03.02.12
Ex-Cottbuser gewinnen
Titelverteidiger FC Energie schoss die meisten Tore, landete aber auf Rang 4

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Die Traditionsmannschaft des FC Energie Cottbus ging bei der dritten Auflage des „Bretterknaller“ erstmals nicht als Turniersieger vom Parkett. Den „Pott“ holten sich zwei Ex-Cottbuser mit dem 1.FC Union Berlin.
Gleich in der ersten Partie vor 1052 Zuschauern in der Lausitzarena unterstrichen die „Eisernen“ aus der Hauptstadt ihre Titelambitionen und bezwangen den Titelverteidiger FC Energie in einem umkämpften Match mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte mit Marco Gebhardt ein Ex-Cottbuser – in sehenswerter Hallenfußball-Manier per Lupfer. Der 1. FC Union stellte die jüngste Mannschaft im Fünfer-Teilnehmerfeld beim Modus jeder gegen jeden, hatte mit Gebhardt, Bönig, Markov und dem zweiten Ex-Cottbuser Jörg Schwanke sehr bewegliche und „schnittige“ Aktive in den Reihen. Und mit Henryk Lihsa einen Keeper, der sich zurecht die Auszeichnung als bester Torwart holte. Union spielte nur einmal remis, gewann dreimal und gewann das Turnier somit ungeschlagen.
Das torreichste Spiel des Turniers bestritt der FC Energie Cottbus. Bei Partien des Gastgebers um die Idole Detlef Irrgang, Vasile Miriuta und Sven Benken brodelte die Halle. Vor allem beim 9:2-Erfolg gegen Chemnitz hatten die Fans auf den gut besuchten Traversen Grund zum Feiern. Bis zum letzten Spiel des Tages lag der FCE noch auf Silberkurs, musste sich dann aber den technisch starken Tschechen geschlagen geben und beendete die dritte Auflage des Bretterknaller somit auf Rang 4. Hinter Sieger Union sicherte sich Aue punkt- und torgleich auf Grund des gewonnenen direkten Duells Rang zwei vor dem tschechischen Team.
Das Power-Duo Eliza und Jane heizte dem Publikum in der Lausitzarena musikalisch ebenso ein wie die Jänschwalder Blasmusiker mit einem Tusch nach jedem Treffer. Die Zuschauer hatten ihr Kommen angesichts ehrgeiziger Teams, spannender Spiele und stimmungsvoller Kulisse jedenfalls nicht bereut. Bester Spieler des Turniers wurde wie im Vorjahr Ästhet Jiri Novotny vom tschechischen Team. Bester Torschütze mit 5 Treffern wurde Ladislav Hruska ebenfalls vom Zweitplatzierten. Die Pokale überreichte FCE-Vizepräsident Wolfgang Neubert, der sich bei allen Zuschauern und Mannschaften für das Erscheinen bedankte.
Union – FC Energie 1:0
Chemnitz – Aue 1:3
CSSR – Union 0:0
FC Energie – Chemnitz 9:2
Aue – CSSR 3:1
Union – Chemnitz 3:2
FC Energie – Aue 2:2
Chemnitz – CSSR 0:4
Aue – Union 2:3
CSSR – FC Energie 5:4
1. 1.FC Union Berlin 10 Punkte, 7:5 Tore
2. Erzgebirge Aue 7 Punkte, 10:7 Tore
3. CSSR 7 Punkte, 10:7 Tore
4. FC Energie Cottbus 4 Punkte, 15:10 Tore
5. Chemnitzer FC 0 Punkte, 5:19 Tore
Erzgebirge Aue: Vollmann – Schmidt, Jank, Wendler, Bauer, Lucic, König, Tomoski
Chemnitzer FC: Thost – Illing, Heinrich, Karl, Berger, Schöler, Wende, Bemme
CSSR: Bobok – Straceny, Mlejnsly, Hruska, Stanbacher, Berger, Novotny, Mraz
FC Energie Cottbus: Zeiß – Besser, Fraedrich, Benken, Kuhlee, Irrgang, Rydlewicz, Konetzke, Miriuta
1.FC Union Berlin: Lihsa – Valentin, Jirschik, Gebhardt, Kamin, Bönig, Schwanke, Gudat, Markov

03.02.12
Treppen-Training
Neben den Langzeitverletzten fehlt momentan nur Alexander Ludwig
Die Mannschaft des FC Energie Cottbus befand sich am Freitagvormittag auf dem Weg nach oben. Beim Treppen-Training. Das Programm ohne Ball soll möglichst sinnbildlich sein für den Start ins Punktspieljahr 2012.
Rechtzeitig meldeten sich am Freitag mit Marc Kruska und Roger zwei zuletzt gesundheitlich angeschlagene Leistungsträger zurück. Auch Dimitar Rangelov trainierte wieder, befindet sich nach Zahn-Operation auf dem Weg der Besserung und will am Montag unbedingt spielen. Nach jetzigem Stand fehlen neben den Langzeitverletzten Markus Brzenska, Christopher Schorch, Martin Fenin und Clemens Fandrich nur Alexander Ludwig. Für den Mittelfeldspieler, der an Beschwerden im Bauchmuskel-Leistenbereich laboriert, ist es besonders bitter. Denn gegen seinen ehemaligen Verein hätte "Lude" zu gern mitgewirkt.
