Vereinspokals beim 1. FC Köln

Es ist ein Hop oder Top-Spiel. Eine ungewohnte Konstellation für die U 19 des FC Energie Cottbus. Doch der Anreiz vor dem Viertelfinalspiel bei den A-Junioren des 1. FC Köln ist groß.

"Ins Halbfinale einzuziehen mit der Option auf eine Endspielteilnahme im Berliner Olympiastadion ist ein enorm hoher Anreiz für die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler", benötigt U 19-Trainer Detlef Schößler für die Partie der Cottbuser A-Junioren am Sonntag um 11 Uhr keine zusätzlichen Motivationskünste. Jeder weiß, worum es geht. Um Siegen oder Ausscheiden.

Ins Viertelfinale des DFB-Vereinspokals zog der FCE souverän ein, setzte sich jeweils mit 3:0 gegen Rot-Weiß Erfurt und bei Dynamo Dresden durch. Nun wartet also der 1. FC Köln. Eine Mannschaft, die dem Energie-Team weitgehend unbekannt ist. Während man in der Bundesliga Nordost die meisten Kontrahenten inzwischen kennt, steht hinter der Spielstärke der jungen "Geißböcke" ein Fragezeichen. Es ist davon auszugehen, dass sich der gastgebende Tabellenvierte der Bundesliga West und der aktuelle Vierte der Staffel Nordost auf Augenhöhe begegnen.

In Ehrfurcht erstarren wird der FC Energie in Köln nicht. Dazu besteht auch kein Anlass. Die Youngster in Rot-Weiß messen sich wöchentlich mit den Besten, haben die "Großen" allesamt bezwungen. Kontrahenten wie Hertha BSC, Werder Bremen oder VfL Wolfsburg sind die A-Junioren des FCE absolut gewachsen. Ihr Können und vor allem ihren Behauptungswillen wollen sie nun auch in Köln zeigen. Mit einer Top-Leistung braucht sich die Mannschaft von Trainer Detlef Schößler um ein mögliches Hop keine Sorgen zu machen.
12.03.10
"Kräfte frei setzen"
Interview mit Ronny Thielemann, Kapitän und Co-Trainer der U 23 des FC Energie Cottbus

Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den BFC Dynamo fehlt der U 23 des FC Energie Cottbus ihr einziger Akteur mit Bundesliga-Erfahrung. Kapitän Ronny Thielemann ist verletzt und dennoch optimistisch.

Ronny Thielemann, am Sonnabend steigt das Duell Erster gegen Zweiten ohne Dich. Enttäuscht?

Natürlich, ich hätte gern mitgewirkt in dieser wichtigen Begegnung. Aber die Knieverletzung kam nicht plötzlich, ich laboriere daran schon 10 Tage. So konnte ich mich darauf einstellen, nicht dabei sein zu können. Und wenn ich nicht hundertprozentig fit bin, kann ich der Mannschaft auch nicht helfen. Die Jungs sind trotzdem stark genug.

Der BFC Dynamo kommt ohne Punktspielpraxis nach Cottbus, während Ihr 2010 schon drei Oberliga-Partien bestritten habt. Ist das ein Vorteil?

Wir haben zwei Spiele ordentlich gemacht und eine Partie schwach gespielt, haben also einen gewissen Rhythmus. Der BFC hat viel getestet, wird also alles andere als unvorbereitet sein. Zumindest ist es kein Nachteil für uns zu wissen, wo wir stehen. Dazu müssen wir jedoch an die Leistung der beiden Siege in diesem Jahr anknüpfen und nicht so agieren wie gegen Malchow.

Die Berliner Gäste bringen dem Vernehmen nach 2000 Fans mit ins Stadion der Freundschaft. Lässt sich die sehr junge Mannschaft des FCE von dieser Kulisse beeindrucken?

