29.08.10
Doppel-Ständchen
Markus Feldhoff und André Rohbock feiern in Bielefeld Geburtstag
Der Chor konnte sich durchaus hören lassen. Angestimmt von Markus Brzenska und Marco Kurth sang die Mannschaft des FC Energie den beiden Geburtstagskindern des Sonntags ein Ständchen.
Der Morgen des Auswärtsspiels in Bielefeld begann musikalisch, denn das intonierte "Happy Birthday" vor dem Frühstück galt Co-Trainer Markus Feldhoff und Mannschaftsleiter André Rohbock. Beide feiern am Sonntag Geburtstag. Sichtlich gerührt bedankte sich "Felle" für den kollektiven Glückwunsch und äußerte seinen Wunsch: Drei Punkte beim Auswärtsspiel auf der Alm. Zu diesem Zeitpunkt weilte André Rohbock bereits im Stadion und bereitete die Ankunft des Teams vor. Denn auch am Geburtstag wird dem Erfolg alles untergeordnet.
28.08.10
Test in Bega verschoben
"Platz unter" - Begehung sorgte für Absage
Das für Montag geplante Testspiel des FC Energie Cottbus im Waldstadion Bega wird wegen Unbespielbarkeit des Platzes verschoben. Darauf verständigten sich die Gastgeber und der FCE am Sonnabend.
Das Resultat der Begehung des Rasenplatzes war nach den anhaltenden Regenfällen in den vergangenen Tagen eindeutig: Ein Testspiel am 30. August ist derzeit nicht möglich. Auch ein inspizierter Ausweichplatz bot keine besseren Bedingungen. Kurzerhand willigte der FC Energie ein, das angedachte Testspiel im Rahmen der Aktion "Bundesliga in Bega" zu verschieben. Der FCE disponierte nunmehr um, reist von Bielefeld aus nach Cottbus zurück und trägt die Partie gegen die Begatal-Auswahl im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen zu einem noch nicht näher definierten Termin im Oktober aus.
28.08.10
Ankunft in Marienfeld
Der FC Energie bereitet sich im einstigen Quartier der portugiesischen Nationalelf auf die Partie in Bielefeld vor
Etwas mehr als sechs Stunden saßen die Kicker des FC Energie Cottbus im Mannschaftsbus, ehe sie ihr Quartier vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld erreicht hatten. Es ist sogar weltmeisterschaftstauglich.
Denn im "Klosterhof" Marienfeld war die portugiesische Nationalmannschaft während der WM 2006 beheimatet und kam bekanntlich bis ins Halbfinale. Für die Spieler des FCE war der entsprechende Aufkleber im Eingangsbereich aber höchstens eine Randnotiz. Sie konzentrierten sich bereits am Abend auf der erste Auswärtspiel der Saison 2010/2011 und auf ihren sonntäglichen Kontrahenten Arminia Bielefeld.
Mit 18 Akteuren ist die Energie-Delegation wie üblich angereist, Trainer Pele Wollitz nahm unterdessen den Umweg über Berlin in Kauf und sah sich mit der Begegnung des 1. FC Union gegen Greuther Fürth zwei Staffelkontrahenten an. Bereits am Freitag hatte der FCE-Coach mit seinem Assistenten Markus Feldhoff den FC Erzgebirge Aue und den VfL Bochum persönlich in Augenschein genommen. Nicht mit dem Team ist Jiayi Shao unterwegs. Er klagte noch am Vormittag über Beschwerden, so dass ein Einsatz keinen Sinn macht. Für ihn rutschte erstmals nach langer Verletzungspause Roger ins Aufgebote für die Partie auf der Bielefelder Alm.
27.08.10
Doppelter Heimvorteil
U 19 und U 17 haben am Sonnabend Heimrecht

Ronald Prause
Die U 19 des FC Energie Cottbus will die Tabellenführung in der Bundesliga am Sonnabend um 12 Uhr im Südstadion mit einem Heimsieg gegen Hertha Zehlendorf behaupten. Die U 17 spielt schon um 11 Uhr gegen Osnabrück.
Die U 19-Mannschaft von Trainer Vasile Miriuta geht nach zwei Siegen selbstbewusst in den 3. Spieltag. Auch wenn der Coach noch nicht von einer klaren Favoritenrolle reden will, ist er sehr zuversichtlich für diese Begegnung. „Wir sind absolut fit und ich gehe davon aus, dass wir alle drei Punkte hier in Cottbus behalten können. In dieser Liga kann allerdings jeder gegen jeden gewinnen“, warnt "Lazi" Miriuta. Außer Martin Kobylanski, der erst von der polnischen Nationalmannschaft wieder kommt, sind alle Spieler an Bord.
Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die B-Junioren des FCE gegen den VfL Osnabrück unbedingt gewinnen. Voraussetzung dafür ist eine bessere Chancenverwertung der U 17. „Wir waren in den verlorenen Spielen nicht wirklich schlechter, aber vor dem Tor einfach nicht clever genug“, so Trainer Ronald Prause. Damit man auch nach dem Spiel vor Osnabrück in der Tabelle steht, darf man diesmal nicht zu viele Möglichkeiten liegen lassen. Der Anpfiff für diese Begegnung ertönt um 11 Uhr am Priorgraben.
27.08.10
Die Frage des Tages
... an Kolja Afriyie, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus
Kolja Afriyie, Du hast mehrere Jahre in der höchsten dänischen Liga gespielt und am vergangenen Sonntag Dein erstes Spiel in der 2. Bundesliga bestritten. Wie beurteilst Du das Niveau?
Kolja Afriyie: Für einen Vergleich ist es noch zu früh, nach nur einem Spiel kann ich das noch nicht fundiert beurteilen. Unsere Partie gegen Düsseldorf fand auf einem hohen Level statt, spielerisch, taktisch und läuferisch. Dieses Niveau wollen wir aufrecht erhalten, im Training arbeiten wir gut. Und natürlich hoffen wir, auch in Bielefeld so kontrolliert und mutig aufzutreten wie im eigenen Stadion.
27.08.10
Der nächste Brocken
Die U 23 des FC Energie Cottbus empfängt am Sonnabend um 13.30 Uhr den Chemnitzer FC
Den nächsten "dicken" Brocken hat die U23 des FC Energie Cottbus am Sonnabebnd um 13.30 Uhr im Stadion der Freundschaft vor der Brust. Gegner am 3. Spieltag der Regionalliga ist der ambitionierte Chemnitzer FC.
Mit einem Unentschieden und einem Sieg stehen die Sachsen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und haben „ außergewöhnlich gute Spieler in ihren Reihen, die auch schön höher als in der Regionalliga gespielt haben“, weiß U23-Coach Detlef Ullrich. Zudem stehen im "himmelblauen" Aufgebot mit Philip Pentke, Silvio Bankert und Rene Trehkopf mehrere Kicker mit Energie-Vergangenheit.
Auch wenn Trainer Ullrich den Chemnitzer FC zu den klaren Staffelfavoriten zählt, sieht er die Aufgabe für die jungen FCE-Kicker nicht als unlösbar an. „Wenn wir uns wie in Halle Chancen erarbeiten und diese dann auch endlich mal nutzen, können wir gegen Chemnitz bestehen. Dennoch ist der CFC Favorit gegen uns“, so der FCE-Trainer, der den CFC beim 1:1 im Test gegen die Energie-Profis unter die Lupe genommen hatte.
Personelle Unterstützung erhält die U 23 von den Profis, wie in der Vorwoche werden Markus Obernosterer, Velimir Jovanovic und Robert Zickert das Team verstärken. Ob Daniel Ziebig wie in Halle Spielpraxis sammeln wird, entscheidet Claus-Dieter Wollitz erst nach dem Abschlusstraining der Profis. Neu bei der U23 ist der 22-jährige Majebi Tseke vom VfB Oldenburg. Ob er allerdings gegen Chemnitz schon spielen wird, wollte Detlef Ullrich noch nicht verraten.
27.08.10
Identische Formation
Kein Anlass zum Wechsel der Startaufstellung für die Partie in Bielefeld
Zum Taktieren sieht Pele Wollitz keinen Anlass. "Es gibt aktuell keinen Grund, um die Aufstellung ein Geheimnis zu machen", schaut der Energie-Trainer voraus und wird in Bielefeld wohl die gegen Düsseldorf erfolgreiche Formation beginnen lassen.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass alle Akteure einsatzbereit sind. So machte Emil Jula am Freitag nach auskuriertem grippalen Infekt einen guten Eindruck, auch alle anderen Kicker des FCE sind einsatzbereit. Lediglich Jiayi Shao absolvierte wegen muskulärer Beschwerden separates Training. Ob er zum Kader gehört und damit eine Option für zehn bis 15 Minuten Einsatzzeit ist, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining am Sonnabend.