Angesichts der weiterhin frostigen Temperaturen nebst gefrorenem Platz machte Energie-Trainer Rudi Bommer auch am Freitag aus der Not eine Tugend. Nach ausgiebigem Kraftkreis gab es für das Team am Vormittag eine Laufrunde mit eingebauten Treppensprüngen. Das ist gut für die Spritzigkeit. "Manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn die Jungs keinen Ball zwischen den Füßen haben. Umso heißer sind sie am Montag aufs Fußballspielen", weiß der FCE-Coach aus eigener Erfahrung. Am Freitagnachmittag schickte er die Mannschaft dann aber doch auf den Rasen im Eliaspark. Bis zur Abreise am Sonntag Richtung München will er auch noch einmal besonderes Augenmerk auf Standardsituationen legen.
03.02.12
Die Frage des Tages
... an Thorsten Kirschbaum, Torhüter des FC Energie Cottbus
Thorsten Kirschbaum, die Vorbereitung ist beendet, am Montag beginnt mit dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 München wieder der Kampf um Zählbares. Freut Ihr Euch, dass es los geht?
Thorsten Kirschbaum: Natürlich! Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut, wir haben intensiv gearbeitet und sind total heiß. Jetzt wollen wir das auf den Rasen transportieren, was wir in den vergangenen vier Wochen einstudiert haben. Ich bin selbst gespannt, wie das im Wettkampf funktioniert und freue mich drauf. Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als um 20.15 Uhr zur besten Sendezeit im Livespiel und noch dazu in der Allianzarena Fußball zu spielen und zu zeigen, was wir als Mannschaft können.
03.02.12
"Die Spieler brennen"
Energie-Trainer Rudi Bommer im Gespräch
Bei Rudi Bommer steigt die Vorfreude. Denn am Montag geht es nach vierwöchiger Vorbereitung endlich los. Der Trainer des FC Energie Cottbus fiebert dem Punktspielauftakt 2012 entgegen.
Rudi Bommer, setzt die Mannschaft Ihre Vorstellungen auf dem Rasen um?Bislang ja. Und es wird immer besser. Wichtig ist, dass die Mannschaft weiß, was sie will. Etwas von Außen vorzugeben, wogegen sich die Spieler innerlich sperren, bringt wenig. Aber sowohl in den Beobachtungen der Test- und Trainingsspiele als auch in den Gesprächen mit den Spielern wurde deutlich: Das Team will genau das. Früh Attackieren, den Ball erobern, Fußball spielen, zum Abschluss kommen. Das passt und freut mich natürlich sehr.
Wie gut ist die FCE-Mannschaft Ihres Erachtens?Fußballerisch ist das eine sehr gute Mannschaft. Diesen Eindruck hatte ich vor Beginn meiner Arbeit in Cottbus, und er wurde absolut bestätigt. Zumindest bis zum Strafraum. Doch das allein reicht nicht. Ein wirkliches Urteil kann ich mir erst erlauben, wenn die ersten Punktspiele absolviert sind. Bisher war alles relativ leicht. Aber jetzt kommt Druck dazu, Stress, die Nerven. Und in jedem Spiel ein Gegner, der etwas dagegen hat dass wir unser Spiel durchziehen. Wie die Jungs damit umgehen, wie bissig sie den Abschluss suchen, wer Verantwortung übernimmt beim Torschuss, wird sich erst jetzt zeigen.
Sie sagten anfangs, dass es zu leise sei auf dem Platz. Gibt es diesbezüglich Fortschritte?Absolut! Es ist schon viel lauter. Thorsten Kirschbaum zum Beispiel, der das ganze Spiel vor sich hat und alles sieht, dirigiert, feuert an, lenkt seine Kollegen. Genau das ist auch gemeint. Es geht nicht darum jemanden sinnlos anzuschreien. Sondern um verbale Hilfestellung. Manchmal sind es nur kurze Hinweise. Links, ich übernehme, geh. Sowas eben. Das darf ruhig laut und energisch sein.
Mit welcher Zielstellung fahren Sie nach München?Wir spielen immer auf drei Punkte. Eine Mannschaft aufs Spielfeld zu schicken mit der Marschroute, irgendwie einen Punkt zu ergattern, wird es bei mir nicht geben. Außerdem haben die Jungs noch etwas gutzumachen aus dem Hinspiel. Wer zu Hause etwas verschenkt hat, muss es sich auswärts zurück holen. Die Spieler brennen, das ist zu spüren und Grundvoraussetzung.
02.02.12
Zwei Stunden Energie
Radio1 und Lausitzer Rundschau strahlten eine zweistündige Spezialsendung aus

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Der zweite Vorname von Leo Bittencourt, die Wohnungssuche von Rudi Bommer, die Geburtswehen von Daniel Ziebig und die Gewohnheiten der Physiotherapeuten wurden am Donnerstag im Radio thematisiert.
Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren strahlten Radio1 und Lausitzer Rundschau eine zweistündige Sendung aus dem VIP-Bereich des Stadions der Freundschaft aus unter dem Motto: FC Energie - was geht? Und es ging einiges an diesem Abend. Denn neben den Protagonisten des FCE kamen auch Fans und Journalisten zu Wort.
