28.06.10
"Hausaufgaben" gemacht
Alle Spieler des FC Energie meldeten sich pünktlich und gesund zum Laufbandtest

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Das Wichtigste zuerst: Zum individuellen Laufbandtest erschienen am Montag alle Energie-Spieler pünktlich. Und gesund. Auch die "Hausaufgaben" sind im Urlaub augenscheinlich abgearbeitet worden.
Denn beim Stufentest auf dem Laufband im Sportzentrum mit fünf Durchgängen von jeweils drei Minuten mit stetig steigendem Tempo wirkten die Kicker in neuer Trainingskluft frisch. Mittels des abgezapften Blutes wird nun der Laktatwert ermittelt, der Trainer Pele Wollitz als aussagefähige Grundlage für die Trainingssteuerung dient. Die Physiotherapeuten Philip Gerzymisch und Matthias Grahé nutzten die Möglichkeiten des Sportzentrums auch dazu, Größe und Gewicht der einzelnen Spieler zu katalogisieren.

Uwe Hünemeier wird Blut abgezapft.
Die Spieler des FC Energie freuten sich sichtlich über ihr Wiedersehen, herzten und scherzten, klatschten ab und tauschten Urlaubseindrücke aus. Dies geschah allerdings stets nur in kleinen Gruppen, wenn sich die Laufband-Duos den Staffelstab übergaben. Erstes gemeinsames Training wird am Donnerstag um 14.30 Uhr sein, wenn alle FCE-Akteure ihre medizinischen Tests hinter sich gebracht haben. Erst dann kommt der Ball ins Spiel, auf den sich Fußballer bekanntlich am meisten freuen: "Ich hab wieder richtig Bock auf Fußball. So schön wie der Urlaub war, man vermisst dann nach ein paar Tagen doch etwas", sagt stellvertretend Marc-André Kruska.
Der Mittelfeldspieler des FC Energie kennt sich nach einem Jahr in Cottbus schon bestens aus, nahm Neuzugang Uwe Hünemeier unter seine Fittiche. Markus Brzenska dagegen "beschnupperte" sich mit dem neuen Torhüter Thorsten Kirschbaum, der den Laufbandtest ebenfalls problemlos bewältigte. Fit und läuferisch gewohnt überzeugend präsentierte sich auch Daniel Ziebig. In den zurückliegenden Wochen absolvierte der Linksverteidiger eine intensive Reha-Maßnahme in Donaustauf und meldet sich nun pünktlich zum Trainingsauftakt fit und schmerzfrei zurück.
Den Neuzugängen in Reihen des FC Energie bleibt neben den medizinischen Untersuchungen der nächsten Tage noch genügend Zeit, sich in Cottbus zurecht zu finden. Ab 1. Juli werden sie während der Saisonvorbereitung dann kaum noch Gelegenheit haben, sich ein Bild von ihrer Wahlheimat zu machen.

26.06.10
Pärchen-Bildung
Am Montag beginnt die Saisonvorbereitung beim FCE mit individuellen Laufbandtests

Daniel Ziebig bildete mit Jiayi Shao ein Lauf-Duo.
Am Montag ist Schluss mit lustig. Die Zweitliga-Kicker des FC Energie Cottbus starten mit medizinischen Tests in die Vorbereitung auf die Saison 2010/2011. Das Laufband macht den Anfang.
Unter Fußballern ist der Intervalltest mit anschließender Blutentnahme nicht gerade beliebt weil anstrengend. Doch wer seine "Hausaufgaben" gemacht und die im individuellen Urlaubs-Trainingsplan verankerten Läufe absolviert hat, braucht sich vor dem Laktattest nicht zu fürchten. Jeweils zwei Kicker des FCE-Kaders werden im halbstündigen Rhythmus im Sportzentrum Cottbus erwartet und auf das Laufband gebeten. Die Pärchen wurden von den Physiotherapeuten Philip Gerzymisch und Matthias Grahé zusammen gestellt. So darf Marc-André Kruska seinem neuen Kollegen Uwe Hünemeier den Weg zum Sportzentrum zeigen, Markus Brzenska bekommt Torhüter-Neuzugang Thorsten Kirschbaum "an die Hand". Über zwei Tage erstreckt sich der Laktattest. Routinier Marco Kurth hat am Dienstagvormittag die Aufgabe, den japanischen Neuzugang Takahito Soma Kabine und Anfahrtsweg zu zeigen. Und dass Dennis Sörensen mit der Betreuung seines einstigen Midtjyllander Mitspielers Kolja Afriyie betraut ist, liegt nahe. Laufen muss dann allerdings jeder selbst.
Den Laufbandtest wird auch Markus Obernosterer absolvieren. Der Probespieler aus Österreich wirkte bereits im letzten Testspiel des FCE nach Saisonschluss mit und wurde von Trainer Pele Wollitz nun noch einmal für mehrere Tage dazu gebeten. Am Dienstag und Mittwoch schließen orthopädische und kardiologische Untersuchungen die individuellen Tests ab. Erst danach geht es als Mannschaft auf den Platz. Der neue Einheitsball hat folglich noch einige Tage Pause.
26.06.10
"Es wird ganz eng"
Nils Miatke hält ein Elfmeterschießen zwischen Deutschland und England für wahrscheinlich
Als Deutschland 1990 im WM-Halbfinale im Elfmeterschießen gegen England die Oberhand behielt, lag Nils Miatke noch in den Windeln. Am Sonntag könnte sich das Szenario wiederholen.
"Ich denke, es wird ganz eng und könnte durchaus in die Verlängerung oder sogar ins Elfmeterschießen gehen", blickt der Jungprofi auf das Achtelfinalspiel in Südafrika zwischen der deutschen Equipe und dem Team von der Insel entgegen. Wie man sich fühlt als Schütze vom Punkt, weiß Nils Miatke durchaus. In der U 19 des FC Energie war er Elfmeterschütze, hat bei Turnieren auch schon Entscheidungen vom Punkt miterlebt. Nun würde der Druck in einem Ausscheidungsspiel der Weltmeisterschaft ungleich höher sein als bei einem Einladungsturnier der A-Junioren. Aber die Abläufe, das Gefühl, die Verantwortung für die Mannschaft sind doch die gleichen.
