12. Februar 2016 - 12:07

Entschuldigung und Maßnahmen

FC Energie und seine Fanszene entschuldigen sich

Der FC Energie Cottbus hat in Auswertung der Pyro-Aktion auf dem Oberrang der Osttribüne im Rahmen des Heimspiels am 31. Januar 2016 die Vorkommnisse im Gespräch mit den für die Choreo verantwortlichen Fangruppen sowie mit Polizei und Ordnungsamt aufgearbeitet und erste Maßnahmen als Konsequenz bereits umgesetzt.

Demnach wurde die für den 13. Februar geplante Party der Fanclubs in der Sporthalle des Stadiongeländes in Absprache mit den beteiligten Gruppierungen abgesagt. Zudem wird bis zum Ende der Saison keine Choreografie im Stadion der Freundschaft genehmigt. Darüber hinaus wurde verstärkte Ordnerpräsenz in den Blöcken, Rundumbewachung des Stadions durch den Sicherheitsdienst sowie die teilweise Blocksperre des Oberrangs beim Heimspiel gegen Rostock angeordnet. Fanaktionen auf der Osttribüne wird es bis auf weiteres nicht geben. Das Strafmaß durch das DFB-Sportgericht bleibt abzuwarten, die angeforderte Stellungnahme wird aktuell erstellt.

Beim Gespräch mit Vertretern aus der Fanszene sowie dem Fanprojekt Cottbus saßen der Sicherheits- und der Fanbeauftragte sowie Mitarbeiter des FC Energie an einem Tisch und nahmen zur Kenntnis, dass auch die Fans erschrocken waren vom Ausmaß des Pyro-Einsatzes. Ein entsprechendes Entschuldigungsschreiben der Fanszene wurde fanclubübergreifend verfasst und wird am Sonnabend beim Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers verlesen. Der FC Energie hatte sich bereits öffentlich für den Vorfall entschuldigt. Konstruktiv war auch der Austausch von FCE-Verantwortlichen mit der Polizei, in dem eine enge Zusammenarbeit bei der Aufklärung und Täterermittlung vereinbart wurde.