Vier Tage vor dem Meisterschafts-Neustart erklärte der neue Energie Trainer Rudi Bommer seine nützliche Nervosität, nimmt die Mannschaft in die Pflicht und sprach über seine ersten Wochen beim FCE ebenso gerade heraus wie über seine spontane Zusage nach dem Angebot aus Cottbus. Leo Bittencourt kam um das Thema Borussia Dortmund nicht herum, lenkte den Fokus aber auf die bevorstehenden 15 Spiele - für den FC Energie. Er kämpft um seinen Platz im Team. Den erhofft sich auch Daniel Ziebig, sagt wann die Spieler von der Besetzung des Kaders erfahren und dass er davon ausgeht, am Montag in München dabei zu sein. Ins medizinische Fach ging es im Interview mit Physiotherapeut Philip Gerzymisch. Er verriet sogar, welche "Patienten" er am Freitag zuerst auf der Pritsche hat.
Ein informativer, ein interessanter, ein lustiger Themenabend war nach zwei Stunden beendet. Das Publikum im Stadion der Freundschaft hatte das Kommen nicht bereut. Die Hörer an den Radio-Geräten hoffentlich auch nicht.
02.02.12
Auch "Geppi" kommt
Der "Bretterknaller" am Freitag wirft seine Schatten voraus
Titelverteidiger FC Energie Cottbus hat beim "Bretterknaller" am Freitag in der Lausitzarena ein hartes Stück Arbeit vor sich. Denn die Konkurrenz beim Hallenfußball-Turnier der Traditionsteams schläft nicht.
Wenn um 18 Uhr die Eröffnung erfolgt, haben die vier Gäste-Teams neben dem FCE namhafte Formationen am Start. Der 1. FC Union Berlin kommt mit dem ehemaligen Cottbuser Marco Gebhardt, mit Goran Markov und Hendrik Lihsa. Die Auswahl der ehemaligen CSSR treten mit ehemaligen Nationalspielern wie Berger, Nowotny und Kruska an. Chemnitz schickt Illing, Hiemann und Renn aufs Parkett, Aue die erzgebirgische Fußball-Legende Jürgen Escher.
Angst einjagen kann die namhafte Konkurrenz dem Energie-Team aber nicht. Mit Detlef Irrgang, Vasile Miriuta und Sven Benken führen drei Ausnahmespieler die Rot-Weißen Farben an. Auch Toralf Konetzke ist noch gut "im Saft", nicht zu vergessen auch Olaf Besser und Rene Rydlewicz. Mit Volkmar Kuhlee, Gino Fraedrich und Ronny Zeiß ist das FCE-Team auf allen Positionen sehr gut besetzt und damit sicherlich einer der Favoriten.
Beim Modus jeder gegen jeden kann allerdings viel passieren. Auch Unvorhergesehenes. Im Rahmenprogramm heißen die Überraschungen dann Eliza und Jane als muskalische Einlage, auch ein Blasorchester ist mittendrin statt nur dabei. Ihr Kommen haben auch Energie-Trainer Rudi Bommer und etliche Spieler des aktuellen Profikaders zugesagt. Als Erinnerung an den 3. Bretterknaller hat der FC Energie Cottbus einen Schal in begrenzter Auflage produziert. Es lohnt sich also, in die Lausitzarena zu kommen. Tickets gibt es sowohl im Vorverkauf als auch an den Abendkassen.
02.02.12
Technische Alternative
Trainer Rudi Bommer musste im Training umdisponieren
Minusgrade im zweistelligen Bereich waren zuviel. Für die Rasenheizung und den ursprünglichen Trainingsplan am Donnerstag. FCE-Trainer Rudi Bommer disponierte kurzerhand um.
Weil der Platz knüppelhart war und die geplanten Torabschlüsse nicht zuletzt für die Torhüter eine große Verletzungsgefahr beinhalteten, verlegte das Team die Vormittagseinheit in die Halle. "Wir haben zudem einige gesundheitlich angeschlagene Spieler. Die Kälte ist sicher nicht förderlich für die Atemwege", erklärte Rudi Bommer und beobachtete seine Mannschaft stattdessen beim Fußball-Tennis auf drei Felder. "Diese Form des Trainings ist sehr anspruchsvoll, wenn man es richtig spielt. Dabei wird nicht nur die Technik geschult, sondern auch die Konzentration und aufgrund der abrupten Richtungswechsel auch die Beweglichkeit", weiß der Energie-Trainer aus eigenem Erleben und erfreute sich an den technischen Fähigkeiten seiner Schützlinge. Die kamen übrigens ordentlich ins Schwitzen. Mit dabei waren auch wieder Marc Kruska und Roger, die beide am Tag zuvor pausiert hatten.
Währenddessen war auch im Kraftraum mächtig Betrieb. Physiotherapeut Oliver Krautz schuchte die Fahrradfahrenden Markus Brzenska und Uwe Hünemeier auf dem Ergometer an die Schmerzgrenze, Clemens Fandrich machte erstmals ohne Spezialschuh koordinative Übungen und Alexander Ludwig beschränkte sich wegen seiner muskulären Probleme mit Bankdrücken. Die Trainings-Alternative hatte es für alle FCE-Akteure in sich.