Pele Wollitz weiß um die Gefährlichkeit der Aufgabe auf der Bielefelder Alm. "Arminia hat eine junge Mannschaft und spricht vom Umbruch. Das kennen wir aus eigenem Erleben. Es heißt, einziges Ziel sei der Klassenerhalt. Solch eine Konstellation kann auch beflügeln", warnt der FCE-Coach seine Mannschaft und nimmt die Favoritenrolle an. "Konzentration und Aufmerksamkeit sind im Training sehr hoch, die Spieler machen einen frischen Eindruck. Wir müssen die gleiche Gier wie gegen Düsseldorf an den Tag legen, dann bestehen durchaus gute Aussichten für Sonntag", ist Pele Wollitz überzeugt.
Kolja Afriyie pflichtet dem Trainer bei. "Der Start in die Saison war gut. Alle arbeiten sehr ordentlich, das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg ist gegeben", so der Neuzugang, der auf Anhieb zum Führungsspieler avancierte. Mutig und offensiv will der FC Energie auch in Bielefeld seine Chance suchen. Die Basis für ein erfolgreiches Auswärtsspiel ist gelegt.
27.08.10
Winkmann ist Referee in Bielefeld
Schiedrichter kommt vom Landesverband FV Niederrhein

Guido Winkmann
Guido Winkmann leitet das erste Auswärtsspiel des FC Energie Cottbus am Sonntag in Bielefeld. An den Linien assistieren ihm Dirk Magenberg und Frederick Assmuth. Der vierte Offizielle ist Dirk Wijnen.
Der 36-jährige Unparteiische aus Kerken gehört schon seit 2001 zur Riege der DFB-Schiedsrichter. Mit 23 Bundeligaspielen und 51 Spielen in der 2. Bundesliga zählt der 1,80 m große Polizeibeamte vom SV Nütterden zu den erfahrenen Schiedsrichtern.
27.08.10
"Nicht behindern"
Energie-Trainer Pele Wollitz erwägt, von der Verpflichtung eines Abwehrspielers Abstand zu nehmen
Als endgültige Absage will Pele Wollitz seine Zweifel nicht verstanden wissen. Der Energie-Trainer erwägt jedoch, die jetzigen Spieler nicht mit einer Neuverpflichtung für die Abwehr "zu behindern".
Probespieler Joseph Enakarhire habe zwar einen guten Eindruck hinterlassen. Doch ihn trotz bestehender Risiken wegen fehlender Spielpraxis unter Vertrag zu nehmen würde bedeuten, die anderen Verteidiger in ihrer Entwicklung zu behindern. "Jetzt jemanden für die Position in der Innenverteidigung zu holen macht nur Sinn, wenn wir uns sofort verstärken. Dann würden wir uns in diesem Mannschaftsteil ein Stück weit absichern. Ich persönlich brauche diese Absicherung aber nicht und muss auch an den Verein denken", erklärte Claus-Dieter Wollitz auf Nachfrage. Soll heißen: Die aktuellen Abwehrspieler des FCE, die um die Position neben Markus Brzenska konkurrieren, würden mit einem weiteren Neuzugang in ihrer Entwicklung womöglich gebremst. "Adam Straith ist 19 Jahre alt und muss spielen, um sich zu stabilisieren. Auch Uwe Hünemeier wartet auf seine Chance. Und auch Roger sehe ich als Innenverteidiger, ihn hat der FC Energie Cottbus vier Jahre unter Vertrag genommen", führt Pele Wollitz aus und verweist auf die Verantwortung des Trainerstabes für das "Kapital" des Vereins. Dieses soll nicht brach liegen sondern in Form von Spielpraxis und Marktwert "arbeiten".
Während der Energie-Coach keinen Zweifel daran lässt, dass ein Stürmer hinter dem gesetzten Duo Emil Jula und Nils Petersen als Option und Alternative noch dringend gebraucht wird, ist die Einstellung der Aktivitäten bei der Suche nach Spielern auf anderen Positionen also durchaus realistisch. Für die unter Vertrag stehenden Akteure gilt nun, diesen Vertrauensbeweis als Ansporn und nicht als "Ruhekissen" zu nutzen.
27.08.10
Flanke, Tor
Komplexe Übungen über die Außenpositionen mit Torabschluss standen am Freitag im Fokus

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Während sich Marc Andre Kruska und Rok Kronaveter am Freitagvormittag um die ruhenden Bälle kümmerten und im Wechsel die Mauer aus Eisen überwanden, hieß es auf der anderen Seite des Trainingsplatzes: Flanke, Tor.
