Eine Frage des Willens
Beim Zweitliga-Duell der ersten DFB-Pokalrunde zwischen Sandhausen und dem FC Energie Cottbus spielen die äußeren Umstände eine wesentliche Rolle. Die Rot-Weißen stellen sich bestmöglich auf die Hitze ein.
Die Temperaturen sind nicht nur hochsommerlich, sondern fast schon karibisch. Drückend liegt die Wärme in der Luft, das obligatorische "Anschwitzen" am Vormittag des Spieltages wird seinem Namen mehr als gerecht. Die FCE-Kicker wissen, was sie am Abend erwartet. Doch sie jammern nicht. "Kaum ist es mal zwei Tage etwas wärmer, schreien viele nach Abkühlung. Und wenn der Sommer dann vorbei ist, wird auch gemeckert", schmunzelt Konstantin Engel, der zuletzt in Kasachstan ähnliche Hitze ertrug und das Beste daraus machte.
Es wird während des Spiels in Sandhausen wie auch in allen anderen Pokalpartien des heißen Wochenendes Getränke-Pause geben, vom Schiedsrichter offiziell einberufen. Doch die Energie-Kicker nehmen bereits tagsüber viel Flüssigkeit zu sich. In allzu klimatisierten Räumen halten sie sich nicht auf, weil beim Verlassen die Diskrepanz zwischen Kühle und Hitze zu groß ist.
Der Wille, die Einstellung werden am Abend also eine tragende Rolle spielen. Neben allen fußballerischen Qualitäten wird es wichtig sein, seinen "Schweinehund" zu überwinden und die Bereitschaft zu zeigen, ans Limit zu gehen. Das Team des FC Energie ist vorbereitet.