01.02.12
Die Frage des Tages
... an Marc Kruska, Kapitän des FC Energie Cottbus
Marc Kruska, wir erreichen Dich telefonisch zu Hause, während die Mannschaft trainiert. Wie geht's Dir gesundheitlich?
Marc Kruska: Ist nicht so dramatisch. Die Mandeln sind etwas entzündet, der Hals geschwollen. Deshalb hat der Doktor empfohlen, einen Tag Pause einzulegen. Fieber habe ich nicht. Und damit das so bleibt, sollte ich Mittwoch nicht mittrainieren. Ich gehe davon aus, am Donnerstag wieder dabei zu sein. Am Montag in München sowieso!
01.02.12
Vorsichtsmaßnahmen
Marc Kruska, Dimitar Rangelov und Roger trainierten am Mittwoch nicht mit dem FCE-Team
Im Hinblick auf das bevorstehende erste Meisterschaftsspiel 2012 beim TSV 1860 München ist Energie-Trainer Rudi Bommer vorsichtig. Zumindest was die Trainingsteilnahme von Leistungsträgern betrifft.
Denn bei weiterhin eisigen Temperaturen entschied der Coach, die leicht kränkelnden Marc Kruska und Roger am Mittwoch vom Training zu befreien. Leichte Atemwegsbeschwerden hatten sich bei beiden schon am Vortag angedeutet, auch der Arzt empfahl einen Tag Pause. Da bis zum Spiel am Montag in München noch fünf Tage Zeit sind geht die medizinische Abteilung allerdings davon aus, dass der Einsatz von beiden Spielern nicht gefährdet ist. Nicht zuletzt wegen der Vorsichtsmaßnahme.
Ein Zahnproblem hat dagegen Dimitar Rangelov und begab sich deshalb ebenfalls vorsorglich in ärztliche Behandlung. Auch beim Top-Torjäger besteht kein Grund zur Panik, er will zum Rückrundenauftakt unbedingt dabei sein.
Ein neues Gesicht gab es stattdessen im Mannschaftstraining. Mit Elvis Agyemang-Oduro trainierte ein talentierter A-Junior des FC Energie Cottbus mit den Profis. Wie alle anderen war der Offensivspieler auf dem Rasen im Eliaspark viel unterwegs - denn nur laufend war die eisige Kälte halbwegs zu ertragen.
31.01.12
Die Frage des Tages
... an Thorsten Kirschbaum, Torwart des FC Energie Cottbus
Thorsten Kirschbaum, ist es für Dich als Torwart besonders unangenehm bei diesen Temperaturen zu trainieren oder macht Dir die Kälte nichts aus?
Es gibt sicherlich bessere äußere Bedingungen um zu trainieren, aber so ist das nun mal im Winter. Zum Glück schneit es nicht. Es macht eigentlich kein Unterschied, ob man als Spieler oder Torhüter bei dem Wetter trainiert. Durch das spezielle Torwarttraining bewegen wir uns bestimmt genauso viel. Außerdem soll es am Montag in München ähnlich kalt werden, da können wir uns diese Woche schon mal dran gewöhnen.
Ich möchte an dieser Stelle dem Verein, allen Mitgliedern und natürlich meinem Mitspieler Alex Ludwig alles Gute zum Geburtstag wünschen.
31.01.12
FC Energie leiht Adam Straith aus
Der Abwehrspieler wechselt bis zum Sommer nach Saarbrücken
Der FC Energie Cottbus leiht Abwehrspieler Adam Straith bis zum 30. Juni 2012 an den Drittligisten 1.FC Saarbrücken aus. Der 21-Jährige soll in der dritten Liga Spielpraxis sammeln, ist dort als Innenverteidiger eingeplant.
„Wir werden seine Entwicklung beobachten und denken, es ist sowohl für den Spieler als auch für beide Vereine eine sehr gute Lösung“, sagt Energie-Trainer Rudi Bommer. Der kanadische Nationalspieler Adam Straith besitzt beim FC Energie Cottbus einen Vertrag bis 2013 und kam in der 2.Bundesliga bisher auf 38 Einsätze. Beim aktuellen Tabellenfünften Saarbrücken soll sich Adam Straith unter Trainer Jürgen Luginger bei einem Spitzenteam der dritten Liga stabilisieren.
Unterdessen haben der FC Energie Cottbus und Mittelfeldspieler Marco Kurth den ursprünglich bis Juni 2012 gültigen Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der 33-Jährige verlässt nach 63 absolvierten Pflichtspielen den Verein und sucht eine neue sportliche Perspektive. Für seinen Werdegang wünscht der FCE dem Routinier größtmöglichen Erfolg.
Weiter „verliehen“ wird indes Velimir Jovanovic. Der FC Energie Cottbus gab sein Einverständnis, dass der seit Saisonbeginn beim FC Carl Zeiss Jena aktive Stürmer ab sofort bis Juni 2012 beim 1. FC Magdeburg Spielpraxis sammelt.
Einen Neuzugang begrüßt Vasile Miriuta als Trainer der U 23. Rene Trehkopf steht ab sofort als Führungsspieler dem Regionalliga-Team zur Verfügung. Der 31-Jährige wechselt vom Chemnitzer FC zurück nach Cottbus, wo er bereits von 1999 bis 2001 das Energie-Trikot trug. Rene Trehkopf zieht es aus privaten Gründen in die Lausitz zurück, hier widmet er sich neben seinem Engagement bei der U 23 einer sportbezogenen Berufsausbildung.