Von der linken Bahn brachten Takahito Soma, Daniel Adlung und Daniel Ziebig die Bälle aus vollem Lauf scharf nach innen, von rechts standen ihnen Kolja Afriyie, Alexander Bittroff und Jules Reimerink in nichts nach. Für die zumeist qualitativ hochwertigen Flanken durften sich jeweils die kreuzenden Pärchen im Zentrum bedanken. Nils Petersen bestach erneut mit konzentrierter Sicherheit im Abschluss, Emil Jula ging nach auskuriertem grippalem Infekt hohes Risiko bei der Direktabnahme und auch die kopfballstarken Markus Brzenska, Adam Straith und Uwe Hünemeier trugen sich in die Torschützenliste ein. Aus der Distanz versuchten sich dann bei flüssigen Bewegungsabläufen Marco Kurth, Clemens Fandrich, Sergiu Radu und Roger. Trotz starker Torhüterleistungen von Thorsten Kirschbaum und Rene Renno nicht selten mit Erfolg von der Strafraumgrenze.
Pünktlich vor der Abreise zum Auswärtsspiel in Bielefeld hatte Energie-Trainer Pele Wollitz somit wieder fast alle Spieler zur Verfügung, lediglich Jiayi Shao absolvierte wegen seiner Muskelverhärtung individuelles Training.
26.08.10
Die Frage des Tages
... an Jiayi Shao, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus
Jiayi Shao, Du hast am Donnerstag auf Grund einer Muskelverhärtung nicht mit der Mannschaft trainieren können. Ist Dein Einsatz am Sonntag in Bielefeld gefährdet?
Jiayi Shao: Nein, ich denke nicht. Ich werde auch in der zweiten Einheit des Tages mit dem Mannschaftstraining aussetzen. Es ist aber eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit sich aus der Muskelverhärtung nichts Schlimmeres entwickelt. Ich will entweder Freitag oder spätestens am Samstag zum Abschlusstraining wieder voll dabei sein.
26.08.10
Joseph Enakarhire trainiert zur Probe
Nigerianischer Abwehrspieler am Donnerstag beim FC Energie
Der FC Energie Cottbus testet am Donnerstag in zwei Trainingseinheiten den nigerianischen Abwehrspieler Joseph Enakarhire. Der 27-Jährige spielte zuletzt für Panathinaikos Athen und durchlief als einstiger Nationalspieler in Europa bereits die Stationen Girondins Bordeaux, Dynamo Moskau, Sporting Lissabon und Standard Lüttich.
Unterdessen muss Emil Jula erneut mit dem Training aussetzen, ihn zwingt Donnerstag ein leichter grippaler Infekt zur Pause. Zum Auswärtsspiel in Bielefeld wird der Stürmer allerdings zurück erwartet.
In Behandlung begaben sich auch Kolja Afriyie nach einem Schlag auf den Oberschenkel, Jiayi Shao mit einer Verhärtung der Muskulatur und Julien Latendresse mit einer Stauchung der Hand.
Der Rest der Mannschaft absolvierte ein intensives Training bestehend aus vielen kurzen Antritten, Sprüngen und zwei Spielformen. Bei denen es sowohl auf das Aufbauspiel der Angreifer, als auch auch das Abwehrverhalten der Verteidung ankam. Die zweite Trainigseinheit des Tages findet um 16.30 Uhr im Eliaspark statt.
25.08.10
Vorverkauf läuft
Auch Dauerkarten sind auch nach dem ersten Heimspiel zu günstigen Konditionen erhältlich
Während der Vorverkauf für das nächste Heimspiel des FC Energie Cottbus gegen den Karlsruher SC bereits auf Hochtouren läuft, gibt es nun auch Tickets für die Auswärtsbegegnung des FCE in Aachen.
Obwohl der Termin für die Partie am Tivoli noch nicht exakt feststeht, sind im Fanshop, via Hotline und über den Fanbeauftragten Thomas Lange Karten zu 25 Euro (Sitzplatz) sowie für 13,50 Euro (Vollzahler Stehplatz, ermäßigt 11,50 Euro) erhältlich.
Wer sich nach dem erfolgreichen Auftakt noch seine Dauerkarte für die Heimspiele des FC Energie für die Saison 2010/2011 sichern möchte, kann dies zu sehr guten Konditionen mit großem Spareffekt weiterhin auf den bekannten Wegen tun.
25.08.10
Zusätzliche Einheit
14 Spieler des FCE-Kaders absolvierten am Mittwochvormittag intensives Training

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Velimir Jovanovic hatte kurzzeitig sogar seinen 23. Geburtstag verdrängt. Denn seine Konzentration galt am Mittwochvormittag gemeinsam mit 13 Mannschaftskameraden einem Training, das es in sich hatte.
Coach Pele Wollitz war zufrieden, Co-Trainer Markus lobte sogar. Die intensive Einheit mit hoher Belastung erfüllte nämlich genau den Zweck, dem sie diente. Jene FCE-Kicker, die am Sonntag nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren und jene, die aus den Tagen zuvor etwas Trainingsrückstand hatten, wurden mit der zusätzlichen Einheit an den Leistungsstand des Teams heran geführt.