Sollte Deutschland ohne den angeschlagenen Bastian Schweinsteiger antreten müssen, würde es nach Ansicht von Nils Miatke noch wesentlich schwerer werden gegen England. "Er ist der wichtigste Spieler", schätzt des Linksfuß des FCE ein. Er wird am Sonntag genau hinschauen, wenn er in seiner neuen Wohnung mit Freundin und Kumpels vor dem Fernseher mitfiebert. Möglicherweise 120 Minuten oder noch länger.
Übrigens: Auch 1996 behielt Deutschland gegen England im Elfmeterschießen die Oberhand, im Londoner Wembleystadion bei der Europameisterschaft. Damals ging Nils Miatke noch nicht zur Schule.
25.06.10
Olympisches Frühstück am Kiebitztag
Am 3. Juli ab 10 Uhr rollt der Ball im Stadion der Freundschaft
Der 3. Juli 2010 hat sportlich einiges zu bieten. Die Stadt Cottbus bewirbt sich um den Sieg bei der Mission Olympic, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet am Nachmittag womöglich das WM-Viertelfinale – und der FC Energie Cottbus macht an jenem Tag den Anfang. Ab 10 Uhr lädt der FCE zum traditionellen Kiebitztag ins Stadion der Freundschaft, empfängt die Fans mit einem vitaminreichen Frühstück aus dem Hause PENNY und stellt die Spieler des Profiteams bei musikalischer Umrahmung einzeln vor.
Die Stadiontore werden am Sonnabend, 3. Juli, um 9.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist natürlich frei. Um für die Stadt Cottbus fleißig zu punkten, gibt es auf dem Stadiongelände jede Menge Aktivitäten zum Mitmachen wie die Torwand, einen Slalom- und Hindernisparcour, das DFB-Mobil und die Station Balljonglieren. Im Stadion selbst stehen dann die Westtribüne und die Nordwand für Besucher zur Verfügung, wobei jedes Klatschen in die Wertung zu Mission Olympic mit einfließt.
Bereits das Einlagespiel vor dem Einlaufen der Zweitliga-Kicker mit allen Neuzugängen verspricht hohe Fußball-Kunst. Denn das Trainerteam des FC Energie Cottbus mit Claus-Dieter Wollitz, Markus Feldhoff und Vasile Miriuta an der Spitze stellt sich auf dem heiligen Rasen einer Fan-Mannschaft zum Duell auf dem Kleinfeld. Höhepunkt des Kiebitztages ist dann das Mannschaftstraining in neuen Trikots, in dem auch die Neuzugänge erstmals ihr Können zeigen.
25.06.10
Trikot-Präsentation in neuem PENNY-Markt
Große Autogrammstunde am 1. Juli um 17.30 Uhr im Blechen-Carré
Die Zeitrechnung 2010/2011 startet beim FC Energie Cottbus am 1. Juli mit einer dreifachen Premiere: neue Mannschaft, neue Trikots, neuer PENNY-Markt. Um 17.30 Uhr wird das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz mit allen Neuzugängen im Untergeschoss des Blechen-Carré zu Gast sein und die ersehnte Präsentation der neuen Heim-, Auswärts- und Ausweich-Trikots von Ausrüster Umbro mit einer Autogrammstunde vor der tags zuvor eingeweihten Filiale des Hauptsponsors PENNY verbinden.
Dazu steigt die komplette Mannschaft des FC Energie Cottbus an jenem 1.Juli unmittelbar nach dem ersten Mannschaftstraining der Saison 2010/2011 in den Teambus gen Blechen-Carré Cottbus, wo Fans, Sympathisanten und Neugierige von 17.30 Uhr bis 19 Uhr voll auf ihre Kosten kommen. Neben Autogrammen und der Begutachtung der neuen Originaltrikots gibt es Musik, Moderation und dank Gastgeber PENNY ein attraktives Gewinnspiel mit hochwertigen Preisen. Dem Anlass entsprechend werden sogar fünf rote Heimtrikots der Kollektion 2010/2011 unter den Besuchern verlost.
Das Sortiment mit rund 1.750 Artikeln aus dem Hause PENNY auf 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wird an jenem 1. Juli 2010 um zahlreiche Fanartikel des FC Energie Cottbus erweitert. Auch die neuen Umbro-Trikots sind bereits in begrenzter Stückzahl erhältlich.
PENNY ist mit 2.400 Märkten und einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro einer der führenden Lebensmitteldiscounter in Deutschland. Allein in den östlichen Bundesländern betreibt PENNY rund 600 Märkte. In Cottbus ist PENNY mit insgesamt vier Filialen im Ostrower Business Park, in der Hardenbergstraße, in Gallinchen im Gewerbepark 10 und ab dem 30. Juni auch im Blechen-Carré vertreten.
24.06.10
Landespokalsieger
Die U 16 und die U 15 holten sich als krönenden Saisonabschluss die Brandenburger Trophäe

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Die U 15 und die U 16 des FC Energie Cottbus setzten sich zum Abschluss der erfolgreichen Saison 2009/2010 die Krone in Form des brandenburgischen Landespokals auf.
Die U 15 behielt dabei gegen den SV Babelsberg 03 mit 1:0 die Oberhand, Nationalspieler Paul Jäckel erzielte das "goldene Tor" in der 70. Minute. Im Finale tat sich der FCE als Tabellenzweiter der Regionalliga Mitteldeutschland schwer, Torchancen zu kreieren. Dennoch war der Sieg der C-Junioren absolut verdient.
Die U 16 rundete mit dem 3:0-Erfolg im Landespokalfinale gegen den Brandenburger SC Süd eine beinahe perfekte Saison ab. Kevin Brandt, Christoph Mellack und Heiko Leinweber trafen gegen kämpferisch gute Brandenburger, die dem sieggewohnten Team aus Cottbus aber dennoch deutlich unterlagen. Der jüngere B-Junioren-Jahrgang erreichte somit alle gesteckten Saisonziele mit der souveränen Meisterschaft in der Brandenburgliga mit nur einem Remis bei ansonsten weißer Weste, dem Aufstieg in die Regionalliga, dem hervorragenden 4. Platz beim Länderpokal in Duisburg und nun schließlich mit dem Pokaltriumph. "Die Jungs haben wirklich konstant gute bis sehr gute Leistungen abgerufen", lobt Trainer Sven Görtz sein Team. Den fußballfreien Saisonabschluss mit dem Besuch im Tropical Islands hatte sich die U 16 redlich verdient.