31.01.12
Happy Birthday, FCE!
Am 31.01.1966 war der "Geburtstag" des FC Energie Cottbus. Heute jährt sich dieses Ereignis zum 46. Mal.
Am 31.01.1966 war der "Geburtstag" des FC Energie Cottbus. Heute jährt sich dieses Ereignis zum 46. Mal. Ein Grund zu feiern. Der FCE gratuliert allen Mitgliedern des Vereins und verschenkt zu diesem Anlass 46 Überraschungs-Pakete, die mit Energie-Präsenten gespickt sind. Versendet werden diese Pakete nach dem Losverfahren.
Als Glücksfee wird Maskottchen Lauzi fungieren und aus dem "Topf" mit 1826 Mitgliedern 46 Gewinner ermitteln.
Ihnen und allen anderen Vereinsmitgliedern sagt der FC Energie auf diesem Weg Danke für die Treue und Unterstützung. Happy Birthday!
30.01.12
Schön, schöner, am schönsten
Die drei Treffer von Dimitar Rangelov im Test gegen Brno verdienten das Prädikat "sehenswert"
Dimitar Rangelov ist gerüstet für die restlichen 15 Saisonspiele. Er will auch in der Rückrunde Tore sprechen lassen. Die Generalprobe gegen Brno gestaltete sich bereits verheißungsvoll.
Dabei war nicht allein die Trefferausbeute des bulgarischen Nationalstürmers beeindruckend. Seine drei Tore waren vor allem allesamt sehenswert nach dem Motto: schön, schöner, am schönsten. Und mit fehlender Klasse des Testspielgegners hatten die „Buden“ des Dimitar Rangelovs mal so gar nichts zu tun. Auch in der Meisterschaft der 2. Bundesliga hätte der dreifache Rangelov das Prädikat „unhaltbar“ verdient.
Den Anfang machte ein ruhender Ball. Im Training gelangen „Mitko“ schon oft solche Kunstschüsse mit der nötigen Schärfe gefühlsvoll über die Mauer direkt in den Torwinkel. Nun gelang ihm solch ein Effet-Treffer also auch im Wettkampf. „Ich wusste gar nicht, dass wir solch einen Freistoßspezialisten im Team haben“, schmunzelte Rudi Bommer bereits in der Halbzeitpause und klopfte Dimitar Rangelov anerkennend auf die Schulter. Das Lob des Trainers galt auch dem zweiten Treffer des achtfachen Saisontorschützen. Denn nach intelligentem Zuspiel von Ivica Banovic lupfte „Mitko“ den Ball nach gekonnter Mitnahme über den winkelverkürzenden Keeper ins Netz. Treffer Nummer drei in Abschnitt zwar nach Flanke von Jules Reimerink war nicht weniger spektakulär als Direktabnahme und Fast-Seitfallzieher. Dimitar Rangelov hat seine Torgefahr eindrucksvoll nachgewiesen und ist gewappnet.
30.01.12
Entertainment pur
Auch Trainer Rudi Bommer und etliche Profis lassen sich den Bretterknaller nicht entgehen
Der „Bretterknaller“ des FC Energie Cottbus am Freitag in der Lausitzarena bietet nicht nur in sportlicher Hinsicht gute Unterhaltung. Auch rings um das Parkett ist beim Traditionsturnier für Entertainment gesorgt.
Der ehemalige Nationalspieler und jetzige Energie-Trainer Rudi Bommer lässt es sich nicht entgehen, unter den Zuschauern zu weilen und sich das Treiben der Idole vergangener Tage persönlich anzusehen. Eine schönere Freizeitbeschäftigung kann es für den fußballverrückten Coach nicht geben. Ein besonderes „Auge“ wird Rudi Bommer dabei auf Toralf Konetzke im Trikot des FCE haben. Denn die „Glatze“ spielte einst unter Trainer Rudi Bommer in Burghausen.
Aber auch viele Spieler des Profikaders haben ihr Kommen angekündigt. Daniel Adlung und Christian Müller zum Beispiel sind zwei Tage vor der Abreise zum ersten Auswärtsspiel 2012 neugierig. Neben Interviews am Spielfeldrand gibt es auch musikalische Unterhaltung. Das Power-Duo mit den singenden Hinguckern Eliza und Jane hat zwei Auftritte in der Halle, die Jänschwalder Blasmusiker empfangen die Fußball-Freunde bereits am Einlass.
Der Weg in die Lausitzarena lohnt sich am Freitag also aus mehreren Gründen. Nostalgie paart sich mit sportlichem Wettstreit und musikalischen Einlagen. Fußballherz, was willst Du mehr.
30.01.12
Live aus dem VIP-Raum
Radio eins und LR berichten am Donnerstag zwei Stunden lang über den FC Energie Cottbus
Alle Jahre wieder ... Radio eins und die Lausitzer Rundschau strahlen am Donnerstag eine zweistündige Live-Sendung aus dem VIP-Raum des FC Energie aus. Neugierige sind herzlich willkommen.
