Nach dem Abstieg aus der Bundesliga vollzog der FC Energie Cottbus einen tiefgreifenden Umbruch und setzte auf Verjüngung, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und einen neuen Trainer. Claus-Dieter Wollitz und sein Assistent Markus Feldhoff hatten von Beginn an den Mut auf junge, hungrige Spieler zu setzen und Kickern zu vertrauen, die zuvor oft nur als Ergänzungsspieler in Erscheinung getreten waren. Aus der Stammformation der vorangegangenen Bundesliga-Saison blieben lediglich Gerhard Tremmel und Stanislav Angelov im Team. Andere erfahrene Akteure wie Stiven Rivic, Jiayi Shao und Emil Jula zahlten das neue Vertrauen des Coaches nach einer Anlaufzeit mit Toren und guten Leistungen zurück. Die neu zusammengestellte Mannschaft hat trotz eines vielversprechenden Heimsieges gegen Augsburg am ersten Spieltag in der Folge Mühe, einen Rhythmus zu finden. Verletzungen zwangen Pele Wollitz immer wieder zum Umbau des Teams. Dennis Sörensen, Daniel Ziebig und Roger fielen fast die ganze Saison über aus, Stiven Rivic und Nils Petersen verpassten große Teile der Hinrunde. So war das Abschneiden bei Halbzeit der Spielserie 2009/2010 unbefriedigend. Unglücklich verlief der Rückrundenstart mit Niederlagen gegen Duisburg und Fürth in jeweils letzter Minute. Erst im letzten Drittel der Saison nahm der FC Energie dann richtig Fahrt auf und begeisterte mit offensivem Angriffsfußball. In den letzten vier Heimspielen der Saison gab es vier Siege mit jeweils vier erzielten Treffern. So bezwang das FCE-Team im Montags-Topspiel den 1. FC Union Berlin im Derby hochverdient mit 4:2 und sehenswert herausgespielten Toren. Durch den furiosen Schlussspurt sicherte sich der FC Energie mit Rang neun noch einen einstelligen Tabellenplatz. Dem versöhnlichen Saisonende folgte am 21. Mai 2010 ein weiterer emotionaler Höhepunkt mit dem Abschiedsspiel von Tomislav Piplica vor fast 15.000 gerührten Zuschauern im Stadion der Freundschaft. |
|
|
Fakten:
|
||