24.06.10
"Energie kommt nach Hause"
Gastgeber Senftenberg bietet FCE-Fanclubs Testspiel-Tickets zum Vorzugspreis
Die Profimannschaft des FC Energie Cottbus wird im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2010/2011 bis zu zehn Testspiele bestreiten. Die Partie am 15. Juli in Senftenberg steht unter dem Motto "Energie kommt nach Hause".
Damit spielt Gastgeber FSV Glückauf Brieske/Senftenberg auf die Wurzeln des FC Energie an und auf die Tradition, stets die talentiertesten Kicker nach Cottbus delegiert zu haben. So kehrt aus dem aktuellen Team Alexander Bittroff an jenem 15. Juli um 18.30 Uhr an die Elsterkampfbahn zurück. Der FSV Brieske bietet registrierten FCE-Fanclubs für diese Begegnung Eintrittskarten zum Exklusivpreis von 5 Euro an, im Vorverkauf und an der Tageskasse kosten die Tickets dann 7 Euro. Bestellungen werden bis zum 30. Juni per Fax unter 03573-790158 oder per E-Mail unter fsv-brieske@t-online.de entgegen genommen.
Auch im Trainingslager vom 21. bis 28. Juli in Herzlake sind Testspiele ein enorm wichtiges Element zur Erlangung von Automatismen. So sind Partien gegen den polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin, Preußen Münster und VfB Oldenburg während des Aufenthalts in Herzlake in Planung.
24.06.10
Der Druck nimmt ab
Energie-Trainer Pele Wollitz analysiert das letzte Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft
Begeistert war Claus-Dieter Wollitz am Mittwochabend nur vom Einzug der deutschen Mannschaft ins WM-Achtelfinale mit dem Ausblick auf die Partie gegen England.
Der Trainer des FC Energie Cottbus hat unschwer erkannt, welch enormer Druck auf dem deutschen Team lastete. "Die Überzeugung bei unserer Mannschaft war nicht so groß wie angekündigt. Es war deutlich zu sehen, dass einigen jungen Spielern die Freude, die Unbekümmertheit gegen Ghana fehlte", analysiert Pele Wollitz ohne Vorwurf. Denn dass solche jungen Kicker in einem "Endspiel" vor den Augen der ganzen Nation nicht befreit aufspielen, ist absolut nachvollziehbar. "Aber auch die gestandenen Akteure wie Mertesacker und Friedrich gaben der Truppe nicht die nötige Stabilität", hat der FCE-Coach beim Zittersieg gegen Ghana erkannt und führt fort: "Gerade in solchen Begegnungen sieht man, dass ein Michael Ballack mit seiner Präsenz, seiner Körpersprache, seiner Erfahrung dann eben aller Unkenrufe zum Trotz doch fehlt." Pele Wollitz hätte sich zudem gewünscht, Deutschland hätte selbstbewusst mit zwei Spitzen gespielt. "So kann man mehr Druck auf den ballführenden Spieler aufbauen", weiß er. Gewundert hat sich der Energie-Trainer auch darüber, mit Jerome Boateng einen Rechtsfuß links in die Viererabwehrkette zu stellen. "Als Außenverteidiger konnte er Lukas Podolski im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal überlaufen und flanken", bedauerte Pele Wollitz.
Dennoch freut sich der FCE-Coach natürlich darüber, dass Deutschland im Achtelfinale steht. "Der Druck ist jetzt nicht mehr so groß, das Minimalziel hat diese junge Mannschaft erreicht und kann nun befreiter spielen", hofft Pele Wollitz. Im Kampf um den WM-Titel sieht er nach den bisherigen Eindrücken Argentinien in der Favoritenrolle. "Diese Mannschaft hat die Ausgewogenheit, die notwendig ist. Andere Teams haben gute Einzelspieler, aber keine Ballance", hat Pele Wollitz beobachtet und zieht auch aus den Spielen bei den Welttitelkämpfen Erkenntnisse und Rückschlüsse. Eine WM ist als Weiterbildungsmaßnahme sicher geeignet.
23.06.10
FC Energie bei Dauerkarten vorn dabei
In der Kategorie der günstigsten Saisontickets belegt der FCE Rang 2 / Frühbucher-Rabatt noch bis 3. Juli
Jetzt bekam es der FC Energie Cottbus sogar Schwarz auf Weiß: Mit seinem Dauerkartenpreis 2010/2011 mischt der FCE in der Spitzengruppe aller 36 Bundesligisten mit. In einem Ranking der günstigsten Saison-Tickets liegt der FC Energie nur zwei Euro hinter dem FSV Frankfurt auf Platz zwei knapp vor dem Rekordmeister FC Bayern München.
Schon ab 119 Euro gibt es für Vollzahler Stehplatzkarten für alle 17 Saisonheimspiele im Stadion der Freundschaft. Mit der Dauerkarte des FC Energie Cottbus bekommt man bis zu 3 Spiele geschenkt. Noch mehr spart der Fan mit dem Frühbucher-Rabatt, wenn er sich bis zum 3. Juli sein Saisonticket sichert. Zudem sparen alle Dauerkartenbesitzer während der Saison Vorverkaufs-Gebühren, Topzuschläge sowie Tageskassenaufschläge. Bislang wurde dieses verlockende Dauerkarten-Angebot von mehr als 2.000 Anhängern des FCE wahrgenommen.