Von 19 bis 21 Uhr fühlen die Moderatoren Andreas Ulrich und Jan Siegel zahlreichen Gästen auf "den Zahn". Das Motto der Sendung heißt "FC Energie Cottbus - was geht?". Interview-Partner ist auch der neue Trainer Rudi Bommer, auch Spieler und weitere Überraschungsgäste kommen zu Wort.
Für interessierte Zuschauer ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung frei. Bereits in den beiden Vorjahren gab es die "Spezial-Ausgabe" auf der Frequenz 95,1. Mit Erfolg.
30.01.12
Die Frage des Tages
... an Rudi Bommer, Trainer des FC Energie Cottbus
Rudi Bommer, war die Anfangsformation im Testspiel gegen Brno bereits ihre Wunschelf für den Punktspielauftakt am kommenden Montag in München?
Rudi Bommer: Mit solchen Begriffen bin ich vorsichtig. Wir haben noch eine Woche Training, da kann viel passieren. Wenn ich jetzt sage, das sind die ersten Elf, dann hätte jede Änderung den Beigeschmack der zweiten Wahl. Stattdessen habe ich die Qual der Wahl, das ist doch toll für einen Trainer. Als hängende Spitze hinter Dimitar Rangelov kann Dennis Sörensen spielen, aber auch Leo Bittencourt interpretiert diese Rolle sehr gut. Auf der Außenposition haben wir Jules Reimerink nach seinen Adduktorenproblemen noch etwas geschont und erst im Laufe des Spiels eingewechselt. Auch Rok Kronaveter ist nah dran. Alex Ludwig und Martin Kobylanski standen im letzten Testspiel angeschlagen nicht zur Verfügung. Marius Bilasco macht Fortschritte und Martin Fenin wird in der Rückrunde hoffentlich auch zu einem ernsthaften Kandidaten. Es gibt also genügend Optionen, an der Startelf noch zu feilen. Ohnehin ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, sich als Team begreifen und wissen, dass sie gebraucht werden. Mit elf Spielern ist noch nie eine Serie durchgespielt worden.
29.01.12
Botschaft angekommen
Trainer Rudi Bommer ist zufrieden, sieht aber Steigerungspotential
Dem Lob des Trainers für eine engagierte Vorstellung folgte die Relativierung. Denn Rudi Bommer sieht auch nach dem über weite Strecken überzeugenden 5:0-Testspielsieg gegen Brno Verbesserungsbedarf.
"Wir haben insgesamt fünf fatale Querpässe zum Gegner gespielt, sowas wird normalerweise bestraft", legte Rudi Bommer den Finger in eine der wenigen Wunden. Daran will er mit dem Team arbeiten. Und auch wenn die Mannschaft es gut umgesetzt hat, den Gegner früh zu attackieren, geht die Arbeit gegen den Ball noch besser. "Bis zum ersten Punktspiel werden wir auch größeren Wert legen auf Standardsituationen. Das haben wir bisher erst einmal ausdrücklich trainiert. Dafür sah das gegen Brno schon ganz gut aus", schmunzelte der Energie-Trainer und freute sich besonders über den sehenswerten Freistoß von Dimitar Rangelov unhaltbar in den Torwinkel. "Das darf er gern immer so machen", blickte Rudi Bommer voraus.
Mit dem Auftritt seines Teams war er jedenfalls zufrieden. "Das ist unser Stadion. Hier müssen die Trauben extrem hoch hängen. Wir wollen raus gehen und zeigen: Es gibt für Euch nichts zu holen", betont der Coach und registrierte, dass seine Spieler selbstbewusst und mit guter Körpersprache zu Werke gingen. Der Trainer hat es offenbar geschafft, bei einigen FCE-Kickern die Blockade im Kopf zu lösen. Er weiß nach dem 5:0 allerdings auch zu gut: "Ich muss die Jungs in der letzten Woche vor dem scharfen Start wieder runter holen. Bislang haben wir nämlich noch nicht viel erreicht. Ernst wird es erst in acht Tagen in München." Die Botschaft von Rudi Bommer ist angekommen im Team.
29.01.12
Die Frage des Tages
... an Dimitar Rangelov, Torjäger des FC Energie Cottbus
Dimitar Rangelov, drei Tore beim 5:0-Testspielsieg gegen Brno eine Woche vor dem Rückrundenstart - ist die Mannschaft des FC Energie Cottbus schon da, wo sie hin will leistungsmäßig?
Dimitar Rangelov: Wir haben Fortschritte gemacht, sind körperlich stark und haben Lust auf Fußball. Ich denke das war gegen Brno zu sehen. Natürlich sollten wir diesen Test nicht überbewerten. Aber der Sieg war wichtig für uns. Jetzt können wir mit Mut in die Punktspiele gehen und mit der Gewissheit, dass die im Training erarbeiteten Dinge greifen. Noch nicht zu hundert Prozent. Aber es sieht schon ganz ordentlich aus. Qualität steckte schon immer in diesem Team, das ist nicht neu. Wir wollen sie nun aber wieder zeigen und nicht brach liegen lassen.
27.01.12
Die Frage des Tages
... an Ivica Banovic, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus
Ivica Banovic, für Dich kommt es am Sonntag im Stadion der Freundschaft zum "Familientreffen". Was hat es damit auf sich?