Ich hoffe nicht. Es muss eher ein Ansporn sein und Kräfte frei setzen. Denn die Jungs, die im Energie-Trikot auf dem Platz stehen, wollen doch genau das erreichen: Im Stadion der Freundschaft vor vollem Haus Fußball spielen, als Profi. Insofern wird die Begegnung mit dem BFC ein Fingerzeig, für jeden einzelnen Akteur in unseren Reihen.
12.03.10
Rekordkulisse als Ansporn
Die U 23 des FC Energie Cottbus empfängt am Sonnabend um 14 Uhr den BFC Dynamo im Stadion der Freundschaft

Die U 23 des FC Energie Cottbus hat am Sonnabend um 14 Uhr Heimrecht im Stadion der Freundschaft und startet als amtierender Tabellenführer ins Spitzenspiel der NOFV-Oberliga Nord. Favorit ist dennoch der BFC Dynamo.

Das hat mehrere Gründe. Da wäre zunächst die Punktzahl. Der BFC hat zwar fünf Zähler weniger auf dem Konto als der FCE, aber auch drei Spiele weniger absolviert. "Gefühlt" ist folglich der DDR-Rekordmeister Tabellenführer. Hinzu kommt die große Erfahrung in Reihen der weinroten Gäste, die mit Nico Patschinski, Tobias Kurbjuweit, Guido Spork, Daniel Petrowsky und Nico Thomaschewski verfügt der BFC über eine ganze Reihe von gestandenen Profis mit höherklassiger Routine und Klasse. Im Hinspiel hatte der BFC mit 3:0 gewonnen, allerdings fast die gesamte Spielzeit in Überzahl wegen eines frühen Platzverweises gegen Energie-Kicker Robert Zickert absolviert. In der Winterpause haben die Berliner dann noch einmal "aufgerüstet", wollen mit den Verstärkungen unbedingt aufsteigen. Und schließlich wollen etwa 2000 mitreisende Berliner Fans das Cottbuser Stadion der Freundschaft in ein BFC-Heimspiel verwandeln.

Die zu erwartende Oberliga-Rekordkulisse soll Ansporn für die jungen FCE-Kicker sein. "Davon träumen doch unsere Jungs, sie wollen doch irgendwann in diesem Stadion bei den Profis spielen. Nun können sie gegen den BFC zeigen, was sie drauf haben", motiviert Energie-Trainer Detlef Ullrich seine Jungs. Der einzige Routinier im U 23-Team ist nicht mit dabei. Ronny Thielemann fällt mit einer Knieverletzung aus, kann nicht spielen. So muss es folglich die junge Garde allein richten und will die Rahmenbedingungen in positive Energie ummünzen.

Während die U 23 des FC Energie im Jahr 2010 bereits drei Punktspiele bestritt, konnte der BFC bislang nur testen. Um Punkte ging es für die Berliner noch nicht, alle bisherigen Partien fielen aus. Als Vorteil für seine Mannschaft betrachtet Detlef Ullrich dies dennoch nicht: "Der BFC hat viele Testspiele bestritten, fast alle erfolgreich. Insofern wird das kein Nachteil für den Gegner sein", so der Übungsleiter der U 23. Trotz der Rollenverteilung glaubt die Mannschaft in Rot-Weiß fest an ihre Chance. Und hofft auf Unterstützung durch die Fans. Die Kassen am Haupteingang des Stadions der Freundschaft sind ab 13 Uhr geöffnet, Dauerkartenbesitzer haben freien Eintritt.
12.03.10
Die Frage des Tages
... an Gerhard Tremmel, Torhüter des FC Energie Cottbus

Gerhard Tremmel, auf dem berüchtigten "Betzenberg" erwarten Euch am Sonntag voraussichtlich 30.000 Zuschauer. Freust Du Dich auf dieses Spiel?