Darunter befinden sich natürlich auch zahlreiche Inhaber einer Sitzplatz-Dauerkarte, die sich ihren angestammten Platz rechtzeitig reservierten. Denn auch in der Kategorie der teuersten Saisontickets belegt der FC Energie einen beachtlichen Rang. Günstiger als 360 Euro für 17 Spiele in bequemer Sitzposition sind demnach in der 2. Bundesliga nur Aufsteiger Erzgebirge Aue und die SpVgg. Greuther Fürth. Während der FC Energie Cottbus also in beiden relevanten Kategorien in den Medaillenrängen platziert und somit sehr fanfreundlich aufgestellt ist, belegen die Zweitligisten 1860 München mit einem Dauerkarten-Stehplatzpreis von 192 Euro und der VfL Bochum mit dem teuersten Sitzplatz für 595 Euro die letzten Ränge in der Preistabelle.
23.06.10
Daumendrücken
Kolja Afriyie hält am Mittwoch zu Deutschland
Man könnte meinen, es schlagen am Mittwoch zwei Herzen in seiner Brust. Doch für Kolja Afriyie gibt es keinen Zweifel: Er drückt nur Deutschland im Vorrundenspiel gegen Ghana die Daumen.
Der Neuzugang des FC Energie Cottbus hat einen ghanaischen Vater und Freunde im afrikanischen Land. Seine Mutter jedoch ist Deutsche und er hatte sich sehr früh dafür entschieden, für Deutschland zu spielen und folglich die Daumen zu drücken. "Ich bin Deutscher", sagt Kolja Afriyie und trug sogar vier Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei seinen Einsätzen in der U 21.
Schwierig und emotional wird es für den 28-jährigen Rechtsverteidiger wohl erst, sollte das Team von Bundestrainer Jogi Löw bei der WM auf Dänemark treffen. Denn Kolja Afriyie ist in Flensburg nicht nur an der dänischen Grenze geboren, sondern spielte auch neun Jahre im Nachbarland. Ein Duell zwischen der DFB-Auswahl und dem dänischen Team kann aber frühestens im Halbfinale stattfinden ...
22.06.10
Energie im WM-Gespräch
Daniel Ziebig kritisiert die Schiedsrichter und blickt auf 2007 zurück
Daniel Ziebig könnte die zweite Trainingseinheit des Tages in der Reha in Donaustauf fast beendet haben, wenn die WM-Partien am Nachmittag angepfiffen werden. Rücksicht auf die Spiele nimmt er bei seinem individuellen Programm allerdings nicht.
Zumal der Linksverteidiger des FC Energie Cottbus auch keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse im bisherigen Verlauf der Welttitelkämpfe ausmachen konnte. "Bisher war das sicher nicht überzeugend. Aber jetzt in den dritten Spielen der Vorrunde wird sich die Spreu vom Weizen trennen", ist Daniel Ziebig überzeugt. Argentinien und Spanien werden ihrer Favoritenrolle gerecht werden und auch am deutschen Einzug ins Achtelfinale zweifelt er nicht.
Auffällig war für Daniel Ziebig bisher vor allem, wie sehr die Schiedsrichter Einfluss auf den Verlauf der Spiele nahmen. "Die Rote Karte für die Schweiz gegen Chile - das war doch niemals ein Platzverweis", nennt er das jüngste Beispiel und führt nicht zuletzt darauf die Niederlage der Eidgenossen zurück. Daniel Ziebig hofft spätestens im Achtelfinale auf jene Fußball-Kunst, die man sich vom Stelldichein der besten Kicker erhofft.
Übrigens hat "Ziebe" registriert, dass sogar der FC Energie Cottbus bei der WM in aller Munde ist. "Ich habe die Aussage von Cacau gelesen und musste schmunzeln", sagt der Abwehrspieler. Denn der deutsche Nationalstürmer brachte vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Ghana den Vergleich zum letzten Bundesliga-Spieltag 2006/2007 ins Gespräch, als der VfB Stuttgart gegen Energie einen Sieg zur Meisterschaft benötigte und nach 0:1-Rückstand 2:1 gewann. "Ich kann mich an dieses Spiel sehr gut erinnern", blickt Daniel Ziebig zurück, er stand damals in der Startformation des FCE. Den 2:1-Siegtreffer erzielte vor drei Jahren der damals 20-jährige Sami Khedira. Daniel Ziebig ärgerte sich in Stuttgart über diesen Gegentreffer - am Mittwoch gegen Ghana darf Khedira allerdings gern zum Siegtorschützen avancieren.
22.06.10
Die Frage des Tages
... an Kolja Afriyie, Neuzugang des FC Energie Cottbus
Kolja Afriyie, Du bist zur Unterzeichnung Deines Vertrages beim FC Energie persönlich nach Cottbus gekommen. Was verbindest Du mit Deiner Anreise neun Tage vor dem Trainingsstart?
Kolja Afriyie: Ich habe erst den notwendigen Medizincheck beim Orthopäden absolviert und war danach auch bei der kardiologischen Untersuchung, ehe ich den Vertrag in der Geschäftsstelle wie vereinbart unterschrieben habe. Natürlich habe ich bei der Gelegenheit auch einen Blick ins Stadion geworfen. Heute Abend fahre ich zu meiner Schwester nach Berlin und schaue mir dann am Mittwoch Wohnungen in Cottbus an. Dann wird es in den ersten Tagen nach dem Trainingsstart nicht so hektisch.
22.06.10
FC Energie verpflichtet Kolja Afriyie
28-jähriger Rechtsverteidiger kommt vom dänischen Erstligisten FC Midtjyllandt
Die Geduld des FC Energie Cottbus hat sich ausgezahlt. Am Dienstag unterschrieb Kolja Afriyie einen Vertrag bis 2013, bestand den medizinischen Test und kämpft mit der Rückennummer 3 künftig um einen Platz rechts in der Viererabwehrkette.
Bereits seit der Winterpause hatte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz sein Interesse an dem 28-jährigen mehrfach bekundet, der 1,88 Meter große Verteidiger mit Offensivdrang wechselt nun vom dänischen Erstligisten FC Midtjyllandt in die Lausitz. „Es hat mir imponiert, wie sich der FC Energie um mich bemüht hat. Dieses Vertrauen will ich unbedingt rechtfertigen und mich in der 2. Bundesliga durchsetzen“, so der gebürtige Flensburger nach seiner Ankunft in Cottbus.
