21. Juli 2012 - 11:54

"80 Prozent"

Zufrieden, aber nicht euphorisch äußerte sich Trainer Rudi Bommer nach dem 1:1 gegen Bremen

In einer improvisierten Presse-Runde am Mannschaftsbus sollte FCE-Trainer Rudi Bommer seine Zufriedenheit über die Leistung gegen Bremen in Prozenten beziffern. Er legte sich auf "80 Prozent" fest.

Der Test gegen den Bundesligisten unter schwierigen Bedingungen war zweifellos ein echter Härtetest mit positiven Erkenntnissen. Mehr aber auch nicht. Rudi Bommer ließ sich nicht blenden von der starken Schlussphase seines Teams und nicht vom beachtlichen Ergebnis gegen einen richtig guten Kontrahenten. "Wir dürfen nicht vergessen, dass in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Top-Elf von Werder auf dem Platz stand", relativierte er den Umstand, dass seine Mannschaft in den letzten 25 Minuten deutlich die Oberhand hatte.

Mit der Kompaktheit, mit der Einstellung, mit der Disziplin war Rudi Bommer dann jedoch absolut zufrieden. Nun gilt es, basierend auf einem guten körperlichen Zustand an Feinheiten zu arbeiten. "Wir haben den Ball oft erkämpft, dann war er aber mitunter zu schnell wieder weg", resümierte der Energie-Coach. Das sei gegen einen aggressiven Gegner auf kleinem Platz und schwierigem Untergrund zwar nicht sonderlich überraschend. Doch es gilt, die Wahl der Mittel zu verbessern. Wann ist eine schnelle Spielfortsetzung in die Spitze sinnvoll, wann muss ein Seitenwechsel erfolgen, wann ein Rückpass zur Ballkontrolle in den eigenen Reihen.

Die Mannschaft des FC Energie liegt zum jetzigen Stand der Vorbereitung also voll im Plan. Das konnte man dem Gesicht des Trainers ansehen. Das strahlte nämlich tatsächlich Zufriedenheit aus. Sogar mehr als 80 Prozent.