Gerhard Tremmel: Absolut, das wird atmosphärisch das schönste Auswärtsspiel der Saison. Ich habe schon einige Male in Kaiserslautern gespielt, aber noch nicht seit dem Umbau zum WM-Stadion 2006. Vor solch einer Kulisse gegen den Spitzenreiter zu spielen, ist Adrenalin pur. Die ganze Mannschaft freut sich auf diese Begegnung, zu der wir eine Portion beitragen wollen.
12.03.10
Gegendruck
Der FC Energie Cottbus will auf dem "Betzenberg" seine Chance suchen

Kaiserslautern ist Erster, hat Heimrecht und noch nie auf dem "Betzenberg" gegen den FC Energie verloren. Na und? Mit "Gegendruck" will der FCE als Außenseiter seine Chance suchen und nutzen.

Dass der FCK das Energie-Team am Sonntag um 13.30 Uhr mit breiter Brust als Spitzenreiter empfängt, ist unstrittig. Und verdient. "Lautern steht zurecht vorne, hat eine konstante Saison gespielt und ist auf den Außenbahnen und im Sturm überdurchschnittlich gut besetzt. Dazu ist die Abwehr stabil, musste noch nie geändert werden. Eine Waffe sind auch die weiten Abwürfe des Torwarts", analysiert FCE-Trainer Pele Wollitz sachlich, ohne in Ehrfurcht zu erstarren. Denn dass auch der 1. FC Kaiserslautern verwundbar ist, weiß der Energie-Coach.

Wichtig wird für den FC Energie sein, kompakt zu stehen und Gegendruck zu erzeugen. Phasenweise sei dies im Hinspiel in Cottbus trotz der 1:2-Niederlage gelungen. "Bugera ist der beste Vorlagengeber der Liga. Doch so wenig in der gegnerischen Hälfte wie gegen uns war er wohl noch nie, weil ihn Jiayi Shao permanent zur Abwehrarbeit gezwungen hat", gibt Pele Wollitz ein Erfolgsrezept aus. Das bedeutet, dass der FCE in Kaiserslautern agieren und nicht nur reagieren will.

Fraglich ist, mit welcher Besetzung Energie am Sonntag den Erfolg sucht. Ovidiu Burca konnte bis Freitag wegen einer schmerzhaften Prellung in der Schulter nicht mit der Mannschaft trainieren. Nur wenn er im Vollbesitz seiner Kräfte ist, will Pele Wollitz den Kapitän einsetzen. Sollte Ovidiu Burca ausfallen, könnte Adam Straith in die Innenverteidigung rücken, hinterlässt dann aber eine Lücke auf der rechten Seite. Definitiv ausfallen werden Roger, Daniel Ziebig und Alexander Bittroff, eine kleine Chance auf Berücksichtigung im 18-köpfigen Kader besteht noch bei Sascha Dum.
11.03.10
Nur Haupteingang geöffnet
Spitzenspiel der NOFV-Oberliga Nord am Sonnabend um Stadion der Freundschaft

Das Stadion der Freundschaft ist am Sonnabend, 13. März, um 14 Uhr Austragungssstätte des Spitzenspiels der NOFV-Oberliga Nord zwischen der U 23 des FC Energie Cottbus und dem BFC Dynamo. Für diese Partie gibt es keine Karten an den Tageskassen für den Gästefanbereich. Der BFC Dynamo wird mit 1500 Anhängern in Cottbus erwartet und hat den Vorverkauf komplett selbst abgewickelt.

Für Energie-Zuschauer werden die Stadiontore ausschließlich am Haupteingang ab 13 Uhr geöffnet. Geschlossen bleiben der Werner-Steg sowie die Osttribüne. Während die Südtribüne diesmal ausschließlich den Berliner Gästen vorbehalten ist, sind die Nordwand und die Westtribüne für einheimische Fußballfreunde geöffnet.

Dauerkartenbesitzer der Saison 2009/2010 haben freien Eintritt, so dass die U 23 auf rege Unterstützung in dieser richtungweisenden Begegnung hofft. Sitzplätze auf der Westtribüne kosten am 13. März 10 Euro, Stehplätze auf der Nordwand 7 Euro (ermäßigt 5,50 Euro, Kinder 3 Euro). Im gesamten Stadionareal herrscht Alkoholverbot.
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