Kolja Afriyie begann seine fußballerische Laufbahn bei DGF Flensborg, neben den Stationen Hamburger SV II, AC Horsens und Esbjerg fB spielte der Sohn einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters vier Mal für die deutsche U 21-Nationalmannschaft. Für den FC Midtjyllandt war Kolja Afriyie seit 2006 in der höchsten dänischen Spielklasse aktiv, feierte mit dem Team die Vizemeisterschaft und wurde in der zurückliegenden Saison 2009/2010 Tabellensechster.
22.06.10
Drei Anläufe, zwei Titel
Der jüngste Nachwuchs des FC Energie setzte sich die Krone auf

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Drei Anläufe unternahmen die jüngsten Fußballer des FC Energie Cottbus am vergangenen Wochenende, um sich die Krone des Landes Brandenburg aufzusetzen. Die E- und F-Junioren kehrten golddekoriert zurück.
Drei Spiele, drei Siege, kein Gegentor - das war die beeindruckende Bilanz der U 11 des FCE bei den Titelkämpfen in Stahnsdorf am vergangenen Sonnabend. Gegen Eberswalde, Pritzwalk und den Dauerrivalen aus Frankfurt/Oder setzte sich das Team von Trainer Nico Wünschmann überzeugend durch und hatte mit 7:0 Toren nach der Vorrunde hauchdünn die Nase vorn. Rang zwei ging an Falkensee/Finkenkrug. Neben dem Siegerpokal gab es auch eine Einzelauszeichnung, denn Energie-Angreifer Maurice Schneider gehörte zu den drei besten Spielern des Turniers.

Kleiner Mann ganz groß lautete das Motto bei der U 9. Bei den jüngsten Kickern im Spielbetrieb flossen neben den Ergebnissen auch die Resultate von Technik-Stationen wie Jonglieren und Zielschießen in die Wertung mit ein. Zwar verlor der FCE das Endspiel der F-Junioren knapp mit 0:1, jubelte am Ende aber dennoch. Denn in der Summe aller hinzu gezogenen Wertungen lagen die F-Junioren des FC Energie an der Spitze. Nicht zuletzt Marvin Kilisch als jüngerer Jahrgang sicherte seinem Team mit 311 gültigen Kontakten beim Jonglieren Platz eins. Die Siegerehrung nahmen Energies Vizepräsident Wolfgang Neubert und Jungprofi Clemens Fandrich vor.
Die D-Junioren des FCE konnten nicht in den Titelkampf eingreifen, belegten nach einem Sieg und zwei Niederlagen Rang 7 der U 13. Mit Felix Geisler wurde aber ein Akteur in rot-weiß zu den besten Spielern des Turniers gewählt.
21.06.10
Wer zuerst kommt ...
Uwe Hünemeier sicherte sich seinen Platz in der Mannschaftskabine
Wer zuerst kommt, malt zuerst. Zum Beispiel seinen Namen an den Spind. Uwe Hünemeier hat sich den freien Platz zwischen Marc-André Kruska und Marco Kurth in der Mannschaftskabine des FC Energie Cottbus auserkoren.
Den Weg zum Stadion der Freundschaft kannte der Neuzugang des FCE bereits, am Montag war er mit Freundin zu Gast und stattete der Geschäftsstelle und der Kabine einen Besuch ab. "Wir schauen uns am Dienstag Wohnungen an", erklärt der Innenverteidiger bei strahlendem Sonnenschein. Der ehemalige Dortmunder wird sich wohlfühlen in der Lausitz, daran gibt es keinen Zweifel.
Wann es für den 24-jährigen Abwehrspieler mit individueller Leistungsdiagnostik konkret losgeht in der kommenden Woche, weiß er noch gar nicht. So früh wie möglich, daran lässt Uwe Hünemeier keinen Zweifel. Er kann es kaum erwarten, seine neuen Mannschaftskameraden kennenzulernen. Mindestens einen kennt er schon. Und der sitzt ab sofort direkt neben ihm: Marc Kruska.
21.06.10
Hoffnung auf Besserung
Alexander Bittroff ist vom Tempo der WM-Spiele enttäuscht
Alexander Bittroff hat das Cottbuser Stadtfest vorgezogen, beschränkte sich auf den Live-Ticker via Handy kurz vor dem Feuerwerk. "Vom Hocker gerissen" hat ihn die Weltmeisterschaft bislang nicht.
"Es ist schon erstaunlich, wie viele Favoriten sich schwer tun. Die Außenseiter sind gut organisiert, stellen sich hinten rein und warten auf einen entscheidenden Konter. Und die vermeintlichen Spitzenteams sind nicht in der Lage, die tief stehenden Teams zu knacken", hat Alex Bittroff in der ersten Woche der Fußball-Weltmeisterschaft beobachtet. Enttäuscht ist der vielseitige Abwehrspieler nicht nur vom oft gedrosselten Tempo in den Aktionen, sondern auch von den namhaften Nationen wie Frankreich, England und Italien. Die deutsche Mannschaft habe trotz der jüngsten Niederlage zumindest Zug in den eigenen Aktionen gehabt und kreierte so Tormöglichkeiten.
Hoffnung auf Besserung hat Alex Bittroff für die Spiele ab dem Achtelfinale. Wenn sich die Teams auf Augenhöhe gegenüber stehen und es gnadenlos um Sieg oder Ausscheiden geht, werden die WM-Spiele wohl abwechslungsreicher. Dann wird der 21-Jährige auch wieder seine Prioritäten verändern und die Spiele in voller Länge verfolgen - zumal das Cottbuser Stadtfest dann keine Konkurrenzveranstaltung mehr ist.
21.06.10
Takahito Soma kommt
28-jähriger Abwehrspieler erster Japaner beim FC Energie Cottbus
Der FC Energie Cottbus hat erstmals einen japanischen Spieler in seinen Reihen. Am Wochenende unterschrieb Takahito Soma einen Zweijahres-Vertrag und wird zum Trainingsauftakt zur Saison 2010/2011 in Cottbus erwartet.
