5. November 2013 - 10:16

FCE und Rudi Bommer trennen sich

Trainer verabschiedete sich am Dienstag von der Mannschaft

Der FC Energie Cottbus und Rudi Bommer haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Uwe Speidel die Verantwortung tragen, der FCE begibt sich auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer.

In Auswertung der jüngsten Negativserie in der 2. Bundesliga einhergehend mit dem tabellarischen Abrutschen in die Abstiegszone haben Präsidium und Rudi Bommer einvernehmlich beschlossen, der verunsicherten Mannschaft neue Impulse zu verleihen. „Wir haben die Situation sehr sachlich analysiert und sind gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, mit einer Veränderung den Druck vom Team nehmen zu können“, erklärt Ulrich Lepsch. Der Energie-Präsident bedankte sich ausdrücklich bei Rudi Bommer für dessen geleistete Arbeit und sein großes Engagement. „Es ehrt den Trainer, dass es ihm stets um die Sache und nie um sich selbst ging. Die Entscheidung ist beiden Seiten sehr schwer gefallen“, so Ulrich Lepsch.

Rudi Bommer hat sich nach Niederlegung seines Amtes bei der Mannschaft bereits verabschiedet und drückt dem Verein weiterhin die Daumen. „Ich hatte eine bemerkenswerte Zeit in Cottbus und bedanke mich bei den Spielern, vor allem aber beim Funktionsteam, den Mitarbeitern und Gremien für die überaus angenehme Atmosphäre innerhalb des Clubs. Vor allem die hervorragende Zusammenarbeit und enge Abstimmung mit Ulrich Lepsch war stets konstruktiv, zielführend und taktvoll“, sagte Rudi Bommer.

Die Nachfolge soll nunmehr schnellstmöglich, aber mit der gebotenen Sorgfalt geregelt werden. „Ob das schon bis zum Auswärtsspiel in Hamburg gelingt, wird sich nach Gesprächen mit verschiedenen Kandidaten zeigen“, schaut Präsident Ulrich Lepsch voraus.