Auch Emil Jula ackerte folglich beim kraftraubenden Spiel Drei gegen Drei auf engem Feld, weil er in der Woche vor dem Düsseldorf-Spiel sowie in der Saisonvorbereitung nicht kontinuierlich trainieren konnte. Mit von der "Partie" waren auch Daniel Ziebig und Jiayi Shao, Jules Reimerink und Sergiu Radu, Clemens Fandrich und Alexander Bittroff, Uwe Hünemeier und Markus Obernosterer, Rene Renno und Julien Latendresse, Robert Zickert und Roger. Sie alle präsentierten sich spiel-, lauf- und einsatzfreudig und haben nun eine Einheit in den Beinen, die sie näher an den Leistungsstand der Kollegen heran führt. Dafür ist sogar Geburtstagskind Velimir Jovanovic dankbar.
25.08.10
Kleine Gesten, große Gesten
Das erste Heimspiel des FC Energie Cottbus gegen Düsseldorf war ein sichtbares Miteinander
Manchmal sind es die kleinen, kaum wahrnehmbaren Gesten, die mehr als alle Worte einen Gemeinschaftssinn dokumentieren. Und die dann gar in großen, weithin sichtbaren Zeichen des Teamgeistes münden.
Im ersten Heimspiel der Zweitliga-Saison 2010/2011 gegen Düsseldorf entging dem aufmerksamen Beobachter nicht, dass die Spieler in Rot-Weiß an einem Strang zogen. Nicht der obligatorische Kreis vor dem Anpfiff sprach etwa dafür, sondern die kleinen, stets wiederkehrenden Gesten. Ein kaum merkliches Abklatschen zwischen zwei FCE-Kickern im Mittelkreis nach gelungener Aktion, ein wissendes Nicken von Nils Petersen in Richtung Emil Jula als "Danksagung" für den absolvierten Laufweg, ein kurzes Klatschen nach sehenswertem Seitenwechsel, eine innige Umarmung bei der Auswechslung mit dem "Nachfolger" - die Mannschaft des FC Energie präsentierte sich als Einheit, in der jeder dem anderen Erfolg und Beifall gönnt.
Die vielen kleinen Gesten schwappten schließlich zu einer großen. Die Laola-Welle rollte über die Ränge und machte auch bei den Sitzplatztribünen nicht Halt. Dass die Spieler schon nach dem ersten Heimsieg zum kollektiven "Uffta" aufgefordert wurden, passte ins Bild. Zur Euphorie besteht zwar kein Anlass. Freuen darf man sich aber nach einem gelungenen Einstand. Am besten als Einheit.
24.08.10
Konzentrierte Lautstärke
Stimmungsblock H macht seinem Namen alle Ehre
"Der Geräuschpegel von der Nordwand war noch kompakter als sonst", resümierte Energie-Trainer Pele Wollitz beim Fan-Stammtisch am Montag respektvoll. Auch ihm ist die zentrierte Akustik im Stadion nicht verborgen geblieben.
Dem Aufruf, zur Verbesserung der Stimmung in den mittigen Block H der Nordwand umzuziehen, sind augenscheinlich viele Fans gefolgt. Dies machte sich in Auswertung des ersten Heimspiels gegen Düsseldorf nicht nur an der Anzahl verkaufter Tickets bemerkbar. Denn der Block H war deutlich voller als bisher, es gab nur noch wenige Tickets für diesen Bereich der Nordwand.
Mit Wechselgesängen animierten die lautstarken Fans im Block H auch die West- und die Osttribüne. Natürlich ließ sich der traditionelle Stimmungsblock I nicht zweimal bitten, stimmte mit ein und zeigte was in ihm steckt. „Die Stimmung war überragend, ein geiles Gefühl“ beschreibt Torschütze Nils Petersen die Leistung der Fans. Beinahe unnötig zu erwähnen, dass auch das obligatorische "Uffta" nach Spielschluss aus dem Block H schallte. Das Team des FCE nahm diese minimale Änderung mit großer Wirkung wohlwollend zur Kenntnis. Künftig werden sich die Fans wohl beeilen müssen, um sich ihre Karte für den Block zu sichern.
24.08.10
Die Frage des Tages
... an Julian Börner, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus
Julian Börner, die Mannschaft hat heute trainingsfrei, das trifft für Dich nicht zu. Du arbeitest hart an Deinem Comeback. Wie sieht der Heilungsprozess nach der Operation am Sprunggelenk aus?