Der 28-jährige Linksverteidiger wechselt vom portugiesischen Erstligisten C.S. Maritimo Funchal in die Lausitz, mit dem er 2009/2010 auf Platz fünf der SuperLiga einkam. Takahito Soma bestritt 17 Saisonspiele und erzielte zwei Treffer. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz hat um den dynamischen Linksfuß gekämpft: „Er ist ein erfahrener und aggressiver Spieler, der nach vorne denkt. Nachdem Takahito Soma in Japan stets auf Top-Niveau aktiv war ist es zweifellos von Vorteil, dass er nun schon seit 18 Monaten in Europa spielt“, erklärt Pele Wollitz.
Takahito Soma wurde am 10. Dezember 1981 in Kawasaki geboren, ist 1,76 Meter groß, gewann 2006 mit den Urawa Red Diamonds die japanische Meisterschaft und 2007 als Stammspieler die asiatische Champions League.
21.06.10
Die Frage des Tages
... an Detlef Ullrich, Trainer der U 23 des FC Energie Cottbus
Detlef Ullrich, die U 23 des FC Energie Cottbus spielt als Aufsteiger zur Regionalliga erwartungsgemäß in der Nordstaffel. Eine attraktive Liga, oder?
Detlef Ullrich: Absolut. Erst einmal freuen wir uns, mit der jungen Mannschaft den Sprung in diese Spielklasse geschafft zu haben. Dort warten dann allerdings andere Kaliber als in der Oberliga. Natürlich ist es eine große Herausforderung, wieder in größeren Stadien zu spielen und hilft bei der Weiterentwicklung unserer Talente. Aber es wird eine große, eine sehr große Aufgabe. RB Leipzig und Chemnitz sind selbsterklärte Favoriten, aber auch die anderen Teams inklusive der anderen Leistungszentren haben es in sich. Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein.
21.06.10
U 23 spielt im Norden
Staffeleinteilung der Regionalliga 2010/2011 ist erfolgt
Gespannt wartete die U 23 des FC Energie Cottbus auf die Staffeleinteilung der Regionalliga 2010/2011. Der Aufsteiger wird demnach in der Nord-Staffel gegen ambitionierte Konkurrenz um den Klassenerhalt kämpfen.
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf Antrag des DFB-Spielausschusses die Einteilung der drei Regionalligen für die Spielzeit 2010/11 verabschiedet und dabei weitestgehend auch die Wünsche der Vereine berücksichtigen können. Erwartungsgemäß tritt der FCE mit seiner U 23 in der Nordstaffel an und muss sich mit Traditionsvereinen wie 1. FC Magdeburg, Chemnitzer FC, Hallescher FC und Holstein Kiel, anderen Leistungszentren wie Hannover II, Hertha BSC II und Hamburger SV II sowie den Favoriten RB Leipzig und Chemnitzer FC auseinandersetzen. Die Regionalliga-Saison startet bereits am ersten August-Wochenende vom 6. bis 8.8.2010. Die exakten Termine werden noch bekannt gegeben.
Die Regionalligen Nord, West und Süd in der kommenden Saison:
Nord: KSV Holstein Kiel, VfL Wolfsburg II, Chemnitzer FC, Hallescher FC, Hamburger SV II, 1. FC Magdeburg, VFC Plauen, Hannover 96 II, VfB Lübeck, ZFC Meuselwitz, Hertha BSC Berlin II, Türkiyemspor Berlin, SV Wilhelmshaven, FC Oberneuland, FC Energie Cottbus II, RB Leipzig, TSV Havelse, TSV Eintracht Braunschweig II
West: Borussia Dortmund II, Wuppertaler SV Borussia, Sportfreunde Lotte, VfL Bochum II, 1. FC Köln II, Preußen Münster, SV Elversberg, 1. FC Kaiserslautern II, SC Verl, Fortuna Düsseldorf II, FC Schalke 04 II, Bayer 04 Leverkusen II, 1. FSV Mainz 05 II, Borussia Mönchengladbach II, Eintracht Trier, SC Wiedenbrück, DSC Arminia Bielefeld II, FC 08 Homburg/Saar
Süd: 1. FC Nürnberg II, SC Freiburg II, KSV Hessen Kassel, Karlsruher SC II, SSV Ulm 1846, TSV München 1860 II, Eintracht Frankfurt II, SV Stuttgarter Kickers, SpVgg Weiden, SpVgg Greuther Fürth II, SG Sonnenhof Großaspach, SC Pfullendorf, SV Darmstadt 98, SV Wehen Wiesbaden II, Wormatia Worms, FC Memmingen, 1899 Hoffenheim II, FSV Frankfurt II
18.06.10
Nicht unruhig
Marco Kurth glaubt trotz des 0:1 gegen Serbien fest an die deutsche Mannschaft
Eine Vorrundenniederlage der deutschen Mannschaft bringt Energie-Routinier Marco Kurth noch nicht aus der Ruhe. "Vorausgesetzt, das Team schafft den Achtelfinaleinzug, war das 0:1 gegen Serbien vielleicht gar nicht so schlecht", analysiert der defensive Mittelfeldspieler.
Er spielt damit auf die Statistik an, denn bereits zweimal schaffte Deutschland den Einzug ins WM-Finale nach einer Niederlage in der Vorrunde. Und dass die nach dem Auftaktmatch immens hohe Erwartungshaltung ein wenig eingebremst wird, tue der jungen Mannschaft gewiss auch ganz gut.
"Noch ist nichts passiert und schwach waren die Deutschen auch gegen Serbien nicht. Die erste ernst zu nehmende Chance des Kontrahenten führte zum Gegentor, danach haben sie Serben die Räume sehr eng gemacht", blickt Marco Kurth zurück. Die Diplomatie der TV-Experten bei der Beurteilung der Schiedsrichterleistung kann er übrigens nicht verstehen. "Jens Lehmann hat von strittigen Gelben Karten gesprochen. Der hat in England gespielt, wo es bekanntlich richtig zur Sache geht. Da darf man doch ruhig mal sagen: Dieser Referee hat das Spiel kaputt gemacht mit seinen kleinlichen und überzogenen Entscheidungen", so der "Sechser" des FC Energie.
