Eigene Gesetze
Rudi Bommer kennt sich aus im DFB-Pokal und seinen eigenen Gesetzen. Bei allem Respekt vor Gastgeber Sandhausen ist der FCE-Trainer sehr zuversichtlich.
Natürlich sei der Kontrahent am Montagabend um 18.30 Uhr so ziemlich der schwerste, der für den FC Energie in Runde eins des diesjährigen zu "kriegen" war. Co-Trainer Markus Feldhoff hat den Zweitliga-Aufsteiger beobachtet. "Die Mannschaft hat sich gut verstärkt und schnelle Außen", warnt Rudi Bommer deshalb vor dem Team, das zuletzt mit dem 1:1 beim 1. FC Köln aufhorchen ließ. "Sandhausen hat ein enges Stadion und spielt zu Recht mit breiter Brust", weiß der Energie-Trainer. Bange ist ihm dennoch nicht: "Wenn wir unsere Leistung abrufen können, erreichen wir auch die nächste Runde", appelliert Rudi Bommer an die Stärke seines Teams und bezieht sich dabei auf die jüngste Partie gegen Aue. Aus einer kompakten Abwehr heraus zügig nach vorn zu spielen ist die Wunschvorstellung des FCE-Coaches auch für den 20. August.
Als Spieler stand Rudi Bommer insgesamt dreimal im DFB-Pokalfinale, zweimal holte er den "Pott". Er kennt sich also aus mit den eigenen Gesetzen in diesem Wettbewerb, den er genauso hoch einschätzt wie die Meisterschaftsspiele. Deshalb kündigt der Trainer bereits drei Tage vor dem Anpfiff an: Es wird keine Experimente bei der Aufstellung geben, der FC Energie schickt seine vermeintlich beste Elf auf den Rasen.