Julian Börner: Es läuft alles nach Plan. Am 13. September kommt der Gips endlich ab. Danach geht es mit dem Aufbautraining los. Bis dahin verbringe ich jeden Tag zwei Stunden im Kraftraum und bei unseren Physios. Das macht nicht immer Spaß, weil man viel allein trainiert, aber die Zeit geht auch vorbei und dann will ich wieder richtig angreifen.
24.08.10
Kollektive Bescheidenheit
Die Mannschaft des FC Energie Cottbus lässt sich vom Auftakterfolg nicht blenden
Sie hatten nicht mal die Gelegenheit sich abzusprechen. Dennoch fielen die Statements des FCE-Kicker unmittelbar nach dem 2:0-Sieg gegen Düsseldorf unisono bescheiden aus.
"Es war ein gelungener Auftakt. Doch im Vorjahr haben wir auch gegen Augsburg gewonnen. Danach war es dann aber eher weniger erfolgreich. Wir haben noch nichts erreicht", bremste Abwehrchef Markus Brzenska allzu euphorische Fragen nach dem vielversprechenden Auftakt. Torschütze Nils Petersen pflichtete ihm bei: "Wir haben eine gute Mannschaft und Spaß am Fußball. Aber das müssen wir nun kontinuierlich in Zählbares ummünzen. Wie schnell man einen Negativlauf erlebt, haben wir im Vorjahr gesehen", verweist der Stürmer darauf, dass die Energie-Mannschaft dazu gelernt hat. Kapitän Marc Andre Kruska hatte schon vor dem Anpfiff der Saison kein konkretes Ziel ins Auge gefasst sondern will mit seinem Team von Spiel zu Spiel denken.
Mannschaft und Trainer sprechen eine Sprache, auch was die Ambitionen in der Saison 2010/2011 angeht. "Das Team ist jung und hat Perspektive. Allerdings sind uns andere noch ein ganzes Stück voraus", erklärt Pele Wollitz und bewertet den Sieg gegen die hoch gehandelten Düsseldorfer nicht über. Der Coach will allzu großen Erwartungen an sein noch nicht "fertiges" Team vorbeugen, ohne den Glauben an die eigene Stärke einzubüßen. Zwar könne die jetzige Mannschaft mit der entsprechenden Unterstützung wieder eine Heimmacht werden und muss sich vor allem im eigenen Stadion vor keinem Gegner fürchten. Den Zenit der Leistungsfähigkeit hat das aktuelle Team allerdings längst nicht erreicht. Angesichts des Alters der einzelnen Akteure und der Laufzeit der Verträge wird der Kader in der Saison 2010/2011 noch nicht seine volle "Blüte" entfalten können. Dennoch wird der FC Energie gegen jeden Kontrahenten seine Siegchance nutzen. Die Spieler denken dabei nur von Spiel zu Spiel.
23.08.10
Auskunftsfreudig
Energie-Trainer Pele Wollitz stand beim Fan-Stammtisch Rede und Antwort
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nach knapp 60 Minuten hatte Energie-Trainer Pele Wollitz die Neugier der rund 50 anwesenden Anhänger beim Fan-Stammtisch gestillt.
Auskunftsfreudig wie bei der ersten Veranstaltung im März gab der FCE-Coach Einblicke in seine Gedanken zu den Neuzugängen, zur Stimmung im Stadion beim ersten Heimspiel, zum Pokal-Los Freiburg und zu möglichen Transferaktivitäten in den bevorstehenden Tagen. Zwar blieben diesmal im Vergleich zum ersten Fan-Stammtisch viele Plätze leer, doch die Zuhörer gingen dennoch mit dem guten Gefühl nach Hause, dass der FC Energie Cottbus perspektivisch gut aufgestellt ist. Das nämlich war die Botschaft von Pele Wollitz an jenem Montagabend.
23.08.10
FC Energie Cottbus bestreitet zwei Testspiele
FCE ist in Bega und Hoyerswerda zu Gast
Der FC Energie Cottbus nutzt die bevorstehende „Länderspielpause“ in der 2. Bundesliga zu zwei Testspielen. Am Montag, 30. August, ist das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz in Bega zu Gast, am 2. September treten Marc Andre Kruska und Co. in Hoyerswerda an.
Auf Einladung reist der FC Energie demnach vom Auswärtsspiel in Bielefeld am kommenden Sonntag direkt weiter in den Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen, um im Rahmen der Kampagne „Bundesliga in Bega“ am 30. August um 18.30 Uhr im Waldstadion seine Visitenkarte abzugeben.
Am Donnerstag, 2. September, ist der FSV Lausitz Hoyerswerda im heimischen Jahnstadion dann um 18 Uhr Gastgeber für das Testspiel gegen das Zweitliga-Team des FC Energie Cottbus.