Ivica Banovic: Ja, denn ich treffe auf meinen Cousin Josip, mit dem ich aufgewachsen bin. Was für ein Zufall! Noch vor zwei Wochen hat er mich in Cottbus besucht, war auf Vereinssuche. Dann habe ich nichts mehr gehört bis er mir gestern eine SMS schickte, dass wir uns Sonntag auf de Platz sehen. Er hat in Brno wohl ein Probetraining absolviert. Jetzt hoffe ich, dass ich meinem Cousin nicht allzu oft im direkten Zweikampf begegne. Denn er spielt Manndecker und ist 1,90 Meter groß.
27.01.12
Damen-Wahl
Aktion "Zwei für Eins" ab sofort im Hauptfanshop des FC Energie
Der Weg in den Hauptfanshop des FC Energie Cottbus in der Berliner Straße lohnt sich derzeit nicht zuletzt für die weiblichen FCE-Anhänger. Denn dank einer Sonderaktion heißt es ab sofort: Zwei Kleidungsstücke kaufen, nur eins bezahlen. Damen-Wahl!
Dieser Winterschlussverkauf ist echt der Hammer. Wer sich zwei Oberteile aussucht, bezahlt nur das teurere und bekommt das zweite gratis dazu. Die Kombination ist natürlich jedem selbst überlassen. Ob Kapuzen-Sweatshirt und Freizeitjacke, ob Longsleeve und Fleece-Jacke, ob Two in One oder Rugby-Shirt – das Angebot Zwei für Eins gilt für alle Damen-Oberteile aus dem Sortiment des FCE und nur exklusive nur im Fanshop in der Berliner Straße.
Im Angebot sind:
Two in One weiß/rot, Langarm GR.XS-XL; 14,90€
Longsleeve weiß, Langarm GR. S-XL; 19,90€
Kapuzensweatshirt für Damen GR. XS-XL; 20,11€
Damen Rugby-Shirt grün GR.S-XL; 5,00€
Kapuzensweat langarm, GR.XS-XL; 21,90€
Kapuzenjacke Active GR. L, XL 19,90€
Freizeitjacke schwarz, Damen GR.S-XL 45,00€
Fleece-Jacke für Damen GR. XS-XL 24,90€
27.01.12
Bestbesetzung
Trainer Rudi Bommer nutzt das Testspiel am Sonntag gegen Brno zur "Generalprobe"
Für großartige Experimente hat Trainer Rudi Bommer acht Tage vor dem Punktspielauftakt beim TSV 1860 München keine Zeit. Am Sonntag im Test gegen Brno schickt er die stärkste Elf auf den Rasen.
Das setzt voraus, dass Daniel Adlung im Stadion der Freundschaft um 13.30 Uhr auflaufen kann. Wegen Adduktorenbeschwerden absolvierte "Adi" am Freitag nur ein lockeres Individual-Programm, will aber am Sonnabend wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Alexander Bittroff, der sich mit den Folgen eines Schlages auf die Achillessehne plagt. Am Freitag drehte Bittroff allerdings schon wieder erste Laufrunden.
Alle anderen Energie-Profis sind bis auf die Langzeitverletzten Markus Brzenska, Martin Fenin, Christopher Schorch und Clemens Fandrich im Mannschaftstraining, die Anspannung im Hinblick auf den "scharfen Start" steigt. Gegen den tschechischen Zweitligisten wird somit Neuzugang Uwe Möhrle erstmals im heimischen Stadion das FCE-Trikot tragen. Marius Bilasco könnte trotz Trainingsrückstands im Laufe der Partie erste Wettkampfminuten bekommen.
Der Eintritt zum Testspiel am Sonntag um 13.30 Uhr bei freier Platzwahl kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Dauerkarten haben zwar keine Gültigkeit, deren Inhaber werden jedoch bevorzugt und als "ermäßigt" gehandhabt.
26.01.12
Basis ist gelegt
Die U 17 befindet sich mitten in der zufriedenstellenden Vorbereitung
In knapp zwei Wochen geht es auch für die U 17 des FC Energie Cottbus wieder in den Bundesliga-Alltag. Das Team von Trainer Daniel Meyer hat sich gut vorbereitet auf den "Rest" der Saison.
Drei Testspiele haben die B-Junioren des FCE bislang in Vorbereitung der Punktspiel-Rückrunde absolviert, teils gegen ältere A-Junioren. Mit etwa acht Trainingseinheiten pro Woche legt die U 17 des FC Energie die Basis für den Kampf um Bundesliga-Punkte, die Jungs ziehen voll mit. "Bis auf kleinere Blessuren sind alle einsatzfähig und belastbar", freut sich der Trainer und kann mit Marc Reiche von Tennis Borussia Berlin auch einen Neuzugang ins Team einbauen.
Am 11. Februar wird mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli wieder "ernst", bevor anschließend ein Heimspiel-Marathon folgt. Sieben Mal hat die U 17 des FC Energie ununterbrochen Heimrecht und will daraus einen Vorteil machen. "Für uns war es wichtig, vor der Winterpause mit dem Heimsieg gegen Jena eine Blockade im Kopf gelöst zu haben. Jetzt heißt es nicht mehr, wir können zu Hause nicht gewinnen", erklärt Daniel Meyer. Als aktueller Tabellenzehnter gilt es zunächst, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Mit diesem Minimalziel gibt sich die Mannschaft aber nicht zufrieden. Sie will sich weiter entwickeln, steigern, konstant Leistung bringen auf hohem Niveau. Die Basis dafür ist mit einer zufriedenstellenden Vorbereitung gelegt.