Trotz des 0:1 blickt Marco Kurth optimistisch auf den weiteren Turnierverlauf der WM. Denn die deutsche Mannschaft hat sich auch gegen defensive Serben und in Unterzahl zahlreiche Möglichkeiten erspielt, diesmal nur nicht genutzt. Dass der Sprung ins Achtelfinale gelingt, steht für Marco Kurth nicht in Frage.
17.06.10
Zielstellung erfüllt
U 19-Trainer Detlef Schößler blickt zurück und voraus
Die U 19 des FC Energie Cottbus hat ihre Bundesliga-Saison 2009/2010 beendet. Trainer Detlef Schößler sieht die prioritäre Zielstellung erfüllt, blickt zufrieden zurück und neugierig nach vorn.
Detlef Schößler, die A-Junioren des FC Energie Cottbus belegen in der Abschlusstabelle der Bundesliga Rang sechs. Entspricht das dem Leistungsvermögen des Teams?Die Zusammensetzung des Kaders war 2009/2010 sehr ausgewogen. Gegen die etablierten Teams haben wir stets gut ausgesehen, auf Augenhöhe gespielt und die Spitzenteams zu Hause fast alle bezwungen. Gegen den aktuellen Staffelsieger Hansa Rostock gab es in Hin- und Rückspiel Unentschieden. Wir haben zu viele Punkte gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel gelassen. Und nachdem wir vier Spieltage vor Schluss sogar noch theoretische Chancen auf Rang eins hatten und in Bremen unterlagen, fiel bei vielen Spielern die Jalousie.
... so gab es auf der Zielgeraden nur noch drei Remis in Serie.Richtig. Das ist ein Stück weit nachvollziehbar, weil ohne das ganz große Ziel vor Augen die nötige Anspannung fehlte. Von potentiellen Profis müssen wir dennoch einfordern, dass sie ihre Leistung abrufen, auch wenn es nur noch um Platz vier oder sechs geht. Wer auf diesem Niveau nur einige Prozent nachlässt, gewinnt eben nicht mehr. Das ist ein Lernprozess.
Welche Phasen hat die U 19 im Saisonverlauf durchlebt?Es gab im Wesentlichen zwei Etappen. Zunächst musste sich das Team eine Stellung in der Liga und den Respekt der Kontrahenten erarbeiten. Das gelang eindrucksvoll. Dann ging es darum, mit einer Favoritenstellung gegen defensiv eingestellte Spitzenmannschaften wie Hertha und Wolfsburg zu bestehen. Auch das setzte die Mannschaft erfolgreich um.
Sie standen dicht vor dem Einzug ins DFB-Pokalfinale der A-Junioren. War die knappe Niederlage in Hoffenheim die größte Enttäuschung der Saison?In der Emotionalität auf einen konkreten Punkt bezogen ganz sicher. Wir hätten das Finale in Berlin verdient gehabt. In Bestbesetzung, da bin ich absolut überzeugt, hätten wir Hoffenheim bezwungen. Mit Clemens Fandrich und Maxim Banaskiewicz fehlten uns allerdings zwei Offensivakteure, die den Unterschied ausmachen können.
Die U 19 des FC Energie wird auch 2010/2011 im DFB-Pokal vertreten sein, ist "kampflos" qualifiziert. Warum?Es gibt die Regelung, dass der Brandenburger Pokalsieger der A-Junioren ausgespielt wird, gegen den unsere Bundesliga-Mannschaft dann um den freien Platz im DFB-Pokal spielen muss. Das wäre jetzt nach Saisonende der Fall gewesen. Doch Viktoria Frankfurt hat auf die Begegnung mit uns verzichtet, rechnete sich wohl kaum Chancen aus und konzentrierte sich stattdessen auf die Aufstiegsspiele.
Neben dem mannschaftlichen Erfolg steht stets die individuelle Ausbildung im Fokus.Nicht daneben, sondern darüber. Wir bereiten die U 19-Talente auf den Übergang zum Männerbereich vor, bilden sie zu Spielern aus, die den Anforderungen im Profibereich gewachsen sind. Mit Clemens Fandrich und Maxim Banaskiewicz haben zwei Kicker des aktuellen A-Junioren-Kaders Profiverträge beim FC Energie erhalten. Christian Bubalovic, Markus Lemke und Max Süßenbach erhielten Einladungen zum Training bei den Profis. Und vier Akteure wurden zu Länderspielen nominiert. Das sind Indizien dafür, dass unsere Hauptzielstellung erreicht oder gar übererfüllt worden ist.
Wie ist das Team für die bevorstehende Saison 2010/2011 aufgestellt?Wir haben in den zurückliegenden Spielen oft sechs bis sieben Kicker des jüngeren Jahrgangs für die Startelf nominiert, um sie an die Anforderungen heranzuführen. Hinzu kommen natürlich die einstigen B-Junioren. Es gilt, sie so schnell wie möglich an das Niveau der A-Junioren-Bundesliga zu heben. Das Geschehen in dieser höchsten Spielklasse mitzubestimmen, muss auch künftig unser Anspruch sein.
17.06.10
Steigerungs-Potential
Markus Feldhoff sah bei der WM bislang viele gut organisierte Teams
Markus Feldhoff hofft auf eine weitere Steigerung. Persönlich und die deutsche Nationalmannschaft betreffend. Interessiert und neugierig verfolgt der Co-Trainer des FC Energie Cottbus die Fußball-Weltmeisterschaft.
"Ich komme gerade aus dem Fitnessstudio, schließlich beginnt bald die Saisonvorbereitung. Und weil alle Spieler einen individuellen Trainingsplan mit in den Urlaub bekommen haben, muss ich auch etwas tun", schmunzelt Markus Feldhoff. Sportliche Aktivitäten verrichtet er morgens, um sich dann in Ruhe auf die Spiele der WM konzentrieren zu können.