23.08.10
Das alte "Lied"
Die U 23 des FC Energie auch in Halle die bessere Mannschaft, verlor aber erneut 0:1
Die Enttäuschung sitzt tief. Beim klaren Favoriten Hallescher FC war die U 23 des FC Energie Cottbus im Regionalliga-Auswärtsspiel die bessere Mannschaft, unterlag allerdings unglücklich mit 0:1.
Wie schon zum Saisonauftakt gegen Meuselwitz versäumte es die Mannschaft des Trainergespanns Detlef Ullrich und Tomislav Piplica, aus dem hohen Aufwand und der guten Spielanlage Kapital zu schlagen. Schon jetzt fühlt sich manch Beobachter an die Saison 2008/2009 erinnert, als die U 23 des FC Energie Cottbus 0:1-Niederlagen in Serie verbuchte und selten die schlechtere Mannschaft war.
Dabei besaß das Team in Halle durchaus hochkarätige Torchancen durch Velimir Jovanovic, Robert Rudnik und Robert Zickert, während der Gegentreffer eher aus einem individuellen Fehler als aus einer echten Tormöglichkeit entsprang. Der Hallesche FC, der in der Woche zuvor noch den 1. FC Union Berlin mit 1:0 aus dem DFB-Pokal geworfen hatte, erwies sich gegen die U 23 als Minimalist und fuhr einen überaus glücklichen Dreier ein.
Die Leistung des FCE macht dennoch Mut, denn auch am zweiten Spieltag zeigte die Mannschaft absolute Regionalliga-Tauglichkeit. Bereicherungen waren auch die aus dem Profikader abgestellten Daniel Ziebig, Markus Obernosterer und Velimir Jovanovic, auch der beim Zweitliga-Team trainierende Robert Zickert war eine "Bank" bei der U 23. Ein Sonderlob des Trainers Detlef Ullrich verdiente sich Daniel Ziebig, der um diesen Wettkampf zur Erlangung von Spielpraxis gebeten hatte. "Ziebe ist ein echter Typ in positivem Sinne. Mit seiner Cleverness, seiner Körpersprache und seiner verbalen Hilfestellung war er in Halle eine absolute Bereicherung für uns, zumal er sich richtig quälen kann", resümierte der U 23-Coach. Seine Enttäuschung über die Niederlage konnte aber auch dieser positive Aspekt nicht lindern.
23.08.10
Die Frage des Tages
... an Kolja Afriyie, Abwehrspieler des FC Energie Cottbus
Kolja Afriyie, Du hast am Sonntag Dein erstes Heimspiel im Stadion der Freundschaft bestritten. Wie hast Du das Debüt erlebt?
Kolja Afriyie: Es hat Spaß gemacht! Die Atmosphäre war toll, was natürlich mit dem Verlauf des Spiels eng verknüpft ist. Ich habe versucht, gut ins Spiel zu kommen und mir mit einfachen Bällen Sicherheit zu holen. Als Mannschaft fand ich uns für das erste Punktspiel schon recht gut organisiert, wir haben die Partie zu großen Teilen kontrolliert. Das trägt dann natürlich dazu bei, dass man sich auf dem Platz wohlfühlt. Ich bin mit dem Debüt jedenfalls absolut zufrieden, vor allem weil unsere Art Fußball zu spielen belohnt wurden.
23.08.10
"Eisvögel"
Die fünf Neuzugänge in der Startformation des FC Energie überzeugten auf Anhieb
Die fünf Neuzugänge in der Startformation des FC Energie Cottbus beim 2:0-Sieg gegen Düsseldorf wirkten erstaunlich unaufgeregt bei ihrem Debüt. Scheinbar cool wie "Eisvögel" verrichteten sie ihre Aufgaben.
Selbstverständlich war diese Leistung dabei keineswegs. Denn ungeachtet des vorhandenen Potentials sind die neuen Kicker im FCE-Trikot Fußballer, die völlig neues Terrain betraten. Daniel Adlung nimmt sich in diesem Quintett fast schon als "Alter Hase" aus, feierte als 22-Jähriger am Sonntag nahezu unbemerkt ein persönliches Jubiläum: sein 100. Spiel in der 2. Bundesliga. Bei Kolja Afriyie und Takahito Soma spricht ihr routiniertes Alter von jeweils 28 Jahren dafür, dass sie offenbar nichts "anhebt". Dennoch absolvierten beide nicht nur das erste Spiel im Energie-Trikot, sondern auch ihr Debüt in Deutschlands Profiligen.
