Der FC Energie Cottbus blickt auf eine Saison der Superlative zurück. Auch wenn es mit Platz 6 in der Liga und dem bitteren Aus im Pokal-Halbfinale am Ende doch nicht zum ganz großen Wurf reichte, machte die Mannschaft des FCE richtig Spaß. Mit 65 Toren erzielte das Team so viele Treffer wie noch nie in einem Spieljahr, stellte mit Nils Petersen den Torschützenkönig der 2. Bundesliga, war für den höchsten Saisonsieg beim 6:0 gegen Aue ebenso zuständig wie für das torreichste Spiel beim 5:5 gegen den Karlsruher SC und fuhr beim 5:0 in Paderborn auch den höchsten Auswärtssieg der Saison ein. Neben dem 25-fachen Nils Petersen als „Energie-Fußballer des Jahres“ und seinem Partner Emil Jula mit zehn Toren sorgte vor allem Uwe Hünemeier für Furore. Der Innenverteidiger war mit neun Treffern mit großem Abstand torgefährlichster Abwehrspieler der Saison 2010/2011. Mit drei Einsätzen im Zweitliga-Team feierte Leonardo Bittencourt als 17-Jähriger Spross aus dem eigenen Nachwuchs sein Debüt und avancierte damit zum jüngsten Energie-Profi aller Zeiten. Der Kraftakt unter die letzten Vier im DFB-Pokal mit grandiosen Siegen gegen die Bundesligisten aus Freiburg, Wolfsburg und Hoffenheim kostete die Energie-Mannschaft möglicherweise zu viel Substanz. Denn nach Rang drei bei Halbzeit der Spielserie 2010/2011 verlor das Team die Aufstiegsplätze wegen fehlender Breite und Kontinuität in der Rückrunde aus den Augen. Rang sechs war dennoch eine tolle Platzierung, die mit dieser jungen Mannschaft kaum zu erwarten war. Zudem rückte sich der FCE mit seinen couragierten Auftritten immer mehr in den Fokus, der moderne Offensivfußball ließ sogar den Rekordmeister hellhörig werden. Mit Nils Petersen transferierte der FC Energie Cottbus nach Saisonschluss seinen Top-Torjäger zum FC Bayern München – eine Ehre für den gesamten Verein und Indiz einer neuen, veränderten Aufmerksamkeit. |
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Fakten:
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