Überzeugt hat ihn bisher nur die deutsche Mannschaft. "Das war schon sehenswert, wie sich das Team Torchancen und Tore herausgespielt hat", war der einstige Stürmer sichtlich beeindruckt. Seine Erkenntnis nach sechs Turniertagen: "Es ist alles dicht beieinander. Fast alle Mannschaften sind gut organisiert, machen es im Defensivverbund dem Kontrahenten schwer. Oft entscheiden Kleinigkeiten, auch Standards werden immer wichtiger für den Ausgang von engen Spielen", hat Markus Feldhoff beobachtet. Natürlich habe auch Spanien am Mittwoch mit gekonnter Ballzirkulation etwas für das Auge geboten. "Aber am Ende hieß es 0:1. Dabei sollte Ballbesitz doch nur Mittel zum Zweck sein - zum Toreerzielen", sagt der FCE-Coach.
Markus Feldhoff wäre nicht unglücklich darüber, wenn die deutsche Mannschaft am Freitag im zweiten Vorrunden-Duell gegen Serbien etwas weniger furios aufspielen würde. "Im Laufe eines langen Turniers kommen meist jene Teams am weitesten, die in der Lage sind, sich zu steigern. Das ist nach der Leistung unserer Mannschaft ja kaum möglich. Schwer vorstellbar, dass diese Form, diese Frische, diese Spielfreude vier Wochen lang gehalten werden können", bangt Markus Feldhoff. Einen kleinen Rückschritt kalkuliert er deshalb ein - damit sich Philipp Lahm und Co. danach wieder steigern können im WM-Verlauf. Eine absolut plausible Logik.
16.06.10
"Wenig Tore"
Auch Nils Petersen und Uwe Hünemeier verfolgen aufmerksam die WM-Spiele
Auch der Rekord-Weltmeister war im ersten WM-Spiel nicht gerade rekordverdächtig in Form. "Bislang gab es tatsächlich wenig Tore und wenig Highlights", findet Energie-Stürmer Nils Petersen.
Rühmliche Ausnahme natürlich: die deutsche Nationalmannschaft. "Respekt vor dieser Leistung gegen Australien. Wenn unsere Mannschaft so weitermacht und ein bisschen ,Losglück' dazukommt, ist das Halbfinale durchaus drin", glaubt der zehnfache FCE-Torschütze der Saison 2009/2010. Nils Petersen schaut sich so viele Spiele wie möglich an, wirklich begeistert hat ihn bislang allerdings nur das deutsche Team und mit Abstrichen Argentinien.
Ganz genau hingesehen hat am Montag Energie-Neuzugang Uwe Hünemeier. "Nelson Valdez und Lucas Barrios haben mit Paraguay einen Punkt gegen den amtierenden Weltmeister Italien erkämpft - und es war sogar ein Sieg drin", so der Abwehrspieler, der mit den beiden südamerikanischen Offensivkräften gemeinsam bei Borussia Dortmund trainierte. Uwe Hünemeier wird sich nicht alle WM-Spiele anschauen können, auf die mit deutscher Beteiligung verzichtet er allerdings nicht. Den Freitagnachmittag hat er sich demnach freigehalten.
15.06.10
Der Einheitsball ist da
DFL und Adidas präsentieren das neue Spielgerät "Torfabrik"
Die Farbe steht dem FC Energie schon mal gut zu Gesicht. Und dem Namen des einheitlichen Spielgerätes machte das Team des FCE in den letzten vier Heimspielen 2009/2010 bereits alle Ehre. Die DFL stellte am Dienstag den Ball "Torfabrik" vor.
Der offizielle Spielball für die 1. und 2. Bundesliga der Saison 2010/2011 kommt aus dem Hause Adidas. Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball und der Vorstandsvorsitzende der adidas-Gruppe Herbert Hainer haben im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Pretoria den ersten offiziellen Spielball der Bundesliga-Geschichte präsentiert.
Das Design ist an die weiß-rote Farbgebung der Bundesliga angelehnt und beinhaltet das offizielle Wettbewerbslogo. Der Ball, der erstmals beim Supercup am 7. August beim Duell zwischen FC Bayern München und FC Schalke 04 zum Einsatz kommt, trägt den Namen "Torfabrik" und ist ab 1. Juli im Handel erhältlich.
"Die Einführung eines offiziellen Spielballs ist ein großer Schritt für die Bundesliga. Wir schaffen einheitliche Wettbewerbsbedingungen und machen die Marke Bundesliga anfassbarer. Jetzt hat jeder Fan die Möglichkeit, sich ein Stück Bundesliga nach Hause zu holen", sagt Dr. Reinhard Rauball. Adidas hatte die Lizenzrechte im Rahmen einer offenen Ausschreibung erworben. Auch der FC Energie wird künftig mit diesem Ball spielen und trainieren. In den vergangenen Jahren hatte der FCE stets mit Derbystar-Bällen gute Erfahrungen gemacht, will sich nun so schnell wie möglich an den neuen Ball gewöhnen. Farbe und Name sollten bei der Umstellung durchaus hilfreich sein.
15.06.10
"Es kitzelt"
Interview mit Nils Petersen, Stürmer des FC Energie Cottbus
Das Beste zum Schluss. Erst am Freitag bricht Nils Petersen auf, um eine Woche Urlaub "außerhalb" zu genießen. Die Reise verkürzt dem Stürmer die Wartezeit bis zum Trainingsauftakt beim FC Energie Cottbus.
Nils Petersen, in nicht mal mehr zwei Wochen geht es wieder los mit dem Training in Vorbereitung der Saison 2010/2011. Leider oder zum Glück?Ich will nicht als Streber dastehen - aber ich freue mich auf den Start. Es kitzelt schon manchmal in den Füßen, auch oder vor allem wenn jetzt die WM läuft und jeden Tag Fußball im TV läuft. Das Gekicke im Garten ist kein wirklicher Ersatz.
Ihr habt individuelle Trainingspläne als "Hausaufgabe" mit in den Urlaub bekommen. Wann erledigst Du die Laufeinheiten mehrmals wöchentlich?Morgens. Um 8 Uhr bin ich meist schon fertig. Ich bin ohnehin Frühaufsteher. Und dann habe ich es hinter mir und kann den Tag munter beginnen.
Deine Rückennummer war bisher die 26. Behälst Du diese Zahl oder willst Du wechseln?Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, warum nicht. Allerdings habe ich keine Probleme mit der 26 und angesichts meiner Ausbeute 2009/2010 hat sie mir sicherlich kein Unglück gebracht.