26.01.12
Die Frage des Tages
... an Christian Müller, Mittelfeldspieler des FC Energie Cottbus
Christian Müller, Ihr habt den Donnerstag vom Trainer frei bekommen. Was stellst Du an mit dieser unverhofften Freizeit?
Christian Müller: Als Familienvater erübrigt sich eigentlich die Frage. Aber es ist schön, mal einen ganz Tag Zeit zu haben für meine Tochter. Wir machen einen Ausflug und genießen das herrliche Winterwetter. Den freien Tag haben wir uns in den vergangenen beiden Wochen verdient, Dienstag und Mittwoch haben wir jeweils zweimal trainiert und auch am Freitag steht wieder eine Doppelschicht ins Haus. Die Belastung ist intensiv, aber gut dosiert. Es macht einfach Spaß. Fast so sehr wie ein freier Tag.
26.01.12
Hattrick im Visier
Die Traditionsmannschaft des FC Energie Cottbus will beim Bretterknaller Titel Nummer 3
Es ist angerichtet. Bei der dritten Auflage des "Bretterknaller" strebt die Traditionsmannschaft des FC Energie den Titel-Hattrick an. Am 3. Februar ab 18 Uhr geht es in der Lausitzarena zur Sache.
Das Team des Gastgebers weiß um seine Favoritenstellung und will dem Erwartungsdruck standhalten. Vor allem dem eigenen. Denn mit Detlef Irrgang an der Spitze, mit Vasile Miriuta als Strippenzieher, mit Sven Benken als zuverlässigen Defensivpart, mit Toralf Konetzke als Schlitzohr und Andrzej Kobylanski als torhungrigen Linksfuß schickt der FCE eine schlagkräftige Hallenmannschaft ins Turnier. Volkmar Kuhlee, Olaf Besser, Rene Rydlewicz und die Torhüter Andre Thoms und Ronny Zeiß komplettieren die rot-weiße Formation.
Die muss sich des Angriffs der Konkurrenz erwehren. Der 1. FC Union Berlin will dem FC Energie wie im Vorjahr das Leben schwer machen, der FC Erzgebirge kommt mit erfahrenen Recken und der Chemnitzer FC verfügt wie auch die Auswahl der damaligen CSSR über echte Hallen-Füchse. Bei der Auflage des Vorjahres stand der Turniersieger im Modus jeder gegen jeden bis zum letzten Spiel noch nicht fest. Ähnliche Spannung erhoffen sich die Fans auch von der Veranstaltung am 3. Februar. Der Freitagabend steht also ganz im Zeichen der Nostalgie und bietet ab 18 Uhr die Chance, sich einzustimmen. Denn exakt eine Woche später steigt das erste Heimspiel des FCE in der 2. Bundesliga 2012. Bis dahin kann man sich an den Künsten der Idole von einst erwärmen.
Karten für den "Bretterknaller" kosten im Vorverkauf 9 Euro (ermäßigt 5 Euro), an der Abendkasse 10 Euro (ermäßigt 6 Euro). Ab Montag sind die Tickets in allen Vorverkaufsstellen, via Hotline und Ticket-Online erhältlich.
26.01.12
Frei auf Anweisung
Trainer Rudi Bommer verordnete Mannschaft und Mitarbeitern am Donnerstag Ruhe
Es war kein freundliches Angebot von Trainer Rudi Bommer, sondern eine zu befolgende Anweisung. Auf dem Gelände des FC Energie Cottbus herrscht am Donnerstag Sport-Ruhe. Für die gesamte Mannschaft.
Erstmals seit dem Trainingsauftakt am 9. Januar ist es gänzlich still in der Kabine, im Kraftraum, auf dem Rasen, in der Physiotherapie. Auf ausdrücklichen Wunsch des Trainers. "Ich möchte am Donnerstag niemanden auf der Anlage sehen. In den vergangenen 17 Tagen haben alle konzentriert gearbeitet, ein enormes Pensum absolviert. Ein Tag Pause ist deshalb nicht nur okay, sondern notwendig", begründet Rudi Bommer und bezieht ausdrücklich die Physiotherapeuten, den Trainerstab und die im Reha-Training befindlichen Spieler mit ein.
"Im Trainingslager war die medizinische Abteilung von morgens bis abends im Einsatz, selbst am trainingsfreien Montag wurden die angeschlagenen Spieler von den Physiotherapeuten behandelt. Auch sie sollen mal einen Tag zu Hause bleiben", wird Rudi Bommer mit dieser Maßnahme seiner Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber gerecht.
Am Freitag geht es dann mit weiter mit der intensiven Vorbereitung, mit zwei Einheiten wie bereits am Dienstag und Mittwoch. Mit der nötigen körperlichen und geistigen Frische geht das FCE-Team dann am Sonntag das letzte Testspiel vor dem "scharfen Start" an, will gegen Brno am Sonntag um 13.30 Uhr Selbstbewusstsein tanken. Der freie Tag dazwischen schadet den FCE-Kickern ganz sicher nicht.