Noch erstaunlicher ist dagegen die Ruhe und Abgeklärtheit, mit der Thorsten Kirschbaum und Rok Kronaveter auftraten. Während der 23-jährige Torhüter immerhin schon ein Zweitliga-Spiel in der Vita zu stehen hatte, weilt der gleichaltrige Mittelfeldspieler bei seiner ersten Auslandsstation überhaupt erst seit 20 Tagen in Deutschland. Dass er sich sofort zum Leistungsträger und Vorbereiter des 2:0 durch Nils Petersen aufschwang, verdient durchaus Respekt.
Trainer Pele Wollitz hat eine ebenso logische wie wichtige Erklärung für den gelungenen Einstand der Neuen. "Niemand hat Heimweh", umschreibt der Coach den Umstand, dass sich die neuen Kicker wohlfühlen und in der Mannschaft sofort integriert wurden. Der Einstand des Quintetts war zumindest vielversprechend.
22.08.10
Ein Tor als Dankeschön
Die zuletzt angeschlagenen Emil Jula und Marc Kruska erzielen das 1:0 im Duett
So weit die Füße tragen. Emil Jula und Marc Andre Kruska konnten in der zurückliegenden Woche kaum trainieren. Wie wichtig diese beiden Akteure sind, demonstrierten sie eindrucksvoll beim "gemeinsamen" Treffer zum 1:0.
Es sind Geschichten, die der Fußball schreibt. Emil Jula und Marc Andre Kruska verletzten sich vor einer Woche in Heeslingen beim Pokalspiel, ihr Einsatz gegen Düsseldorf schien zu Wochenbeginn undenkbar. "Die Schmerzen waren so groß, dass ich nur wenig Hoffnung hatte. Vor allem musste ich die Ergebnisse des MRT abwarten", blickt FCE-Kapitän Marc Kruska zurück. Nicht ohne sich ausdrücklich bei der medizinischen Abteilung zu bedanken. "Die Physios haben wirklich einen tollen Job gemacht, dass wir den Wettlauf mit der Zeit gewonnen haben und spielen konnten", diktierte der "Sechser" den Journalisten nach Spielschluss in die Blöcke. Emil Jula hinderte die eigens angefertigte und gepolsterte Manschette am Ellbogen nicht daran, nach punktgenauer Flanke von Marc Kruska das 1:0 zu köpfen.
Auch Trainer Pele Wollitz wusste, dass die Einsatzbereitschaft der "Medizinmänner" einen wesentlichen Beitrag zum gelungenen Saisonstart beitrug. "Die Jungs haben rund um die Uhr geackert, um die angeschlagenen Akteure fit zu bekommen. Auch das zeigt den Geist im Team", zählt er die Physiotherapeuten Philip Gerzymisch, Matthias Grahé und Oliver Krautz ausdrücklich zur Mannschaft. Marc Kruska und Emil Jula widmeten ihr Tor im "Duett" den Kollegen hinter der Massagebank.
22.08.10
Umstellungen fruchteten
Ohne Auswechslung wurde die Mannschaft des FC Energie gegen Düsseldorf anders aufgestellt
Manchmal sind es nur Nuancen, die ein enges Match in die gewünschten Bahnen lenken. Den Erfolg gegen Düsseldorf läutete eine Umstellung in der Halbzeit ein, die sich als Glücksgriff erwies.
Der FC Energie dominierte schon vor dem Seitenwechsel, kontrollierte die Partie und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Doch Trainer Pele Wollitz missfiel, dass sein Team in der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust mitunter nicht gut genug organisiert war. Beinahe hätte die Fortuna daraus Kapital geschlagen, doch Thorsten Kirschbaum im FCE-Tor rettete gegen Torghelle und Adam Straith verhinderte im Verbund mit Kolja Afriyie die zweite Möglichkeit der Gäste.
Ohne auszuwechseln gab der FCE-Coach seiner Mannschaft dann mehr Stabilität. Rok Kronaveter rückte auf die linke Mittelfeldseite, Daniel Adlung spielte plötzlich rechts und Marco Kurth bekleidete mit Marc Andre Kruska die Zentrale. Fortan stimmte die Zuordnung besser, ohne an individueller Qualität einzubüßen. Nicht zufällig waren jene Mittelfeldakteure dann auch die Wegbereiter der beiden entscheidenden Treffer aus dem Spiel heraus. Zunächst legte Daniel Adlung auf Marc Kruska auf, dessen tolle Flanke köpfte Emil Jula zum 1:0 ins Netz. Und die Vorarbeit zum 2:0 durch Nils Petersen leistete mit sehenswerter Einzelleistung Neuzugang Rok Kronaveter. Die Umstellungen brachten folglich zählbaren Erfolg.